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Die Krim, am südlichsten Ende der Ukraine gelegen, war vor der Annexion durch Russland eine aufstrebende Reisedestination und wird voraussichtlich versuchen, diesen Weg fortsetzen. Insofern nichts Neues im Osten. Die Russische Führung wird vielleicht sogar einigen Ehrgeiz daran setzen, dieses wiedergewonnene Territorium zu einem Schaufenster ihres Landes zu machen. Tatsächlich war die Krim schon im 19. Jh. "Playground" der Mächtigen des Zarenreichs und gleichzeitig Sanatorium derer, die sich ‘s leisten konnten. Jedenfalls ist die Halbinsel ein landschaftliches Paradies mit einem großen kulturellen Erbe; Frucht einer wechselvollen Geschichte von der griechischen Antike bis zur Weltpolitik des 21. Jahrhunderts.

1. Tag: Flug von Wien über Moskau nach Simferopol. Von dort Weiterfahrt nach Jalta. Unser Quartier für die nächsten Tage ist ein erst nach dem Zerfall der UdSSR gebautes Strandhotel, das jeden international üblichen Komfort bietet.

2. Tag:  Jalta – Kurze Fahrt nach Alupka zum prachtvollen Woronzow-Palast (Nordseite im Tudorstil – Südseite im maurischen Stil gebaut; er beherbergte während der Jalta-Konferenz die Britische Delegation). Zurück in Jalta Besichtigung des alten russischen Urlaubsparadieses, das noch das Flair eines typischen Seebades besitzt, mit Anton-Tschechov-Wohnhaus sowie dem geschichtsträchtigen Liwadija-Palast. Einst war er die Zarenresidenz und 1945 Ort der Jalta-Konferenz. Heute ist er ein Museum: Der „runde Tisch der Konferenz“ steht noch an seinem historischen Platz; vielleicht wartetet er ja auf neue Friedensabkommen. Zum Abschluss kurze Bootsfahrt (fakultativ) zum Schwalbennest, ein kleines, steinernes Schlösschen im Stil mittelalterlicher Burgen, das wie ein Vogelnest auf dem 38 m hohen Aurora-Felsen thront. 

3. Tag: Jalta – Ausflug zu den Ausgrabungen von Chersones mit antiker Stadt, altgriechischem Tempel, antikem Theater, sowie Besuch des Museums und der Wladimir-Kathedrale. Weiter nach Sewastopol, Basis der Schwarzmeerflotte. Auf dem Weg Besichtigung des eindrucksvollen Rundgemäldes „Sewastopol Panorama“. In Sewastopol kurzer Rundgang durch den historischen Stadtkern (Gräfische Anlagestelle, Primorskij Bulvar, Uferpromenade), sowie fakultativ Möglichkeit einer kurzen Bootsfahrt durch die Sewastopoler Bucht, wo man noch einige Schiffe der einst berühmten Schwarzmeerflotte sieht. Weiter nach Balaklava, ein wunderschöner natürlicher Hafen. Bis 1997 Sperrgebiet, hat sich sich der Ort inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Hier stehen die Reste einer genuesischen Festung (Tschembalo).

4. Tag: Ausflug zur Verkündigungskirche und weiter ins Hinterland nach Bachtschissaray, zum Kahn-Palast, der ein nationales Heiligtum der Krimtataren ist. Der Baukomplex wurde im 16. Jh. im osmanischen Stil errichtet und mit Elementen arabischer Baukunst und der Renaissance versehen. Hier sieht man u.a. auch den Tränenbrunnen, der Alexander Puschkin bei seinem Besuch 1820 zu einem Gedicht inspirierte. Weiter an den Ostrand der Stadt, zum Maria-Himmelfahrts-Höhlenkloster (Pechernyi seredn’ovikovyi Uspens’kyi monastyr) mit einer in den Fels gehauenen Höhlenbasilika, einst Sitz des Metropoliten und Zentrum des orthodoxen Glaubens auf der Krim.

5. Tag: Am Vormittag noch einmal Gelegenheit zum Baden im Schwarzen Meer. Danach Fahrt zum Massandra-Palais, ein Jagdschloss im Stil der frühen französischen Renaissance. Das beeindruckende Gebäude am Rand von Jalta wurde von der Zarenfamilie als Jagd- und Ausflugsschloss und später von Stalin, Chruschtschow und Breschnew als Regierungs-Datscha genutzt, um ausländische Staatsgäste zu empfangen. Heute ist das Anwesen museal genutzt und Massandra wie schon zu Zarenzeiten auch wieder Sitz eines renommierten Weinguts. Rundgang durch den sehenswerten Botanischen Garten von Jalta, der auf engstem Raum zusammenfasst, was das subtropische Klima der Krim an Pflanzenpracht gedeihen lässt.

6. Tag: Busfahrt zurück nach Simferopol und Rückflug nach Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Prof. Mag. Harald Handlos, Prof. Dr. Wolfgang Trachta  u. a.

Pauschalpreis: € 1.295,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Simferopol – Wien (Aeroflot)
Die Rundfahrten laut Programm
Die Nächtigungen in einem guten Hotels auf Basis Zweibettzimmer (Bad/ WC oder Du/ WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 40,–

Visum (inklusive Besorgung): € 120,–

Obligatorische Versicherung für die Erteilung des Visums: € 49,–
(Russland verlangt von jedem ausländischen Reisenden eine zusätzliche, extra für diesen Aufenthalt abzuschließende Krankenversicherung)

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.