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Kaum ein kulturell interessierter Reisender, der nicht schon die Toskana kennen und lieben gelernt hätte! Diesen weltberühmten Landstrich, der eine Überfülle edelster Kunstschätze hervorragend mit landschaftlicher Schönheit zu vereinen weiß und den man nie müde wird, von neuem zu besuchen. Neben der „Dreifaltigkeit“ Florenz, Pisa und Siena die kleineren Orte, mit Stadtbildern, als wäre die Zeit stehen geblieben und die „rollenden“ Hügel, gekrönt von Landhäusern zu denen man durch Zypressenalleen gelangt. Wenn eine Landschaft zugleich Musik, Augenweide, Wohlgeruch und Herzerquickung ist, kann es sich nur um die Toskana handeln.

1. Tag: Flug Wien – Florenz – Transfer zum Hotel in Prato.

2. Tag: Fahrt ins Zentrum mit der Bahn. Intensive Besichtigung von Florenz, das im historischen Zentrum eine reine Fußgängerstadt geworden ist; sogar Radfahren ist unter Strafe verboten – Einzigartig sind seine Kunstschätze und sein aristokratisches Stadtbild. Der großartige Palazzo Pitti (Brunelleschi u. Ammannati) mit der Palantinischen Gemäldegalerie (Tizian, Tintoretto, Rubens, Raffael, Ghirlandaio, Velazquez u.a.), der Ponte Vecchio mit seinen charakteristischen Goldläden, Palazzo Vecchio (von außen), die Piazza della Signoria, durch Jahrhunderte Schauplatz des florentinischen Lebens, seiner Feste und politischen Machtkämpfe und die Loggia dei Lanzi. Zur Piazza del Duomo, mit dem berühmten, achteckigen Baptisterium, mit den Bronzetoren von Pisano und Ghiberti, dem Glockenturm von Pisano und Giotto, dem Dom (oder Santa Maria del Fiore) mit der Kuppel des Brunelleschi und dem harmonischen Inneren; ein würdiger Rahmen für die Kunstschätze, die er enthält. Mehr davon im Dommuseum und in der Loggia del Bigallo (ehemaliges Waisenhaus). Weiter zur im gotischen u. Renaissancestil erbauten Kirche S. Maria Novella, zur Kirche S. Lorenzo und in die Kapelle der Medici mit den wundervollen, von Michelangelo gemeißelten Grabmälern. Fehlt noch Santa Croce, die größte Franziskanerkirche Italiens. Sie gilt als Grabstätte der bedeutendsten italienischen Persönlichkeiten aus Geschichte, Kunst und Literatur, wie Michelangelo, Galileo Galilei, Leonardo Bruni und Macchiavelli. Zum Ausklang Auffahrt zur Piazzale Michelangelo mit romanischer Kirche San Miniato al Monte mit buntfarbiger Fassade und traumhaftem Blick über die Stadt.

3. Tag: Erster Ausflug in die TOSKANA: Zuerst nach San Miniato, die Stadt der Deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa, Otto der Große und Friedrich II. Von letzterem stammt die Burg, deren Turm heute noch das Wahrzeichen der Stadt ist. Dann nach Pisa wo man an der Piazza dei Miracoli einer Komposition von Dom, Turm, Baptisterum und Camposanto in Vollendung begegnet. Weiter nach Lucca, mit seiner noch intakten ursprünglichen Stadtmauer. Eine herrliche Stadt zum Bummeln, mit schön restaurierten mittelalterlichen Häusern und Palästen und besten Beispielen profaner Architektur des Mittelalters. Am Abend Rückkehr nach Prato.

4. Tag: San Gimignano, die „Stadt der Türme“ – für viele die "mittelalterlichste" Stadt Italiens. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren immerhin noch 15 und haben dazu beigetragen, dass das historische Zentrum der Stadt UNESCO Weltkulturerbe wurde. Der mittelalterliche Wohlstand der Stadt erklärt sich aus der Lage an einer Hauptreiseroute nach Rom (Via Francigena – Frankenstraße) und durch Safrananbau. Der Safran wurde sowohl als Gewürz verkauft, als auch vor Ort zum Färben von Seidenstoffen verwendet. 1563 blieb die Zeit stehen: Die Verkehrsströme zogen auf neuen Straßen an der Stadt vorbei und die Herren des Landes stoppten jegliche Investition in die Stadt, die mehr und mehr verarmte. Wenn da nicht die Touristen gekommen wären …  Weiter nach Siena , ganze gut 50.000 Einwohner groß, aber ebenfalls ein Schatzkästlein gotischer Architektur. Das Zentrum zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und weltberühmt ist Siena auch durch den Palio di Siena, eines der härtesten Pferderennen der Welt (alljährlich am 2. Juli und 16. August), bei dem die 17 Stadtbezirke Sienas gegeneinander kämpfen. Wir gehen über die herrliche Piazza del Campo, der "Platz der Plätze", seit dem 14. Jh. belegt mit einer Ziegelpflasterung, die durch Travertinstreifen gegliedert wird. Weiters Besichtigung des Palazzo Publico (Rathaus), der im Inneren zahlreiche interessante Fresken beherbergt und des Doms mit prachtvoller Fassade. Im Inneren der Kirche zeigt sich deutlich die ursprüngliche dreischiffige romanische Basilika, die Außenhaut aus schwarzem und weißem Marmor ist ein Werk der Gotik und eigentlich ein Fragment; im 14 Jh. bestanden Pläne, den Dom zu einer der größten Kirchen Italiens auszubauen, was aber an Finanzmangel und auch statischen Problemen scheiterte.

5. Tag: Am Vormittag Besuch der Uffizien, eine der berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt, die Werke italienischer Künstler aus allen Epochen (u.a. Hauptwerke von Giotto, Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffael, Michelangelo, Tizian) und ausländischer Schulen bewahrt. Danach Transfer zum Flughafen und Flug Florenz – Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung:  Mag. Elizabetta Dal Bello  

Pauschalpreis: €  1.040,–

Inbegriffen:
die Linienflüge Wien – Florenz – Wien (Fly Niki)
die zugehörigen Flughafen- und Sicherheitsgebühren
die notwendigen Transfers bzw. die Ausflüge mit einem modernen Autobus
 die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Florenz
die Nächtigungen in Zweibettzimmern im Hotel Palace in Prato (4-Stern)
die Halbpension (Abendessen / Frühstück)
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
wo erforderlich die Betreuung durch lokale BegleiterInnen
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 45,– (4 Nächte)

Saisonzuschlag (Ostern sowie Pfingsten): € 110,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.