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Die Lombardei alleine hat gerade einmal 28% der Fläche von Österreich, darauf jedoch rund 10 Millionen Einwohner, die mit  Fleiß und Geschäftstüchtigkeit dafür sorgen, dass Mailand und die Gebiete rundherum Italiens führende Wirtschaftsregion sind. Davon abgesehen ist die Lombardei auch auf kulturellem und künstlerischem Gebiet eine erste Adresse. Das Piemont mit seiner viel kleineren Hauptstadt Turin ("nur" 2,2 Mio. EW. in der Metropolregion) scheint im Vergleich dazu etwas im Schatten zu stehen; wir meinen, das ist Geschmackssache. Wie auch immer: Wir besichtigen beide Hauptstädte und sehen das berühmte Turiner Grabtuch (wenn auch nur in Kopie – das Original wird in der Regel nur alle 25 Jahre ausgestellt) ebenso, wie Leonardos Abendmahl und die Schlösser und Residenzen der Herzöge von Savoyen (UNESCO Weltkulturerbe) ebenso wie den Mailänder Dom oder die Galleria Vittorio Emanuele II. Und das ist noch nicht alles, denn von Monza war noch gar nicht die Rede.

Lombardei - Piemont, Landkarte mit Reiseroute1. Tag: Morgenflug von Wien nach Mailand. Vom Flughafen Weiterfahrt nach Turin, eine Stadt von besonderer architektonischer Schönheit: herrliche Barock-Paläste, große kilometerlange Baumalleen und Säulengänge durchziehen die Stadt. Die Stadtgeschichte beginnt schon in der Antike und erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt, als Turin 1861 (für 4 Jahre) zur ersten Hauptstadt des jungen Königreichs Italien wurde. Zu Beginn des 20.Jh. war Turin eine der vitalsten Industriestädte Europas (Weltausstellung 1911). Wir machen einen Rundgang durch die Altstadt mit Bauten aus der römischen, mittelalterlichen und besonders Barockzeit, sowie insbesondere auch des Jugendstils. Am Nachmittag Besuch im Museum für alte Geschichte mit einer umfassenden Sammlung aus allen Kunstepochen, v.a. aber aus dem 15./16. Jh.

2.Tag: Turin: Am Morgen Besuch des Domes (15.Jh.) und der Ausstellung des Turiner Grabtuchs. Entstehung und Herkunft dieser außerordentlichen katholischen Ikone (nicht Reliquie) verlieren sich im Dunkel der Geschichte und sind seit langer Zeit Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Kontroversen. Dennoch geht von dem Tuch, auf dem der Abdruck eines Mannes, der vor seinem Tod mit einer Dornenhaube gekrönt und dann nach der Art Christi gekreuzigt worden ist, eine Faszination aus, die zahlreiche Besucher anzieht. Das originale Tuch wird in der Regel nur in jedem "Heiligen Jahr" ausgestellt; d.h. jeweils im Abstand von 25 Jahren. In den Perioden dazwischen wird eine Kopie gezeigt. Am späten Vormittag Weiterfahrt über Asti (gotische Kathedrale aus dem 14.Jh. über einer Krypta aus dem 8. Jh., ansonsten sind die meisten Gebäude aus dem 18. Jh.) und Alessandria (harmonischer Hauptplatz mit Palästen und Kirche) nach Mailand.

3.Tag: Mailand – (Die Metropolitanregion hat ca. 7,7 Mio. Einw.) Die Stadt war schon in der Antike eine wichtige Siedlung, dann Hauptstadt des Weströmischen Reiches von 293-402 und in der Renaissance Herzogtum und eine der wichtigsten Städte des "Stiefels". Heute ist Mailand die zweitgrößte Stadt Italiens und das Finanz-, Geschäfts- und auch Modezentrum des Landes. Besichtigung: Dom (größter, gotischer Dom Italiens, 14./15.Jh.), Palazzo Reale (ehem. Rathaus) und weitere Paläste, die weltberühmte Oper „La Scala“, Basilika Sant‘Ambrogio (romanisch, gegründet bereits im 4.Jh.). Im Kloster Santa Maria delle Grazie ist das Gemälde „Das Letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci zu sehen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung; Mailand ist auch die mondänste Einkaufsstadt Italiens.

4.Tag: Am Morgen Ausflug nach Monza zum Dom San Giovanni aus dem 14. Jh. Monza war prächtige Sommerresidenz und Krönungsstadt der langobardischen Könige, die von 568-774 im Gebiet regierten. Der Dom beherbergt u. a. die Gräber des Königspaares Theudelinde und Agilulf, den berühmten Goldschatz der Theudelinde, sowie die „Eiserne Krone“ der Langobarden. Die drückte sich dann übrigens viel später auch noch Napoleon auf den Scheitel. – Rückfahrt zum Flughafen und Flug Mailand Wien.


Termin:

Termine sind in Vorbereitung!


Reiseleitung: Mag. Elisabetta Dal Bello  u. a.

Pauschalpreis:  € 850,–

Inbegriffen:
die Linienflüge Wien – Mailand – Wien (Fly Niki)
die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
die Busrundreise
die Nächtigungen in Zweibettzimmern in einem guten Hotel (Du/WC und Bad/WC)
die Frühstücke
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 40,–

Teilnehmerzahl: mindestens 15, höchstens 20 

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.