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Die berühmteste Stätte vorkolumbianischer Kulturen ganz Südamerikas liegt in Peru: Machu Picchu. Selbstverständlich wird dem Besuch dieser – in einigen Belangen immer noch rätselhaften – verlassenen Inka-Stadt gebührender Raum gegeben. Der Einflussbereich der Inka erstreckte sich vom Äquator bis zum 35. Breitengrad entlang der Pazifikküste des südamerikanischen Teilkontinents; nach Osten umfasste es die Berggebiete und reichte bis an den Rand der Flussebenen des Kontinents. Zeitlich bildet sich ab dem 13. Jh. ein hoch organisiertes theokratisch verfasstes Reich mit dem Zentrum Cusco, das ab 1532 (Francisco Pizarro) von spanischen Conquistadoren vereinnahmt wurde. Der damalige Kulturbruch, ist auch in der Gegenwart noch wirksam. Bis zu einer Landreform Mitte des 20. Jh. beherrschten die Nachkommen der Großgrundbesitzer von einst als Oligarchie das Land. Die heutigen Strippenzieher findet man in Großhandel, Fischereiindustrie, bei der Ausbeutung von Bodenschätzen, im Telekommunikationsbereich und im Finanzwesen; sie stammen überwiegend aus den USA, Chile und Europa. Die Indigenes – immerhin 37% der Einwohner sind Mestizen und 47% indianischer Abstammung – haben die schlechten Karten: etwa die Hälfte lebt in Armut – Stichworte dazu: Hunger, kein Zugang zu medizinischer Versorgung, Kinderarbeit, Schattenwirtschaft, Drogenanbau, Korruption, Landflucht, Auswanderung. Dieser bedauerliche Aspekt sollte nicht vergessen werden (und ist auch deutlich erkennbar, wenn man sich mit offenen Augen in Peru bewegt). Die ehemaligen Kultorte, Befestigungsanlagen, Burgen und Ausgrabungen der Indigenes sowie die prachtvollen Bauten der neuen Herren des Landes vom Barock bis in die Gegenwart sind die Anziehungspunkte dieser Reise; ebenso wie das großartige Museum in Lima, der Flug über die Kordillieren, die Zugfahrt durch das peruanische Hochland, die Naturschönheit des Colca Canyons, des Titicacasees und die bekannten und berühmten Orte wie eben Machu Picchu, Cuzco und Puno. Die Reise führt in den letzten fünf Tagen nach Bolivien. Wir bewegen uns in jenem Teil des Landes, der vor der Conquista Teil des Inka-Gebietes war.

1. Tag: Flug von Wien nach Lima, pulsierende multiethnische Hauptstadt von PERU mit 7 Mio. Einwohnern, am Ufer des Pazifik. Sie haben einen Zwischenstop und sind etwa 12 h 40 min in der Luft. Ankunft am Abend und Transfer ins Hotel.

2. Tag: Lima wurde 1535 an der Stelle eines Orakels der Ureinwohner gegründet und war im ersten Jahrhundert seiner modernen Existenz ein bedeutendes Handelszentrum der Conquistadoren. Allerdings gab es wiederholte Male durch schwere Erdbeben und auch durch den Aufstieg anderer lateinamerikanischer Städte Rückschläge in der Entwicklung der Stadt. Im Zentrum (UNESCO Weltkulturerbe) sind eine Reihe alter Kolonialbauten erhalten geblieben. Stadtrundfahrt und Besuch von Kathedrale, Kloster San Francisco sowie der Wohnviertel Sao Isidro und Miraflores.

3. Tag: Zweiter Teil der Besichtigungen in Lima. Fahrt an den südlichen Stadtrand zur großartigen Ausgrabungsstätte Pachacamac. Die ältesten Baureste auf dem Gelände stammen aus dem 3.-7. Jh.n.Chr. Die Siedlung hatte eineseits lange Zeit Bedeutung als Verwaltungszentrum und Herrschaftssitz, andererseits auch spirituellen Anwert, weil sich hier ein Orakel befand, das erst im Zuge der Christianisierung durch die Spanier seinen Betrieb einstellte. Am Nachmittag Besuch des sogenannten Goldmuseums (Museo de Oro del Peru y Armas del Mundo). Das zwei Themen verpflichtete Museum zeigt ebenerdig Waffen, Uniformen und andere Militaria aus aller Welt und im Kellergeschoß eine Sammlung von Gegenständen aus Gold, insbesondere der Chimu- und der Inka-Kultur. Edelsteine, Haarschmuck, Ringe und Halsketten, Trinkgefäße, aber auch zeremonielle Gegenstände des Kults für Herrscher und Götter sind hier – wenn auch unübersichtlich geordnet – in großer Zahl ausgestellt. Einige der Objekte sind Repliken der Originale, die sich im Besitz anderer Museen befinden.

