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Korea bietet über 5.000 Jahre Geschichte, selbstverständlich auch im Nordteil der geteilten Halbinsel. Die nach dem Krieg wieder aufgebaute, moderne Hauptstadt Pjöngjang steht im Gegensatz zu den historischen Stätten. Harmonisch in die Landschaft eingefügte Tempel und Sakralbauten, malerische Berg- und Schluchtenlandschaften bieten wunderbare Eindrücke. Abgesehen davon lassen die sichtbaren und spürbaren Spuren des aktuellen politischen Systems diese Fahrt zu einer ganz besonderen werden. Als Ergänzung zu diesem Programm bieten wir auch einen kurzen intensiven Besuch von Südkorea an.

Grundreise Nordkorea mit Stippvisite in Peking (13 Tage)

1. Tag: Abflug von Wien nach Peking.

2. Tag: Ankunft in Peking, Hauptstadt der VOLKSREPUBLIK CHINA. Die riesige Stadt, die seit der kommunistischen Machtübernahme 1949 weite Teile des historischen Baubestands verloren hat und mit gigantischen Umweltproblemen kämpft, beherbergt immer noch herausragende Sehenswürdigkeiten aus der kaiserlichen Vergangenheit. – Besuch im Sommerpalast mit seinen wunderschönen Gartenanlagen. Die verschiedenen Hallen, Pavillions und Brücken zählen zu den Meisterwerken chinesischer Architektur und Bildhauerkunst, insbesondere das berühmte Marmorboot. Ganz in der Nähe befindet sich der tibetische Lama-Tempel.

3. Tag: Flug nach Pjöngjang, Hauptstadt von NORDKOREA – Nach der Ankunft Transfer ins Hotel.

4. Tag: Pjöngjang: Stadtrundfahrt mit Mansudae Grand Monument, Triumphbogen, der 170m hohe Turm der Juche-Ideologie (sprich Dschutsche). Kernpunkte der Ideologie sind der Primat nationaler Interessen gegenüber denen der internationalen kommunistischen Bewegung, dass ein Führer proletarischer Herkunft die Gesellschaft transformieren müsse und die Postulierung Koreas als auserwähltes Land und Zentrum der Welt. Weiter zum Party Monument (50 m hohes Partei-emblem bestehend aus Hammer, Sichel und Pinsel, die Arbeiter, Bauern und Intellektuelle symbolisieren), Kim Il-Sung-Platz, Stadtmauer. Nach dem Mittagessen Besichtigung der U-Bahn, sicher eine Besonderheit des städtischen Verkehrswesen. Am späten Nachmittag Fahrt nach Nampo, ein strategisch wichtiger Punkt als Verkehrsader und bekannt wegen des monumentalen Staudamms. Nächtigung in einem Heilbad Hotel.

5. Tag: Besichtigung des monumentalen Staudamms und Rückfahrt nach Pjöngjang.  Auf dem Weg Picknick-Lunch beim Mt. Ryongak, auch Blumenberg genannt, weil er im Frühjahr von Akazienblüten überzogen ist. In Pjöngjang  Besuch des Kriegsmuseums und Kriegsdenkmals, die USS Pueblo (Amerikanisches Spionageschiff). Am Abend fakultativer Zirkusbesuch.

6. Tag: Besichtigung der Kumsusan Gedenkstätte. Im zum Mausoleum umgebauten Kumsusan-Palast ist der Leichnam von Kim Il Sung aufgebahrt. Weiters besuchen wir den Märtyrer-Friedhof und den Kwangbob-Tempel. Nach dem Mittagessen Fahrt nach Myohyang in die Berge. Hier gibt es eine  fantastische Naturlandschaft mit Wasserfällen, Pinienwäldern und Pagoden. Kleine Wanderung zu den Wasserfällen. Nächtigung im Hyangsan Hotel.

7. Tag: Am Vormittag Besuch der Internationalen Freundschafts-Ausstellung. Eine pagodenartig angelegte Prachtanlage mit riesigen Portalen. Im Inneren sieht man Geschenke von Staatsmännern, Diplomaten und diverser Delegationen. Weiters Besuch des Pohyon Tempels. Nach dem Mittagessen in Hyangsan Rückfahrt nach Pjöngjang und Besuch der Kim Il Sung Universität. Nächtigung in Pjöngjang.

8. Tag: Fahrt an die Ostküste – zum Wasserfall Ullim. Unterwegs Halt zu einem Picknick-Lunch bei einer Fischfarm. Nächtigung in Wonsan.

9. Tag: Ausflug in das Innere Kumgang-Gebirge, eines der landschaftlich schönsten Gebiete der Halbinsel mit Bergen, Schluchten, Wäldern und Seen. Nächtigung in Wonsan.

10. Tag: Auf der Rückfahrt nach Pjöngjang halten wir beim Königsgrab von Tongmyong (3.Jh. v. Chr.) und in Mangyongdae mit dem Geburtshaus von Kim Il Sung (ein Pflichtbesuch sowohl für Nordkoraner als auch Besucher) und dem Kinderpalast. Abhängig von der Terminplanung der nordkoreanischen Veranstalter fak. Teilnahme an einer Veranstaltung des einmaligen ARIRANG-Festivals. Seit 2014 wurde dieses Festival, das üblicherweise im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres stattfand, zwar nicht abgesagt aber auch nicht abgehalten. Eine offizielle Begründung dafür war nicht zu erhalten. 

