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Der Gast kommt von Gott, sagt man in Georgien, dementsprechend freundlich werden Sie in diesem Land empfangen. Die Route dieser Reise führt einerseits zu einigen touristischen "Musts", andererseits aber auch in abgelegene Gebiete, die noch den ganzen Charme einer von der Moderne fast unberührten Kultur besitzen. Namentlich Swanetien ist eine besonders eindrucksvolle Mischung aus Hochkultur und archaischen Traditionen, die es ermöglicht, tief in die Geschichte Georgiens eintzuauchen. In Swanetien befinden sich die Hauptspitzen des Kaukasus und dessen größte Gletscher, sie liegen über den Bergen des Kaukasus wie eine eisige Krone. Wir besuchen aber auch die Landschaft Kachetien, in der seit Urzeiten der Wein gedeiht, die von der Seidenstraße durchzogen wird und in der Sie die Spuren des Christentums bis zu den Anfängen der Mission des eurasischen Kontinents zurückverfolgen können.

Landkarte Georgien Reiseroute1. Tag: Wien – Tiflis (Stadtbesichtigung)
Flug Wien – Tbilissi/Tiflis. Transfer ins Hotel. Mittagessen. Freier Nachmittag in Tiflis. Enge Gässchen, unzählige Kirchen und hübsche Häuser mit schön dekorierten Balkonen bilden ein liebreizendes Altstadtensemble.

2. Tag: Tiflis – Gori (Festung und Stalin-Museum) – Uplisziche (Höhlenstadt) – Tmogwi
Frühstück, Fahrt nach Gori, wo wir die riesengroße Festung besichtigen, danach  das Stalin-Museum. Stalin verlebte die ersten 15 Jahre seines Lebens in seiner Geburtsstadt Gori. Entsprechend der Entwicklung der Bewertung seiner historischen Rolle hatte auch das Museum ein wechselvolles Schicksal, aber nach wie vor besteht es. Anschließend Fahrt zur malerisch auf einem Felsplateau gelegenen Stadt Uplisziche. Die teilweise in den Fels gegrabene Stadt ist ein schon seit 1000 v. Chr. bewohnter Siedlungsplatz und wurde von ihren Bewohnern zu einer für Jahrhunderte uneinehmbaren Festung und Raststation an der Seidenstraße ausgebaut. Weiterfahrt bis nach Tmogwi. Übernachtung in einer gepflegten landestypischen Privatpension (3-4 Bett-Zimmer).

3. Tag: Tmogwi (Stadtführung) – Höhlenklöster Wardsia – Hertvisi-Schloss – "Wasserstadt" Borjomi
Führung zur mittelalterlichen Stadtruine Tmogwi. Wanderung zum Höhlenklöster Wardsia (3 km). Einigen Quellen zufolge, waren es bis zu 2000 Säle und Kammern, die durch kilometerlange Querstollen im Fels miteinander verbunden waren. Zu Blütezeit Wardsias lebten hier 800 Mönche, in kriegerischen Zeiten flüchteten sich bis zu 50.000 Menschen hierher. Wir besuchen die Maria-Himmelsfahrt-Kirche, in der die Fresken von Königin Tamara zu besichtigen sind, die bereits während ihrer Lebenszeit gemalt wurden (Es sind nur drei solcher Fresken in Georgien erhalten geblieben). Weiter in Richtung  unseres Tagesziels Borjomi. Unterwegs Fotopause beim Hertvisi-Schloss. Je nach Wetter und Kondition der Teilnehmer sehr lohnende Bergwanderung zu einem Frauen-Höhlenkloster. Borjomi war von zaristischer Zeit bis zum Ende der Sowjetzeit einer der begehrtesten Kurorte Russlands bzw. des Ostblocks. Der Kurbetrieb beginnt allmählich wieder zu florieren, jedoch die Abfüllstation und der Verkauf von abgefülltem Tafelwasser sind seit langem und noch immer die Haupteinnahmequelle der Gemeinde. Vor dem Abendessen besteht noch Gelegenheit zu einem Besuch im Thermalbad mit dem heilkräftigen 40 Grad warmen Borjomi Mineralwasser (Zur Information: das Thermalbad ist baulich in einem schlechten Zustand, jedoch sehr sauber!). Abendessen und Übernachtung in Borjomi (Privatpension).

