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Wer England und London bereits kennt, dem sei diese Reise empfohlen. Sie führt per Flug nach Edinburgh, und dann wechseln einander bei einer großen Rundreise Schlösser, Kathedralen, verfallene Abteien, aber auch die großartigen Hochmoorlandschaften und Steilküsten Schottlands ab. Die Fahrt umfasst während der großen Schleife alle historisch wichtigen und touristisch interessanten Punkte Schottlands.  2017 wurde vom schottischen tourist board (dessen Logo wir hier rechts einbinden) zum Jahr der Archäologie ausgerufen. Dementsprechend kann bei den entsprechenden Besichtigungspunkten mit zusätzlichen Aktivitäten, Sonderausstellungen und anderen besucherfreundlichen Massnahmen gerechnet werden. Das Fakultativprogramm führt zu den Naturschönheiten der Shetland und der Orkney Islands, nordöstlich vorgelagerte Inselgruppen. Dieser Programmteil kann auch als selbständige Reise gebucht werden.

1. Tag: Flug von Wien nach Edinburgh. Edinburgh, das etwa ½ Million EW hat, ist nach Glasgow die zweitgrößte Stadt Schottlands und seit 1437 Landeshauptstadt; zuvor war dies Perth. Seit 1999 befindet sich der Sitz des Schottischen Parlaments hier. Das Wiederaufleben eines eigenständigen schottischen Parlamentarismus nach rund 200 Jahren Unterbrechung und großbritannischem Integrationsdruck ist ein deutliches äußeres Zeichen dafür, dass die Bevölkerung nach wie vor nach Eigenständigkeit gegenüber England strebt (1998, Scotland Act). Die schöne Lage der Stadt an der Südseite des Firth of Forth, ein Fjord an der Schottischen Ostküste, sowie die anheimelnde historische Bausubstanz machen Edinburgh zu einem erstrangigen Besichtigungsziel.

2. Tag: Stadtrundfahrt bzw. Spaziergang in Edinburgh: Princess Street (die 1,5 km lange Pracht-Geschäftsstraße) Scott-Denkmal (Wahrzeichen), The Castle mit St. Margaret’s Chapel (erbaut 1076, ältestes Gebäude Schottlands), Schlossbesichtigung: Royal Apartments, Kronkammer mit den Kroninsignien der schottischen Könige, Spaziergang auf der Hauptachse der Altstadt, genannt „The Royal Mile“ mit John Knox’s House und unzähligen Pubs und kleinen Läden mit traditionellem Aussehen, zur St. Giles-Kathedrale (Hauptkirche von Edinburgh, erbaut 1120, sie diente in ihrer Geschichte vier verschiedenen Konfessionen), zum Parliament Square und Parliament House. Am Nachmittag Besichtigung von Holyroodhouse, der offizielle Wohnsitz der Königin. Besucht werden „The Historical Apartments“ (in denen sich ein Teil der dramatischen Ereignisse um Maria Stuart abspielte), State Apartment und die Gemäldegalerie der schottischen Könige. Das selbständige Königreich Schottland existierte von der Mitte des 9. Jh. bis zu seinem Aufgehen in Großbritannien (1707, Act of Union). Gegenüber dem Königspalast steht das neue Parlamentsgebäude, das 2004 fertig gestellt wurde (Architekt ist der Katalane Enric Miralles).

3. Tag: Fahrt von Edinburgh nach Glasgow. Die Stadt (annähernd 2 Mio. EW im Ballungsraum) liegt im Südwesten Schottlands am Fluss Clyde. Der Ort hat eine lange Siedlungsgeschichte, war auch eine Grenzstation im antiken römischen Britannien (daran erinnern die Reste des Antoninuswalls), etabliert sich jedoch erst im 12. Jh. dauerhaft als Stadt. Wesentlichen Anteil daran hatte der christliche Missionar und Wundertäter Kentigern (6. Jh., auch Mungo genannt), der am Ort ein erstes Kloster gegründet hatte, das allmählich zu einem überregional wichtigen religiösen Zentrum wurde. Besichtigung der Kathedrale mit dem Grab des Hl. Mungo, Rundfahrt durch das Stadtinnere, der schöne George Square im Herzen Glasgows mit einem Dutzend Statuen berühmter Schotten, die Glasgow School of Art (Jugendstil). Fahrt zum nahe der Stadt in einem Nationalpark gelegenen Loch Lomond, dem größten (und wie gesagt wird schönsten) See Britanniens, mit seinen – je nach Wasserstand – zwischen 30 und 60 Inseln und Inselchen. In das Hochland nach Inveraray mit Besichtigung des gleichnamigen Schlosses. Die (normannische) Familie der Eigentümer war im Dienst Wilhelm d. Eroberers ins Land gekommen und hatte den Landstrich als Lehen bekommen. Für die Errichtung des Schlosses inmitten eines weitläufigen Parkgeländes wurde 1744. Jh. das Dorf, das sich rund um die Vorgängerburg befunden hatte, abgesiedelt m. a. W. niedergebrannt, um die Pläne für das neue Schloss und eine Reißbrettstadt realisieren zu können. Im 19. Jh. und in den 1970er-Jahren wurden jeweils nach einem Brand im Schloss die Dachzonen aufwendig neu gestaltet bzw. die Innenräume komplett renoviert. Das Schloss ist bis heute der Stammsitz der Herzöge von Argyll, kann jedoch besichtigt werden. Weiterfahrt am Loch Awe vorbei wieder an die Küste nach Oban.