4. Tag: Wenn man sich von der Küste Perus ins Landesinnere bewegt, hat man zuerst einen gewaltigen Gebirgszug (Westliche Kordilliere) zu überwinden und gelangt dann in die Peruanische Hochebene (Altiplano) mit einer durchschnittlichen Höhe von 3500 ü.d.M. Wir fliegen entlang der Kordilliere 400 km nach Südosten und landen in Arequipa (890 TEW, auf 2350 m ü.d.M., Besiedlungsspuren zurück bis 8.000 v.Chr.). Der Name der Stadt bedeutet auf Quechua soviel wie: “Ja, bleib!”; die beiden Markenzeichen der Stadt sind “Stadt des ewigen Frühlings und „Weiße Stadt“. Letzeres, weil eines der wichtigsten Baumaterialien der historischen Bauten der weiße Tuff von einem der in Sichtweite der Stadt vor sich hinrauchenden drei Vulkane war. Eine Rundfahrt im Zentrum (UNESCO Weltkulturerbe) führt uns zur zentralen Plaza de Armas, in die Kirche La Compañía de Jesús (17. Jh.; Jesuiten) und in das berühmte Kloster Santa Catalina, ein riesiger Komplex von über 20.000 m². Das Kloster, das sich während der ersten 400 Jahre seiner Existenz streng von der Außenwelt isoliert hielt, öffnete 1970 seine Tore. Seitdem kann man sehen, dass es im Inneren eine komplette kleine Stadt im maurischen Stil enthält.

5. Tag: Weiterreise mit dem Bus in den phantastischen Colca Canyon, der durch seinen beinahe undurchdringlichen Urwald besticht. Insbesondere interessiert uns hier die Tierwelt und wir unternehmen diverse Pirschfahrten.

6. Tag: Wir verlassen den Urwald und erklimmen weiter die Höhen der Anden. Am Abend Ankunft in Cuzco, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz auf rund 3.500 m (Großglockner: 3.798 m) mit rund 400 TEW. Auf Quechua, die Sprache der gleichnamigen einheimischen Indios, bedeutet der Stadtname “Nabel der Welt”. Die markantesten historischen Ereignisse der Stadtgeschichte sind die Gründung, ca. 1200, die Periode 13.-16. Jh., als Reichshauptstadt des gesamten Herrschaftsgebietes der Inka und danach der südlichen Reichshälfte, sowie die fast vollständigen Zerstörungen sowohl durch Pizarro (1535) als auch das große Erdbeben von 1950. Heute lebt die Stadt hauptsächlich vom Fremdenverkehr; Machu Picchu grüßt von fern. Seit 1983 erfreut sich Cuzco eines Platzes in der UNESCO Weltkulturerbe-Liste.

7. Tag: Cuzco – herrliche, koloniale Stadt voll mit buntem Leben. Fixpunkte der Stadtbesichtigung sind die Kathedrale, die auf den Grundmauern der Residenz eines der Inkaherrscher steht. Wiewohl sie reich ausgestaltet und mit kostbaren Materialien verziert ist, wird sie an Prunk und Schönheit von der im gleichen Zeitraum errichteten Jesuitenkirche der Stadt übertroffen. Wir besichtigen auch noch die Kirche San Francisco mit geschnitzter Chorverzierung und zahlreichen Gemälden und den Markt in einer Halle, 5 Gehminuten von der Plaza de Armas. Hier kann man auch einheimisches Essen kosten oder zu mindest einen Coca-Tee trinken, der beim Akklimatisieren hilft. Am Nachmittag Ausflug nach Pisac, 30 km außerhalb Cuzcos. Die Siedlung wurde in vorkolonialer Zeit gegründet und kann mit einer mächtigen schön gefugten Befestigungsmauer, Toren und Bastionen, dazu einem weitläufigen Friedhof und allerorten rund um die Stadt Anbauterrassen als ganz typisches Beispiel einer Inkastadt betrachtet werden. Jeden Sonntag findet hier ein farbenprächtiger Indianermarkt statt; die Indios hier sind es gewöhnt, fotografiert zu werden. Textilien aus Lama- und Alpaka-Wolle sind recht günstig, ebenso bemalte Kalebassen und weiteres Kunsthandwerk.