11. Tag: Ausflug nach Kaesong. Besuch von Panmunjom, die demilitarisierte Zone (DMZ) mit den Baracken, in denen nach Kriegsende die Waffenstillstandsverhandlungen geführt wurden. Etwas westlich von Kaesong liegt das Grab von Kongmin, der 31. König der Koryo-Dynastie. Besuch des Koryo Museums, das in einem alten konfuzianischen Lehrinstitut aus dem 11. Jh. untergebracht ist. Abschiedsabendessen in Pjöngjang.

12. Tag: Flug nach Peking

13. Tag: Rückflug nach Wien

Fakultativprogramm Süd-Korea (3 Zusatztage)

12. Tag: Zugfahrt nach Norden und Grenzübertritt in die VR China. Weiter nach Dandong. Ein direkter Grenzübergang nach Südkorea ist derzeit nicht gestattet. Zwischen Nord- und Südkorea wurde am Ende des Koreakriegs 1953 zwar ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, bisher jedoch noch immer kein Friedensvertrag.

13. Tag: Flug von Dandong nach Seoul. Die Metropolregion hat rund 25 Mio. EW, das ist die Hälfte der Einwohner des Landes. Am Ende des Koreakriegs lag die Stadt, in der während der Kriegshandlungen mehrere Male die Oberherrschaft gewechselt hatte, in Trümmern. Auch fast die gesamte Industrie des Landes war vernichtet. Seither – vor allem aber seit dem Ende der Militärdiktatur in den späten 1980er-Jahren – hat sich ein Wirtschaftswunder ereignet, das Südkorea in die Spitzengruppe der wirtschaftlich entwickelten Staaten geführt hat. Seoul, Hauptstadt der Republik Korea wirkt streckenweise wie ein einziges, 24 Stunden am Tag geöffnetes Großkaufhaus.

14. Tag: Stadtrundfahrt in Seoul mit dem Hauptbesichtigungspunkt Gyeongbok Palast im Zentrum der Stadt ("Palast der strahlenden Glückseligkeit" fertiggestellt 1395). Er war der früheste, größte und prächtigste der fünf unter Regentschaft der Joseon-Dynastie errichteten Paläste. Der alte Palast wurde Ende des 16 Jh. schwer beschädigt und während der japanischen Besatzungszeit baulich weiter verändert. Die heutige originalgetreue Rekonstruktion wurde 1990 begonnen und zeigt rund 40 % des Originalbestands. Es gibt zwar keinen Joseon-König mehr, aber immer noch eine Palastwache. Die Soldaten tragen historische Kostüme; wir haben Gelegenheit, eine Wachablösung anzusehen. Ein Muss für jeden Kunstfreund ist das Koreanische Nationalmuseum, seit 2005 in seinen neuen Gebäuden im Yongsan-Familienpark angesiedelt. Das umliegende sehr weitläufige Parkgelände umfasst Gärten mit einheimischen Pflanzen, Wasserfälle und Pools, und eine sehenswerte Sammlung von Pagoden, Stupas, Laternen und Stelen. Die Sammlungen des Museums sind auf großzügigen lichten Ausstellungsflächen präsentiert und reichen zeitlich von der Altsteinzeit bis zum Ende des 19. Jh. Dabei wird die Kunst und Kultur Koreas nicht isoliert dargestellt, sondern auch in ihrem Zusammenhang mit den Kulturen Indiens, Südostasiens, Chinas, Japans und selbst des Westens, mit dem über die Seidenstraße Kontakt bestand.

15. Tag: Gyeongju – "Silla Reich" Am Morgen besuchen Sie die kunstvolle Seokguram Grotte (UNESCO Weltkulturerbe), die sich zum Wallfahrtsort für gläubige Buddhisten aus aller Welt entwickelt hat und besonders berühmt ist für den weißen Granit-Buddha, der umgeben von Wächterfiguren aufs Meer blickt. Aus der gleichen Epoche stammt der Bulguksa Tempel (UNESCO Weltkulturerbe), eine der ältesten buddhistischen Klosteranlagen mit vielen Originalwerken der Silla-Epoche. Anschließend bewundern Sie Cheomseongdae, die älteste bekannte Sternwarte Ostasiens. Im Tumuli Park finden Sie eine Ansammlung von Königsgräbern aus der Silla-Zeit vor.

16. Tag: Zurück nach Seoul und Rückflug bis Wien.


Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Wolfgang Riedl (Sinologe)

Pauschalpreis: € 3.990,–
Fakultativprogramm Südkorea: € 1.650,–

Als Privatreise: € 3.860,–
Fakultativprogramm
(Privatreise) € 1.850,–
(ab 2 Personen, mit örtlicher deutschsprechender Reiseleitung, auch zum Wunschtermin)

Inbegriffen:
die Linienflüge Wien – Peking – Wien (Air France, Air China  u. a.)
die Flughafentaxen
die Zugfahrt
die Transfers und Rundfahrten lt. Programm
die Unterbringung auf Basis Doppelzimmer in guten Hotels
die Vollpension in Nordkorea; Frühstück in Peking
die Führungen und Erklärungen
der Zirkusbesuch in Nordkorea
die lokalen Reiseleiter
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 55,–

3 Visa (inklusive Besorgung): € 195,–

Arirang-Eintrittskarte: € 120,–

Teilnehmerzahl: mindestens 10, höchstens 20 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.