4. Tag: Rasttag zur freien Verfügung in Oban. Die kleine Stadt mit knapp 10.000 EW ist der wichtigste Ort an der Westküste und auch ein bedeutender Badeort. Der Hafen in bestens geschützter Lage ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Fährverbindungen zu den Hebriden-Inseln. Auf einem Bergrücken oberhalb des Ortes befindet sich ein ziemlich exzentrisches Architekturgebilde aus dem 19.Jh. ein (unvollendet gebliebener) Nachbau des Kolosseums in Rom, eine sogenannte „Folly“. Bei schönem Wetter ist ein Spaziergang dorthin („McCaig’s Tower“ nennt sich die Anlage) sehr zu empfehlen. Fakultativ bestehen Möglichkeiten zu Bootsfahrten bzw. zu Fahrten mit der Fähre zur Isle of Mull, zur „Heiligen Insel“ Iona und zur Staffagrotte.

5. Tag: Von Oban durch wildromantische Landschaft, an mehreren Lochs und Seen vorbei, nach Ft. William am Fuße des „Ben Nevis“ höchster Berg Großbritanniens). Die kleine Stadt ohne beondere Sehenswürdigkeiten vermarktet sich selbst als „Outdoor Capital of the UK“ und ist tatsächlich Ausgangsbasis für viele sportliche Aktivitäten wie Bergwandern und Mountainbiking. Der martialische Name rührt von der Befestigung des Platzes als englische Zwingburg gegenüber den schottischen Freiheitskämpfern des 17. Jh. her. Weiter zum Eilean Donan Castle, die wohl am meisten fotografierte Burg Schottlands die verschiedentlich auch schon als Filmkulisse diente. Der höchst martialisch wirkende Bau liegt auf einem felsigen Inselchen in der Einmündung dreier Lochs und ist nur durch eine steinerne Fußgängerbrücke mit dem „Festland" verbunden. Der Vorgängerbau existierte von 1220 – 1719; erst zu Beginn des 20. Jh. wurde wieder auf den Trümmern neu gebaut. Der damalige Burgherr soll in seinen Träumen die Pläne der alten Burg gesehen haben und ließ diese dementsprechend realisieren. Durch das Glen Moriston zum berühmten „Loch Ness“. Dieser extrem langgezogene schmale See ist wohl, dank des sagenumwobenen Ungeheuers, das in ihm leben soll, der berühmteste Schottlands. Durch den dunklen Bewuchs der Hänge, die vom Ufer aufsteigen und durch das bräunlich gefärbte Wasser sieht der See stets düster aus. Durch die lange Schlucht, in der der See liegt, pfeift oft ein heftiger Wind, der erheblichen Wellengang verursacht. Dessen ungeachtet ist Loch Ness sehr fischreich. Nur noch wenige Kilometer nach lnverness, die Hauptstadt der Highlands; (60.000 EW, davon 8.500 Studenten). Auch wenn kein Haus in der Stadt älter ist als 250 Jahre (als Folge eines verheerenden Stadtbrands, 1746), so gibt es dennoch viele stimmungsvolle Winkel und Plätze und mit der Kathedrale St Andres’s, dem Inverness Castle auf einem Hügel oberhalb der Stadt und dem seit einigen Jahren in Neubau befindlichen Inverness College durchaus sehenswerte repräsentative Bauten.