8. Tag: Am Morgen Busfahrt (ca. 70 km) zur Festung von Ollantaytambo am Fluss Urubamba im sog. Heiligen Tal der Inkas. Bauherr dieser Stadt war ziemlich sicher der Inka-herrscher Pachacuti (Pachacútec; zwischen 1439 and 1471). Die Stadt hat einige Besonderheiten: hier kann man beispielsweise ganz einfach die Bereiche der Oberschicht und der übrigen Bewohner unterscheiden. Für erstere wurden Steingebäude mit kunstvollem Trockenmauerwerk errichtet; für letztere mit Lehmziegeln gebaut. Das raffinierte öffentliche Bewässerungssystem jedoch war für alle gleich. Die Stadt wurde nicht fertiggestellt, leistete dennoch gute Dienste, als die Conquistadoren versuchten, den letzten Inkaherrscher, der sich hier verschanzte, zu bekämpfen. Nach abenteuerlicher Fahrt mit dem Zug – flussabwärts durch das romantische Tal des Urubamba – gelangen wir zum Machu Picchu. Inmitten einer überwältigenden tiefgrünen Bergkulisse finden wir die Inka-Festungsstadt Machu Picchu (UNESCO Weltkulturerbe). Eingehende Besichtigung dieser auf einer in schwindelnder Höhe gelegenen Felsterrasse  gebauten Andenstadt, die einst von 15.000 Menschen bewohnt wurde. Übernachtung in Aguas Calientes am Fuß des Berges.

9. Tag: Frühmorgens erklimmen wir nochmals die Heiligen Stätten und genießen den Sonnenaufgang über dem heiligen Berg Wayna Picchu. Der Rest der Zeit steht zur nochmaligen Besichtigung zur Verfügung. 200 Gebäude, die meisten davon Wohnhäuser, einige darunter Tempel, bilden den Baukomplex. Zusätzlich gibt es Höhlen, einen Park,  Anbauterrassen, Wasserleitungen für die Felder wie für die Stadt, Brunnen und auch einen Steinbruch, der die Siedlung mit Baumaterial belieferte. Die Siedlung wurde von den Spaniern nicht entdeckt, dann verlassen und erst ab 1911 wieder archäologisch erschlossen. So finden wir hier eine unversehrte Inka-Stadt vor und können insbesondere im heiligen Bezirk der Stadt den einzigartigen Intihuatana Stein, den Sonnentempel oder den Tempel mit den drei Fenstern besuchen und uns die Funktionen bzw. die Theorien zu diesen Gebäuden erklären lassen. Machu Picchu wurde bei einer weltweit durchgeführten Publikumsbefragung zu einem der 7 modernen Weltwunder gewählt. Hinter dem Zentrum der Stadt kann man etwas höher steigen und von dort aus noch einmal den wunderbaren Blick bzw. die Photoperspektive über die ganze Siedlung genießen. Am Nachmittag Rückfahrt mit Zug und Bus nach Cuzco.

10. Tag: Tagesausflug zu den Kulturzentren und Befestigungsanlagen der Inka- und Präinkazeit in der Umgebung: Kenko (Q’enko) – Zu sehen ist eine Anlage, die vermutlich dem Kult der Erdgöttin Pachamama und Riten der Totenverehrung geweiht war. Eine amphitheatralische Struktur mit einem riesigen, zerklüfteten Kalkstein (Tanzplatz / Opferaltar / Observatorium?) und Räume im Inneren des Felsens, wo vermutlich Tote für einen Mumienkult aufbereitet wurden, geben Rätsel auf. Eine schlangenförmige Rinne dürfte für Flüssigkeitsopfer verwendet worden sein (Maisbier? Blut?). Weiter zum Wasserheiligtum Tambomachay. An diesem Kultort wurde Quellwasser über vier künstliche  Terrassen geleitet und in Kanälen zu Trinkbrunnen und Badeanlagen geführt. Zuletzt nach Puca Pucará (Quechua: “Rote Festung”) in beherrschender Lage oberhalb des Ortes Sacsayhuaman (Zyklopenmauer). Der Komplex von Gebäuden aus der Inkazeit, hat vermutlich als Tambo (Karawanserei) gedient; hier allerdings ein außerordentlich großes und luxuriös eingerichtetes Exemplar. Sehr wahrscheinlich befand sich hier auch ein Militärstützpunkt. Leider sind die Baureste nicht sehr gut erhalten; die großartige Aussicht, die man hier genießen kann, entschädigt aber dafür. Sacsayhuaman ist der zentrale Schauplatz des modernen Inti-Raymi (Sonnenfest). Jedes Jahr am 24. Juni, zur Wintersonnenwende, wird hier Inka-Neujahr als große folkloristisch aufbereitete Zeremonie gefeiert. Die Konquistadoren hatten dieses Fest, das einst neun Tage dauerte und mit Gebeten, Opfern, Tänzen und Prozessionen begangen wurde, abgeschafft. Seit 1944 gibt es eine Neubelebung davon, die inzwischen ein rot angestrichenes Datum im Kalender sowohl der indigenen Künstler und Schauspieler als auch des internationalen Tourismus ist.