4. Tag: Borjomi – Gelati-Kloster – Kutaissi mit Bagrati-Kathedrale
Wir fahren zum Gelati-Kloster in der Nähe von Kutaissi. Gelati ist eines der bekanntesten Klöster in Georgien und seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe; seit 2010 allerdings wegen unsachgemäßer Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen auch auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes. Es wurde Anfang des 12. Jahrhunderts im Zenith der sog. Goldenen Epoche des mittelalterlichen Georgien von David dem Erbauer errichtet. Hier sind 24 Georgische Fürsten begraben, darunter auch der Gründer selbst. Die Anlage, erreichbar über einen Treppenweg, umfaßt auch die Gebäude einer gleichzeitig mit dem Kloster gegründeten Akademie, die sich wissenschaftlich auf Augenhöhe mit Konstantinopel befand; geblieben davon ist eine reiche Bibliothek mit Handschriften vom 12.-17. Jh.  Baulich besteht die Akademie von Gelati aus drei Kirchen, dem Glockenturm und dem eigentlichen Gebäude der Akademie. Die Geschichte des Klosters spiegelt genau die politische Situation Georgiens wider. Sowohl die Türkeninvasion, die im Kloster zu den Zerstörungen von 1691 führten als auch  die Annexion Georgiens durch das Zarenreich hinterließen tiefe Narben in der Bausubstanz. Der schönste Teil der großen ummauerten Anlage auf kreuzförmigem Grundriß ist die St. Nikolaus Kirche mit einem großen lichtdurchfluteten Zentralraum unter der Kuppel. In ihrer Apsis leuchtet das berühmte Mosaik aus dem 12. Jh., das auf Goldgrund die Gottesmutter mit dem Kind und zwei Erzengel darstellt. Die zahlreichen Fresken des Kircheninneren liegen zeitlich später und zeigen nicht nur theologische Szenen sondern auch historische Persönlichkeiten. Danach Spaziergang durch Kutaissi (knapp 200 TEW), wirtschaftliches, industrielles und kulturelles Zentrum West-Georgiens. Der Siedlungsplatz ist vermutlich seit der Steinzeit kontinuierlich bewohnt und taucht in mehreren antiken Weltbeschreibungen als Hauptort von Kolchis auf, jenes Kolchis, aus dem Jason das goldene Fließ und seine erste Frau Medea mit nach Griechenland brachte. Heute ist noch der mittelalterliche Stadtgrundriss deutlich erkennbar. Hauptbesichtigungspunkt ist die absolut sehenswürdige Bagrati-Kathedrale, 1003 vom georgischen König Bagrat III. erbaut und vom türkischen Sultan 1696 gesprengt. Die Kathedrale wurde mittlerweile vollständig rekonstruiert und steht ebenfalls auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Nahe der Kirche befinden sich noch die Ruinen der Stadtfestung und des Königspalastes (Hotel-Übernachtung).

5. Tag: Kutaissi – Fahrt nach Swanetien – Mestia, die „Stadt der 300 Türme“
Heute müssen wir früh aufbrechen. Unsere Reise (250 km) führt in das Gebiet der historischen Region Swanetien, im Großen Kaukasus gelegen und nimmt dabei auch den Charakter einer Zeitreise an. Swanetien ist eine abgelegene wildromantische Bergregion mit überwältigenden Panoramen. Auf Grund der extrem kargen Lebensbedingungen leidet die Region unter starker Abwanderung der Bevölkerung, auch wenn in den letzten Jahren ein wenig Tourismus für Zusatzeinkommen und Verbesserung der Infrastruktur sorgt. Diejenigen jedoch, die bleiben, halten zäh an ihrer eigenen Sprache, Kultur und ihren traditionellen religiösen Vorstellungen fest. Deutlichster Ausdruck dafür ist das Verhältnis zu den Ahnen. Für die Swanen ist die Grenze zwischen unserer Welt und dem Reich der Toten nur eine dünne Wand, die von den Seelen der Verstorbenen jedes Jahr am 18. Januar zu durchschritten wird (Lipanali-Fest). Die Seelen bleiben dann bis zum darauf folgenden Montag bei den Lebenden und werden geehrt und verköstigt. Ansonsten halten sich die Seelen innerhalb der sehr kleinen aber innen kostbar ausgeschmückten Gotteshäuser auf; dem entsprechend werden die Gottesdienste der Lebenden außerhalb gefeiert und sind die Kirchen auch außen (aber lange nicht so aufwändig) bemalt. Fahrt nach Mestia, Kleinstadt mit ca. 2.600 EW, Hauptort Swanetiens. Charakteristisch für die Stadt sind die Wehrtürme, von denen jedes traditionelle Haus einen hat. Der Ursprung dieser Hausform liegt nach aktuellen Forschungsergebnissen schon in prähistorischer Zeit. Das swanische Wohnhaus, das "Matschubi" ist ein großes zweistöckiges Gebäude. Im Erdgeschoss leben  die Bewohner und gleichzeitig der Viehbestand. Der erste Stock dient als Sommerwohnung und zur Lagerung von Heu und anderen Vorräten. Das gesamte Haus wird durch ein offenes Feuer in der Mitte des großen zentralen Zimmers beheizt; dort bereitet die Familie auch ihr Essen zu. Fast immer ist an das Haus ein Turm angebaut. Führung in Mestia, die „Stadt der 300 Türme“ – in Wirklichkeit sind es nur(!) 86. Wir besichtigen auch ein traditionelles Swanetisches Haus (das ethnographische Museum Matschubi), die Verklärungskirche aus dem 8. Jh. sowie das Ikonen-Museum mit einer reichen Sammlung, darunter kostbare Ikonen, Kreuze und illuminierte Handschriften. Übernachtung in einer landestypischen Privatpension (3-4 Personen pro Zimmer; 2 Nächte).