6. Tag: Vor den Toren von Inverness liegt das Schlachtfeld von Culloden. Hier erlitten schottische Freiheitskämpfer, Parteigänger der Dynastie Stuart, 1746 eine Niederlage gegen eine britische Übermacht, von der sich Schottland, sein Clansystem und die alte gälische Kultur nicht mehr erholen sollten. Ein Denkmal erinnert an dieses einschneidende Ereignis in der Geschichte des Landes, das mit der Integration Schottlands in das Königreich Großbritannien endete. Anschließend Besuch der Clava Cairns bei Balnuaran (neolithische Gräber). Weiterfahrt zum Cawdor Castle. Die Burg wird 1380 erstmals erwähnt, genaue Aufzeichnungen gibt es jedoch erst seit der Umwandlung zu einem Wohnschloss im 17. Jh. Die Inneneinrichtung überstand unbeschadet den Englischen Bürgerkrieg und kann bei einer Schlossführung besichtigt werden. Die Hauptsehenswürdigkeit der nächsten Station, die Kleinstadt Elgin in Moray, hat die Zeitläufte nicht so ungeschoren überstanden. Von der einst größten Kathedrale Schottlands, während des 13. Jh. gegründet, gepriesen als „The Lantern of the North“, ist heute nur noch eine Ruine übrig; allerdings eine höchst beeindruckende. Nach einem Bummel durch die engen Gassen der Altstadt Durchquerung des nordschottischen Hochlands (Whisky-Trail) bis an die Ostküste nach Aberdeen. Die Stadt (220.000 EW) hat den Beinamen „Silver City with the Golden Sands“, wobei das eine auf den sehr hellen Granit zurückgeht, mit dem die Straßen gepflastert sind und aus dem viele Häuser gebaut sind und das andere auf die herrlichen langen Sandstrände vor den Toren der Stadt. Die Stadt boomt seit den 1970er Jahren in Zusammenhang mit der Förderung des Nordseeöls. Stadtrundfahrt und Hafenrundgang: neugotisches Rathaus, Provost Skene’s House (städtisches Wohnhaus aus dem 17. Jh., heute Museum), Universität (gegründet 1495 als Kings College), Marischal College (angeblich schönstes, aus Granit erbautes Haus der Welt, jedenfalls hinter dem Escorial bei Madrid der zweitgrößte Bau aus diesem Material), Market Cross und St. Machar’s Cathedral (presbyterianisch). Letztere ist baulich ein schönes (und während der letzten Jahre einfühlsam restauriertes) Beispiel einer befestigten Kirche aus dem 14. Jh., die Turmspitzen sind 100 Jahre jünger; die bemerkenswerte flache Holzdecke oberhalb des Kirchenschiffs aus dem frühen 16. Jh. zeigt die Wappenschilde der damals regierenden König Europas sowie hoher Adeliger Schottlands.

7. Tag: Von Aberdeen weiter entlang der Nordseeküste in den Süden, über Stonehaven (schöner Fischerhafen). Dunnottar Castle ist zwar nur noch eine Ruine, hat jedoch eine bewegte Geschichte und liegt vor allem höchst pittoresk auf einer Felsnase, die weit ins Meer ragt. Dementsprechend ist es ein Touristenmagnet. Die ehemaligen Burgherren, die Earls of Marischal, waren traditionell für Pflege und sichere Aufbewahrung der schottischen Kronjuwelen zuständig. So erklärt sich, dass Oliver Cromwell die Burg 8 Monate lang belagern ließ. Unsere Route führt anschließend wieder in das Landesinnere durch zum Glenmore Forest Park, in den Ausläufern der Cairngorm Mountains, ein beliebtes Erholungsgebiet mit Möglichkeiten für Alpinschilauf, Klettern, Bergwandern und Segeln. Weiter nach Braemar; Zentrum der Highland Games (alljährlich am ersten Samstag im September, stets in Anwesenheit der britischen Royals). Bei diesen Spielen handelt es sich um Wettkämpfe in Disziplinen, wie Baumstammwerfen und Gewichthochwurf, mit denen einst die keltischen Könige Schottlands die stärksten und schnellsten Männer des Landes ermittelten, um sie in ihre Leibgarde aufzunehmen. Heute sind die Spiele große Volksfeste, bei denen Sport, Dudelsackmusik, Volkstanz und schottische Traditionspflege miteinander eine unverwechselbare Mischung ergeben. Wenn nicht gerade Spiele stattfinden, ist nicht das Dorf sondern Braemar Castle der Hauptanziehungspunkt. Die Festung mit sternförmiger Verteidigungsmauer und einem massiven Zentralgebäude verrät nichts von den Umbauten, Besitzerwechseln und Zerstörungen, die sie schon hinter sich hat, sondern steht als gepflegter adeliger Wohnsitz am Rand des Dorfes. Weiter nach Blair Atholl, ebenfalls ein Dorf, immerhin mit Eisenbahnstation, und ebenfalls mit einem geschichtsträchtigen Adelssitz, allerdings mit erheblich mächtigeren Dimensionen. Die Eigenwerbung des Schlosses, denn um ein solches handelt es sich hier, kann man sich auf der Zunge zergehen lassen: "Blair Castle is a 5 Star, exclusive use castle, the perfect location for private hospitality, executive corporate hospitality, private dining, golfing holidays, exclusive weddings and film locations." Wir lassen uns die Gelegenheit zu einer Innenbesichtigung nicht entgehen; 30 Räume stehen den Besuchern offen. In Dunkeld, ein Ort mit etwas über 1.000 EW, Besichtigung der Reste einer sehenswerten Kathedrale. Bereits um 600 gab es hier ein Kloster, vermutlich gegründet von Columban, dem großen Missionar. Seine Reliquien kamen 849 in den Ort, und so wurde Dunkeld für Jahrhunderte das religiöse Zentrum Schottlands. Die Kathedrale hatte eine lange Bauzeit (1260 – 1501) wurde jedoch während der Reformationswirren ausgeplündert und schwer beschädigt. Heute sind die Reste einfühlsam restauriert und ein Teil des Raumes wird wieder als Kirche benützt; die Schätze der Kirche – soweit noch vorhanden – und Reste der Ausstattung sind im danebenliegenden Kapitelhaus ausgestellt. Weiter nach Perth.

