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  Abenteuer Archäologie – Langsam Reisen

Bei dieser Reise bieten wir in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie unseren Teilnehmern die exklusive Gelegenheit ein historisch und geographisch eng umschriebenes Kapitel der Geschichte und ihrer Erschließung durch die Archäologie kennenzulernen. Wenn "Langsam Reisen" im Untertitel steht, ist die Fortbewegungsweise stets gemächlich und die Umwelt schonend – wir gehen zu Fuß, fahren schnellstenfalls mit dem Rad oder segeln – Gemächlichkeit als bewußtes Gegenprogramm zum hohen Tempo, das uns allen heute so wichtig ist, aber auch zu schaffen macht. Nicht nur der Leib wird es uns danken, auch die Seele.

Der einwöchige Aufenthalt im Gebiet beinhaltet eine Einführung in die Geschichte der untersuchten Kultur, eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zum Thema sowie die Vermittlung der hier angewandten Methoden der Archäologie. Dies alles in Gedankenaustausch, Gespräch und Diskussionen mit unmittelbar beteiligten Forschern. Bei dieser Reise ist eine praktische Mitarbeit an Grabungen oder die Teilnahme an einer experimentalarchäologischen Veranstaltung nicht vorgesehen.

Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des "Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen" in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen).

Wer waren sie, die Pikten? Den meisten Menschen ist dieses Volk gänzlich unbekannt. Doch sie lebten, liebten, kämpften und starben bei uns, in Europa. 

Glaubwürdige, wenngleich natürlich parteiische Berichte über die einstmals im heutigen Schottland lebenden Pikten hat uns die römische Geschichtsschreibung überliefert. Darin werden uns die Pikten als ungemein rohes und kampfeslustiges Volk beschrieben, das sich noch dazu gräßlich bemalte und tätowierte. 

Die ständigen Eroberungs- bzw. Plünderungszüge der Pikten und der mit ihnen verbündeten Stämme in die nördlichen Randprovinzen der römischen Gebiete im heutigen Großbritannien führten schließlich dazu, daß die Römer zuerst den Hadrians- und danach den Antoninuswall errichteten – mit geringem militärischem Erfolg, wie wir noch heute wissen.

Sprache und Kultur der Pikten erlitten schwere Schläge, als die Königreiche der Pikten und der keltischen Skoten 843 n. Chr. unter Kenneth Mac Alpin vereinigt wurden und damit das sagenhafte Königreich Alba entstand. Nach und nach verklang die Sprache und damit die Kultur dieses sonderbaren und wohl auch recht eigenwilligen Volkes.

Eines jedoch haben uns die Pikten hinterlassen – Bildsteine und Stelen, die sogenannten „sculptured stones“, ganz wundervolle Zeugnisse ihres Lebens, ihrer Riten und auch ihrer Kämpfe. Dieses insgesamt nur einige hundert Stück umfassende steinerne Vermächtnis ist in Europa einzigartig.

In der „Archäologischen Wanderwoche zu den Pikten“ werden wir diese „highlights“ der versunkenen piktischen Kultur aufsuchen – auf nebeligen Äckern, in dämmerigen Kirchen, auf aktuellen Ausgrabungen, im Laubwald der Hügelketten, aber auch in ganz außerordentlichen Häusern wie z. B. dem Museum von Meikle und weiteren bravourösen Stützpunkten der Wissenschaft.

Wir bewegen uns dabei immer in der einzigartigen Landschaft Schottlands, ein Eldorado für Naturliebhaber und Hobby-Photographen. 

Um die prächtigen Bildsteine der Pikten nicht nur zu „besichtigen“, sondern in ihrer historischen und kulturellen Bedeutung voll erfassen zu können, wird die Gruppe von einem deutschsprachigen Archäologen geführt, der im Verlauf der Woche die Teilnehmer mit der piktischen Gesellschaft auf vertrauten Fuß stellt.

Hinweise:
Jeder Teilnehmer erhält mit den Reiseunterlagen ein Gratisexemplar des Buches: "Die Pikten – Geschichte und Mythos", Autor: Jürgen Diethe sowie weitere archäologisch-historische Informationen in elektronischer Form per USB-Stick.

Detailinformationen: http://www.arge-archaeologie.at/programm-2017/pikten-bemalte-barbaren-kustfertige-steinmetze/

Wissenschaftliche Reiseleitung: Klaus Schindl BA, Archäologe

Termin:

Termine sind in Vorbereitung!

Pauschalpreis (ab/bis Edinburgh, ohne Flüge): € 1.880,–
Kleingruppenzuschlag von 15% bei zehn bis zwölf Teilnehmern

Inbegriffen:
Die Besichtigungen (einschließlich der Eintrittsgebühren)
Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in gemütlichen Pensionen und Landhotels
Die Frühstücke
Die wissenschaftlichen Vorträge
Die deutsch sprechende Reiseleitung

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 55,–

Teilnehmerzahl: pro Termin mindestens 13 höchstens 16 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.

Venezuela, das von den Anden-fast-5000ern bis zur Karibikküste einen breiten Fächer von Landschaften, Biotopen, Klima- und Vegetationszonen aufweist, ist ein wahres Naturparadies. Höhepunkte dieses Reiseteils sind das Orinoco-Delta, eines der größten der Welt, der Canaima National Park und das einzigartige Maracaibo im Südwesten des Landes. Nach dem Grenzübertritt besuchen wir das liebliche Santa Marta, das historisch hochinteressante Cartagena und das vornehme Bogota. Kolumbien ist – im Unterschied zu den meisten anderen Ländern Südamerikas viel weniger auf eine dominante Hauptstadt ausgerichtet. Es liegt daher nahe, drei der schönsten Städte dieses fruchtbaren und landschaftlich überaus reizvollen Landes zu bereisen. Lange Jahre war die innere Sicherheitssituation des Landes sehr problematisch. In jüngster Zeit scheint diesbezüglich jedoch eine Wende eingetreten zu sein. Weiterlesen