6. Tag: Mestia – Ushguli – Lathali – Mestia
Nach dem ausgiebigen Frühstück, um 8 Uhr Abfahrt mit geländgängigen Wagen nach Ushguli, etwa 48 km von Mestia entfernt (aber nur noch 2 km von der Grenze zu Russland). Bei trockenem Wetter beträgt die Fahrzeit etwa 3 Stunden. Ushguli gilt als das höchstgelegene dauerhaft bewohnte Dorf Europas (2200 m). In Wirklichkeit liegt es nicht in Europa, aber nach Wunsch der Georgier soll man es zum europäischen Kontinent zählen. Die Georgier glauben, dass Swanetien das wirkliche Georgien und Ushguli  das Herz von Swanetien ist. Etwa 250 Menschen leben hier am Ufer eines Wildbachs in einem Hochtal, verteilt auf vier Weiler. 5 – 6 Monate im Jahr liegt Schnee; über längere Perioden sind die Dörfer dadurch abgeschnitten. Auch hier stehen wieder Wehrtürme neben den alten Häusern. Die Bergdörfer in Oberswanetien wurden zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, weil sie in Harmonie mit ihrer umgebenden Landschaft gebaut und erhalten sind und weil ihre Bewohner die traditionelle materielle wie immaterielle Kultur des Gebiets bewahrt haben. Nach der Rückkehr nach Mestia Besuch der Kirchen von Lathali mit den Fresken der Krönung von Fürst Demetri II.

7. Tag: Mestia – Sataplia-Naturpark – Kutaissi
Rückfahrt von Mestia nach Kutaissi. Unterwegs Besuch des Sataplia-Naturparks einige Kilometer vor Kutaissi. Sataplia ist der Name des Berges, auf dem sich ein Wald-Schutzgebiet ausbreitet, in dem gewaltige Kiefern, Buchsbaum, Buche, Kirsch-Loorbeerbaum und als Relikt-Vorkommen Dselkwa-Bäumen (Zelkova carpinifolia) vorkommen. Nirgendwo sonst finden sich wie in Sataplia auf engstem Raume seltene Vertreter einer subalpischen Flora neben wärmeliebenden subtropischen Pflanzen. Im Inneren des Berges – ein erloschener Vulkan – liegt ein System von Karsthöhlen. Man durchquert die Höhlen entlang eines unterirdischen Flusses, der am Südhang des Sataplia aus dem Berg heraustritt. Entlang dieses Hanges schlängelt sich ein Weg, von dem sich ein herrlicher Blick über die Kolchische Tiefebene bis hin zu den  westlichen Ausläufern des Kleinen Kaukasus bietet. In der Nähe des Höhleneingangs werden Fußspuren gezeigt, die von Dinosauriern stammen. Vor Millionen von Jahren befand sich hier eine Meeresbucht, an deren Ufer eine Herde von gigantischen vorgeschichtlichen Lebewesen entlangzog.  Die Tatzen dieser Dinosaurier hinterließen tiefe Abdrücke im Uferschlamm, die versteinerten und noch heute zu besichtigen sind. An diesem Tag wird voraussichtlich noch ein wenig Zeit zu Ihrer freien Verfügung  in Kutaissi bleiben. Übernachtung in einem Hotel in Kutaissi.