8. Tag: Besichtigung von Perth (45.000 EW). Die Stadt an einer Furt auf einem hochwassersicheren Hügel am Ufer des Tay ist ein sehr alter Siedlungsplatz (mittelsteinzeitliche Funde). Während des Mittelalters war Perth die bevorzugte Residenz der Könige und damit die eigentliche Hauptstadt Schottlands. In der Abtei von Scone, jenseits des Tay wurde ein legendenumwobener Stein aufbewahrt, auf dem die schottischen Könige gekrönt wurden, bis der Stein 1296 als Kriegsbeute nach London gebracht und bis ins 20. Jh. für die Krönung der englischen Könige verwendet wurde. Inzwischen ist das gute Stück aber wieder in Schottland. Die Stadt war reich, ein blühendes Zentrum des Handwerks mit Handelsbeziehungen, die sich über ganz Westeuropa erstreckten. Auch in der Gegenwart blüht es in der Stadt: Perth hat zahlreiche öffentliche Parks und Gärten und ist immer einer der Favoriten für den alljährlich vergebenen "Beautiful Britain award". Wir bummeln ein wenig in der Stadt und besichtigen St John’s Kirk, die mit ihrem Turm die Silhouette der Altstadt dominiert und trotz mancher Umbauten immer noch die Wirkung einer unversehrten Kirche aus dem 15. Jh. hat. Danach zum Scone Palace, ein sehenswerter neugotischer Bau, der an der Stelle steht, an der im 12. Jh. das erste Augustinerkloster Schottlands gegründet wurde und wo die Krönung fast aller schottischen Könige stattfand. Dann Fahrt südlich des Firth of Tay bis an die Küste nach St Andrews. Die kleine Stadt mit nicht einmal 20.000 EW hat auf zwei Gebieten höchste Reputation: Die hier beheimatete Universität ist die drittälteste der englischsprachigen Welt und genießt bis heute einen elitären Ruf und der hier ansässige "Royal and Ancient Golf Club", gegründet 1754, ist ein Mekka des Golfsports und veranstaltet alljährlich im Juli eines der vier weltweit wichtigsten Turniere für Profigolfer, das sog. British Open. Wir besichtigen die Reste der alten Stadtmauer (in den meisten Städten Schottlands wurden die Befestigungen nach der Einverleibung des Landes durch England demoliert) sowie das Gelände der früheren St. Andrew’s Kathedrale. Zu ihrer Zeit war diese Kirche, eingeweiht 1318, das größte Gebäude in Schottland. Nach den Zerstörungen der Reformationszeit ist nur eine Ruine inmitten eines weitläufigen Friedhofs geblieben. Neben den Mauern der Kathedrale steht noch ein Turm des Vorgängerbaus, der auch schon riesig gewesen sein muss: St Rules tower. Er wirkt nicht nur wie ein Leuchtturm, sondern er diente den mittelalterlichen Pilgern tatsächlich als Wegweiser zu den Reliquien des Apostels Andreas, die gemäß einer Legende der spätere St. Regulus aus Patras in Griechenland hierhergebracht hatte. Weiter zur Besichtigung von Glamis Castle. Dieses Schloss ist der Stammsitz der Grafen von Strathmore, aus deren Familie auch die Mutter der regierenden Königin stammt (Queen Mum). Die mächtige Festung erinnert mit ihren Spitztürmen und malerischen Zinnen an ein Märchenschloss. Hinter den Mauern von Glamis soll sich jedoch ein gruseliges Familiengeheimnis, welches immer vom Vater nur an den erstgeborenen Sohn an seinem 21. Geburtstag weitergegeben wurde, verbergen. Nächster Besichtigungspunkt ist Dunfermline (ehemalige Hauptstadt Schottlands mit bedeutender Abtei aus dem 11. Jahrhundert) und über die gewaltige Brücke über den "Firth of Forth" weiter durch die Lowlands nach Linlithgow. Hier sind mit dem ehemaligen Königspalast und der unmittelbar benachbarten Church of St. Michael zwei der schönsten mittelalterlichen Gebäude Schottlands zu besichtigen. Seit dem 12. Jh. hatten hier die Könige eine Residenz, Maria Stuart wurde hier geboren, und je nach politischer Großwetterlage wurde bis zum Ende des eigenständigen Königreichs Schottland der Bau manchmal eher als Festung und dann wieder mehr als Lustschloss baulich weiterentwickelt. Nach der Besichtigung zurück nach Edinburgh.

