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In der Bukowina und der anschließenden Moldau stehen die wieder zu neuem Leben erwachten (orthodoxen) Moldauklöster mit einzigartiger Außenbemalung. Ihr Bau wurde im 15. und 16. Jahrhundert im ehemaligen Fürstentum Moldau von Stefan dem Großen veranlasst, der zum Dank für jeden militärischen Sieg eine Kirche errichten ließ. In der Ukraine erfahren Sie – so wie auch in Rumänien – einen interessanten Einblick in die ehemalige österreichisch-ungarische Monarchie und deren östliche Kronländer. Die Innenstädte von Kamyanets-Podilsky und Lemberg zählen zum UNESCO Weltkulturerbe.

1. Tag: Flug Wien – Iasi – Sucevita
Flug von Wien nach Iasi / RUMÄNIEN – Kurze Stadtrundfahrt in dieser vielfach als eigentliche Kulturhauptstadt bezeichneten Stadt. Weiterfahrt zum Moldaukloster Sucevita, ein Nonnenkloster das 1580 errichtet wurde, also zeitlich etwa in der Mitte des Klosterbauzyklus der Moldau steht. Die Außenfresken der Kirche sind besonders gut erhalten und weisen bis heute herrliche Farbtöne auf. Übernachtung in Sucevita.

2. Tag: Kloster Voronet – Siret – Czernowitz
Nach dem Frühstück geht es weiter zum Kloster Voronet. Diese Kirche wurde schon 1488 auf Weisung Stephans d. Gr. in einem eigenartigen Mischstil zwischen byzantinischem Kuppelbau und gotischem Langbau errichtet. Auch sie ist innen und außen bunt bemalt. Wir verlassen Rumänien und fahren weiter in die UKRAINE (Grenzübergang Siret) nach Czernowitz, schon in der Monarchie spöttisch-anerkennend „Klein Wien“ genannt; Geburtsort u.a. des Sängers Joseph Schmid und des Dichters Paul Celan. Im 19. Jahrhundert, als die Nordbukowina zu Österreich gehörte, entwickelte sich das Dorf Czernowitz zu einem multi-ethnischen Zentrum. Wir besichtigen die Zeugen und Reste der Vergangenheit. Die Stadtrundfahrt führt uns zur Kathedrale des Heiligen Geistes (die Wandmalereien im Inneren wurden von österreichischen Malern gefertigt), ins Zentrum mit Synagoge und Theater (F. Fellner und H. Hellmer) und zum jüdischen Friedhof.

3. Tag: Czernowitz – Kamyanets-Podilsky – Lemberg
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Stadtrundfahrt durch Czernowitz mit dem Besuch in der Nationaluniversität fort. Sie wurde 1875 von Kaiser Franz Joseph I. gegründet und erhielt 1989 den Namen des Schriftstellers Jurij Fedkowytsch. Weiterfahrt nach Kamyanets-Podilsky. Das Städtchen liegt spektakulär in einer Schlucht des Smotrych Flusses, der das Felsendorf ganz umrundet. An der Brücke zum Festland steht die mittelalterliche Burg, deren Anfänge bis ins 10. Jh. zurückgehen. Im Laufe der Zeit wurden Türme und Türmchen in verschiedensten Stilen angebaut. Jetzt erweckt die Burg den Eindruck eines Märchenschlosses. Die Architektur der Stadt zeugt von vielen verschiedenen Stilepochen. Europäische und orientalische, östliche und westliche Elemente sind hier zu einem schönen architektonischen Mosaik verschmolzen. 1997 wurde die Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt über Khmelnytskyi und Ternopil nach Lemberg/Lwiw.

4. Tag: Lemberg
Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt durch die ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe ernannte Stadt Lemberg: Schloss Vysoky Zamok, Rathaus (19. Jh.), Nikolaus-Kirche, die im 17. Jh. auf den Fundamenten einer aus dem 13.Jh. stammenden Kirche errichtet wurde, Onufri-Kirche aus dem Beginn des 16. Jh., Parasceve-Kirche (mit holzgeschnitzter Ikonostase mit 70 Ikonen aus dem 16./17. Jh.), Pulverturm aus dem 16. Jh., gotische Domkirche (das Interieur – die Schnitzereien, Fresken und Plastiken – stammen aus dem 17. und 18. Jh.). Zu den schönsten Kirchenbauten von Lemberg zählen die Mariä-Entschlafens-Kirche, die katholische Kirche des Dominikanerklosters sowie die St. Georgs-Kathedrale. Die Höhepunkte der Tour sind die Universität (19.Jh.), der gotisch gestaltete Lachakivsky Friedhof und das Opernhaus. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Dr. Ferdinand Anhell

Pauschalpreis: EUR 1.050,–

Inbegriffen:
Die Flüge Wien–Iasi / Lemberg–Wien inkl. aller Flughafentaxen (AUA)
Die Rundfahrt gemäß Programm
Die Nächtigungen in guten Hotels auf Basis Zweibettzimmer
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: EUR 35,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.