8. Tag: Kutaissi – Region Kartli – Mzcheta (Kloster Sweti-Tshowelli) – Samtawro (Hl. Nino-Kirche) – Dzwari-Kloster – Tiflis
Fahrt in die historische Region Kartli. Die Region erstreckt sich auf einer Hochebene, die an ihren Längsseiten von Bergketten- dem Großen Kaukasus im Norden und dem Kleinen Kaukasus im Süden umgeben ist. Durch Kartli führte einst die berühmte Nordroute der Seidenstraße. Hauptort der Region ist Mzcheta, die alte Hauptstadt Georgiens. Am Zusammenfluß der beiden wichtigen Flüsse Mtkwari und Aragwi und im Zentrum Kartlis gelegen, war Mzcheta eine der wichtigsten Handelsstädte zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer an der Seidenstraße. Die römischen Historiker Strabon, Plutarch und Plinius berichteten über die Festungen der Stadt, von denen die Größte Armasis Ziche war. Die Festung und ihr Gott überlebten die antiken Jahrhunderte ebenso wie die "Besuche" der Römer. Mit der Verbreitung des Christentums wurden anstelle der alten Kulthäuser neue errichtet. In Mzcheta befinden sich zahlreiche architektonischen Denkmäler und archäologische Fundorte. Die Kulturdenkmäler von Mzcheta gehören zum UNESCO-Welterbe. Wir besichtigen zuerst die Hauptkathedrale und das Hauptkloster Georgiens – Sweti-Tshowelli. Die für die damalige Zeit grandiose Kirche mit Emporen und einer hohen Kuppel auf vier wuchtigen Pfeilern wurde 1010 bis 1029 erbaut. Der Legende nach half ein Engel, die Pfeiler zu setzen. Danach zum Klosterkomplex Samtawro. Das einstige Frauenkloster mit seiner im 11. Jahrhundert erbauten Heiligen-Nino-Kirche zeichnet sich durch herrlichen plastischen Fassadenschmuck und reichhaltige Steinmetzarbeiten aus und zeigt auch originelle Graffitis. Fahrt mit dem Bus auf den Berg mit der Christus-Kirche aus dem 6. Jh., ein Muss für jeden Georgien-Reisenden. Laut einer Sage ließ die Heilige Nino (die kappadokische Missionarin, die Georgien zum Christentum bekehrt hat) in den 30er Jahren des 4. Jh. an dieser Stelle ein Kreuz aus Holz errichten. Daher stammt auch der Name des Klosters: Dzwari bedeutet auf deutsch „Kreuz". Die Kreuzkuppelkirche des Dzwari-Klosters wurde dann im 6. Jahrhundert erbaut und gehört damit zu den ältesten noch erhaltenen christlichen Kirchen (UNESCO Weltkulturerbe). Die felsigen Trockenhänge um die Kirche sind botanisch sehr artenreich. Die Kirche steht auf einer felsigen Anhöhe über dem Zusammenfluss von Aragwi und Mtkwari und der Stadt Mzcheta, die man aus der Vogelperspektive zu sehen bekommt. Weiterfahrt nach Tiflis (Hotelübernachtung).

9. Tag: Tbilissi – Region Kachetien – Ninozminda – Kloster Dawit Garedscha – Bobde-Kloster – Signagi
Spätes Frühstück, danach Fahrt zur Grenze mit Aserbaidschan. Dabei gelangen wir in die Weinregion Kachetien. Halt für eine Führung durch das Nonnenkloster Ninozminda, der heiligen Nino geweiht, das aussieht wie ein spanisches Schloss. Dann besichtigen wir den riesengroßen Klosterkomplex Dawit Garedscha, östlichster Vorposten des historischen Christentums und beliebteste Sehenswürdigkeit des Landes. Die Ursprünge des Klosterkomplexes gehen auf einen der 13 syrischen Väter zurück. Noch ein drittes Kloster wartet auf uns: Führung im Bobde-Kloster, in dem die Heilige Nino begraben ist. Die Kapelle, in der sich ursprünglich ihr Grab befunden haben dürfte, ist mit Szenen aus ihrem Leben ausgemalt. Das Kloster, das eine lange Geschichte hat, die bis ins 5. Jh. zurückreicht, spielte einst eine wichtige Rolle. Seine Vorsteher gehörten zur politischen Führung des Landes, die Lehranstalt hatte bis ins 19. Jh. einen hervorragenden Ruf; neben den kirchlichen Fächern wurde schon im Mittelalter auch Philosophie, Physik und Geometrie gelehrt. Fast alle kachetische Könige wurden in Bodbe gekrönt und viele prominente Persönlichkeiten ließen sich hier zur letzten Ruhe betten. Von der alten Herrlichkeit sind auch im Kirchenschatz noch Spuren zu entdecken. Weiterfahrt nach Signagi; Hotel-Übernachtung.