11. Tag: Busfahrt Cuzco – Puno (330 km). Dies ist einer der erlebnisreichsten Teile der ganzen Reiseroute und führt über den La-Raya-Pass in 4.300 m Höhe und durch eine majestätische Hochgebirgslandschaft von dunkelvulkanischem Gestein, das in herrlichem Kontrast zu den leuchtenden Gletschern und dem tiefblauen Himmel steht. Am späten Nachmittag treffen wir in Puno (120 TEW) auf 3827 m ü.d.M am Ufer des Titicacasees ein. Ein früherer Titel der Stadt war „Ciudad de Plata“ (Silberstadt); auch heute gibt es noch Minen: rund um den See etwa 300. Ihre mit Schwermetallen belasteten Abwässer sind einer der vielen anthropogenen Gründe für die gravierenden ökologischen Probleme des riesigen Sees (um 1000 km² größer als das Bundesland Salzburg). Da hilft es auch nichts, dass etwa ein Viertel der Fläche als Ressourcenschutzgebiet ausgewiesen ist.

12. Tag: Puno – Die Stadt trägt das Gepräge des Andenhochplateaus mit seiner traditionsbewußten Indianerbevölkerung, die an ihrer typischen Tracht festhält. Bootsfahrt auf dem Titicacasee zu den auf schwimmenden Schilfinseln lebenden Uro-Indianern. Ursprünglich waren diese von menschenhand gebauten Inseln in Friedenszeiten am Ufer vertäut und wurden nur auf den See hinausgefahren, um sich darauf vor Feinden in Sicherheit zu bringen. Heute leben die Uros ständig auf der Wasserfläche und leben vom Tourismus. Fahrt zu der Begräbnis– und Kultstätte Sillustani am Umayo-See, einige km westlich des Titicaca. Die Gebäudereste, die hier zu besichtigen sind, gehören zur Aymara-Kultur, die im 15.Jh. von den Inka überlagert und ausgelöscht wurde. Die massiven steinernen Rundtürme (“Chullpas”) dienten dem Totenkult – vermutlich der ober(st)en Sozialschichten.

13. Tag: Busfahrt entlang des Westufers des Titicacasees Richtung BOLIVIEN. Kurz nach dem Grenzübertritt kommen wir nach Tihuanaco (übersetzt: „Setz Dich nieder, kleines Lama“), auf knapp 4000 m in der kargen Hochebene, UNESCO Weltkulturerbe. Der Ort wird gerne als “Tibet der neuen Welt” bezeichnet. Zu finden sind hier die Reste eines religiösen und politischen Zentrums, das fast 3000 Jahre lang bestand, mit einer Blütezeit zwischen 600 und 900 n. Chr. und damals etwa 40.000 EW. Wenn wir auch wenig über die Ethnien wissen, die hier lebten (zuletzt die Aymaras), gilt als gesichert, dass die Stadt weithin ausstrahlte, bis nach Argentinien und an die Atlantikküste. Wesentliche materielle Leistungen der frühen Hochkulturen, die von hier ausgingen, sind Steinbauten und Bewässerungssysteme. Berühmtester Besichtigungspunkt des archäologischen Geländes ist das monolithische sog. Sonnentor aus Andesit; war es eines für Riesen? Eine Theorie dazu unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31968852.html. Kurz nach der Grenze stoppen wir auch im 6TEW-Örtchen Copacabana – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Vergnügungsmeile in Rio de Janeiro. Hier ist es der wichtigste Wallfahrtsort des Landes und jedes Jahr Anfang Februar der Schauplatz eines Marienfestes mit riesigem internationalem Besucherandrang. Weiter nach La Paz; die Stadt (770 TEW, 2 Mio. im Agglomerationsgebiet; gelegen auf 3200 bis 4100 m – kein Druckfehler!) ist der Regierungssitz Boliviens, die Hauptstadt ist Sucre. Die Fahrt vom Hochland hinunter in den Talkessel, in dem die Altstadt liegt, ist wirklich spektakulär.

