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  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren auch die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit an ausgewählten experimentalarchäologischen Projekten – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Mit den Materialien, Werkzeugen und Methoden, die den antiken Handwerkern und Bauleuten zur Verfügung standen, versuchen wir uns selbst an der Herstellung von Gegenständen. Dies ist wohl die denkbar beste Möglichkeit, etwas über die immanenten und gestalterischen Möglichkeiten und Probleme bestimmter Materialien und ihrer Verarbeitung kennenzulernen. So entsteht bei den Teilnehmern Kennerschaft und tieferes Verständnis der handwerklichen Grundlagen der Antike.

Das einwöchige Projekt beinhaltet eine Einführung in die Geschichte der jeweiligen Handwerkskunst, die theoretische und vor allem praktische Vermittlung der entsprechenden Methoden und natürlich Austausch, Gespräch und Diskussionen mit den beteiligten Fachleuten. Dazu ergänzend besuchen wir thematisch abgestimmte archäologische Stätten und Ausstellungen in der näheren Umgebung des Veranstaltungsortes.

Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung des experimentalarchäologischen Projektes sowie der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des “Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen” in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen).

Bronze besteht aus Kupfer und Zinn und ist eine der ersten von Menschen erstellten Legierungen – die Geschichte der Bronze reicht Jahrtausende zurück.

Bereits die Schmiede der Bronzezeit verfügten über verblüffend hochstehende Kenntnisse zum Wesen und zur Bearbeitung dieses faszinierenden Werkstoffs und arbeiteten dabei mit einer Fülle von komplexen Techniken. Hergestellt wurden vor allem Waffen, Schmuck, religiöse Utensilien und Alltagsgegenstände.

Archäologen nehmen an, daß die Geheimnisse der Bronzeschmiede jeweils nur im Familienkreis weitergegeben wurden und Außenstehenden verschlossen blieben. Dies begünstigte wohl die Entstehung von niedergelassenen oder auch wandernden Schmiedesippen, die innerhalb der frühen Kulturen aufgrund ihrer Produktivität und Kunstfertigkeit hoch angesehen waren.

In der “Archäologischen Woche Bronzeguß” hören wir zuerst von den frühen Tagen der Bronze, von den damals praktizierten bergmännischen Verfahren zum Abbau von Kupfer und Zinn, von wissenschaftlich nachgewiesenen Handelswegen, auf denen diese Metalle über weite Strecken verhandelt wurden.

Danach lernen wir, welche Typen von Schmelzöfen früher verwendet wurden, wie Holzkohle in Meilern hergestellt wurde, welches Instrumentarium an Werkzeugen ein Bronzeschmied benötigte.

Weiters erfahren wir von unterschiedlichen Formenherstellungstechniken, vom “richtigen” Modelbau, von den je nach Verwendungszweck unterschiedlichen Bearbeitungstechniken der rohgegossenen Stücke wie Schmieden, Schleifen, Feilen und Polieren, von weiteren künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten wie Emaillieren und Gravieren.

Unter der Anleitung des erfahrenen Bronzeschmieds, Mittelalter- und Experimentalarchäologen Michael Konrad tauchen wir tief in die Welt der antiken Bronzeschmiede ein und fertigen im Laufe der Woche eine Reihe von faszinierenden Bronzegegenständen nach Originalen von der Antike bis ins Mittelalter.

Unsere Werkstatt befindet sich im Freilichtmuseum Elsarn, einem nachgebauten germanischen Gehöft bei Straß im Straßertale (NÖ), ca. eine Autostunde von Wien entfernt.

Exkursionen: Zu antiken bis mittelalterlichen Plätzen in der Umgebung und in das berühmte Krahuletz-Museum in Eggenburg, in dem wir (nicht nur) herausragende bronzene Artefakte besichtigen.
Detailinformationen: http://www.arge-archaeologie.at/programm-2016/workshop-antiker-bronzeguß/

Gruppenbetreuer: Mittelalter- und Experimentalarchäologe Michael KONRAD

Termin:

Termine sind in Vorbereitung!

Pauschalpreis (ab/bis Wien): € 999,–

Inbegriffen:
Die Transfers und Rundfahrten im klimatisierten Reisebus
 Die Besichtigungen (einschließlich der Eintrittsgebühren)
Die Nächtigungen auf Basis Zweibettzimmer
Die Halbpension
Die wissenschaftlichen Vorträge
Die deutsch sprechende Reiseleitung

Kleingruppenzuschlag bei weniger als 5 Teilnehmern: 15%

Einzelzimmerzuschlag pro Nacht: € 25,–

Teilnehmerzahl: mindestens 5 höchstens 8 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.