10. Tag: Signagi – Schloss Gremi – Alaverdi – Telavi
Besichtigung von Signagi, das zwar nur etwas über 2000 Einwohner zählt, dafür aber den schönen Beinamen "Stadt der Verliebten“ hat. Spaziergang durch das als einziges im ganzen Land sichtbar "touristische" Städtchen mit schmalen Gassen und holzgeschmückten Balkonen. Signagi ist auch durch eine der größten erhaltenen Festungsmauern in Georgien bekannt. 1762 ließ König Heraclius II von Georgien die Stadt als Festung gegen die Angriffe von Stammeskriegern aus Dagestan massiv ausbauen. Danach Besichtigung von Schloss Gremi, ursprünglich Residenz der Königin Ketevan (Roman: "Katarina von Georgien"). Gremis Blütezeit war das 16. und 17. Jh.; als Residenzstadt des Königreiches Kachetien und begünstigt durch die Lage an der Seidenstraße. Der befestigte Burgberg und die Erzengel-Kirche ragen hoch über die Stadt. Weiterfahrt zum  Alaverdi-Kloster, das größte Kloster Kachetiens und bekannteste ganz Georgiens. Die Gründung erfolgte im 6. Jh., der großzügige Ausbau und die beträchtliche Befestigung im 11. Jh. Der Kirchturm war so lange der höchste des Landes bis ihn 2004 der der neu gebauten Kathedrale von Tiflis überholte. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Gebirgskämme der historischen Provinz Tuschetien. Danach Weiterfahrt nach Telavi; Hotel-Übernachtung.

11. Tag: Telavi – Tbilissi
Am Vormittag Besichtigung von Telavi. Die kleine Stadt mit etwa 22 TEW (davon 10% Universitätsstudenten) ist Kachetiens Verwaltungszentrum und berühmt für den Weinbau des Gebietes. Die Staatliche Universität unterrichtet neben Medizin, Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften folgerichtig vor allem Önologie. Hauptsehenswürdigkeit Telavis ist der mittelalterliche Königspalast, der an die Bedeutung Telavis als wichtige Station an der Seidenstraße erinnert. Im Inneren dieser Festung befinden sich eine Pinakothek und ein historisches Museum. Ein weiterer Besichtigungspunkt ist die sog. Akademie von Iqalto. Auf dem archäologischen Gelände sind die Reste von zahlreichen Gebäuden des ehemaligen Klosters und der damit verbundenen Studentenheime, Lehranstalten und Werkstätten erhalten geblieben. Aufrecht stehen noch drei Kirchen; die wichtigste, die Heilig-Geist-Kirche, stammt aus dem 8. Jh. Zu Mittag verlassen wir die Stadt und Kachetien und fahren durch wunderbare fruchtbare Gebiete zurück nach Tiflis. Hotel-Übernachtung.

12. Tag: Tiflis – Wien
Bis zum gemeinsamen Flughafentransfer Zeit zur freien Verfügung. Rückflug nach Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung:  Natalka Hrytzyna

Pauschalpreis:
€ 1790,–   bei 10 – 11 Personen
€ 1720,–   bei 12 – 14 Personen
€ 1680,–   bei 15 – 18 Personen

Als Privatreise: € 2.220,–
(ab 2 Personen, mit örtlicher deutschsprechender Reiseleitung, auch zum Wunschtermin)

Inbegriffen:
die Linienflüge Wien – Tiflis – Wien (AUA)
die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
alle Transfers und die Rundreise lt. Programm mit Minibus und fallweise Jeeps samt Fahrer
die Übernachtungen in Privatpensionen (3 Nächte) und Hotels (9 Nächte)
sehr gute Verpflegung (12 Frühstücke, 1 Mittagessen und 7 Abendessen)
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
die Eintrittsgebühren und falls erforderlich local guides
die Weinverkostung am 10. Tag
die qualifizierte Studienreiseleitung durch eine deutsch sprechende Einheimische

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 35,–

Teilnehmerzahl: mind. 12, höchstens 18 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.