14. TagLa Paz liegt in einem ca. 400 Meter tiefen geschützten Canyon des Río Chokeyapu, und hat dadurch ein wesentlich angenehmeres = wärmeres und feuchteres Klima als die Hochebene. Je tiefer man kommt, desto besser wird die Wohnlage. – Entscheidend für die Platzwahl durch die Spanier war jedoch eine nahe gelegene Goldmine. Besichtigungen im Zentrum mit barockem Franziskaner Kloster und dazugehöriger Kirche, Kirche Santo Domingo, Altstadt. La Paz bietet eine große Auswahl von Museen. Für uns am interessantesten wird ein Besuch im Museo Nacional de Arqueología sein. Hier gibt es eine sehenswerte Ausstellung von Gegenständen der Tiahuanco-Kultur, mit der wir ja schon am Vortag Berührung gehabt haben. Ansonsten ist auch noch das Coca-Museum sehr interessant, klein und nur konzentriert auf diese Pflanze, deren Blätter in den Anden seit je her als Genuss- und Nahrungsergänzungsmittel, für kultische und medizinische Zwecke genutzt werden. Sie helfen auch gegen die Höhenkrankheit, da sie die Sauerstoffaufnahme verbessern. Die Indios kauen die Blätter in einer Verbindung mit Kalk, die bewirkt, dass das Sucht-Alakaloid Kokain in ein anderes gleich wirkendes Alkaloid (Ecgonin) umgewandelt wird, das keine körperliche Abhängigkeit erzeugt.

15. Tag: Ausflug zum Mondtal, “Valle de la Luna”; der Name hat nichts mit Inka-Mythen zu tun sondern ist die Erfindung von geschickten Tourismus-Managern. 10 km den Río Chokeyapu flussabwärts kommt man in ein Gebiet, in dem durch Erosion eine bizarre Landschafts mit zahllosen Felsnadeln und -spalten, Erdhügeln und -kratern und dazwischen ein bisschen Gestrüpp und mächtige Kakteen entstanden ist. Es gibt einen kleinen Wanderweg und die Fotagrafen finden immer neue Motive. Für die Bewohner von La Paz ist es ein Naherholungsgebiet.

16. Tag: Am Morgen Rückflug nach Lima und weiter nach Europa.

17. Tag: Ankunft in Wien.

Termin:

Fr 24.11.2017  -  So 10.12.2017    freie Plätze 
Mo 25.12.2017  -  Mi 10.01.2018    freie Plätze 
Fr 15.06.2018  -  So 01.07.2018  (Inti Raymi-Fest)  freie Plätze 
Fr 03.08.2018  -  So 19.08.2018  (Marien-Fest in Copacabana/Bolivien)  freie Plätze 
Fr 23.11.2018  -  So 09.12.2018    freie Plätze 
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Pauschalpreis:
€ 4.460,–   bei 9 – 12 Personen
€ 4.640,–   bei 8 Personen
€ 4.850,–   bei 7 Personen
€ 4.990,–   bei 6 Personen

Reiseleitung: Christian Buchacher (Biologe, Brasilien-Experte)

Inbegriffen:
die Linienflüge (Langstrecke mit KLM, innerperuanisch mit lokalen Gesellschaften)
die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
die Bahnfahrten gemäß Programm
die erwähnten Busfahrten und Transfers
die Nächtigungen in guten Hotels in Zweibettzimmern
die Frühstücke
die Besichtigungen, Ausflüge und Stadtrundfahrten mit den Führungen und Erklärungen
die Eintrittsgebühren zu allen Besichtigungen
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 65,– (14 Nächte)

Saisonzuschlag Inti Raymi-Fest in Sacsayhuaman/Peru: € 300,–
Saisonzuschlag Marien-Fest in Copacabana/Bolivien: € 200,–

Teilnehmerzahl: mindestens 6, höchstens 12 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.