9. Tag: Transfer zum Flughafen und Flug nach Wien.

Fakultatives Anschlussprogramm Shetlands – Orkneys

Zu den geheimnisvollen und sagenumwobenen nordschottischen Inseln führt dieses exklusive Anschlussprogramm. Bus- und Bootsfahrten durch zerklüftetes Gelände, zu Vogelnistplätzen, rund um versteckte Buchten und zu vorgeschichtlichen Kultstätten bringen uns das nördliche Britannien näher.

9. Tag: Flug von Edinburgh nach Lerwick auf den Shetland-Inseln. Übernachtung in Lerwick.

10. Tag: Fahrt in den Nordwesten der Insel, vorbei am größten Ölhafen Europas, nach Hillswick mit herrlichem Ausblick in die Magnus Bay, sowie nach Eashaness, wo man eine einmalige Steilküstenlandschaft mit vielen Möwenarten und Ponys antrifft. Über die Insel Yell, mit ihren Hochmooren und Fjorden nach Unst, wo es das nördlichste Postamt Großbritanniens gibt. Landschaftlich faszinierende Bilder der Nordsee- und Atlantikküsten!

11. Tag: Ausflugsfahrt nach Jarlshof (die bekannteste prähistiorische Stätte auf den Shetland-Inseln) und zum Broch von Mousa (eine eisenzeitliche, turmartige Anlage). Der Broch von Mousa befindet sich auf der kleinen gleichnamigen Insel, 1 km von Sandwick an Mainlands Ostküste entfernt. Man erreicht sie auf einem kleinen Boot in 20 Minuten. Der Broch ist um 100 v. Chr. erbaut, 13 m hoch und an hat an der Basis 18 m Durchmesser. Er stellt das besterhaltene Beispiel dieser Gebäudeart dar.

12. Tag: Bootsausflug zur Vogelinsel Noss – Rundgang ca. 3 bis 4 Stunden (bitte mit geländetauglichem Schuhwerk, d.h. keine glatten Sohlen!), wobei man an Brutplätzen von Dreizehenmöwen, Mantelmöwen, Papageientauchern (nur im Frühsommer) und Baßtölpeln vorbeikommt.

13. Tag: Flug zu den Orkney-Inseln, Landung in Kirkwall – St. Magnus Cathedral aus dem 12. Jh. Ruinen des Bischofspalastes und des Earl’s Palace. Fahrt zu den Grabungen der prähistorischen Siedlung von Skara Brae, zur Begräbnisstätte mit Runeninschriften von Maes Howe, zu den Standing Stones of Stenness, sowie zum Ring of Brodgar, einem Steinkreis in einmalig gutem Erhaltungszustand.

14. Tag: Am Vormittag Fahrt nach Süden über die Churchill-Barriers zur Italian Chapel, einem Kirchenbau von Kriegsgefangenen des 2. Weltkriegs, und zum malerisch gelegenen Fischerdorf St. Margaret’s Hope.

15. Tag: Flug nach Wien.

An- und Rückreisemöglichkeit bei alleiniger Buchung dieses Fakultativ-Programms:
Flug Wien – Edinburgh – Wien: ab € 455,– inklusive Taxen

Hinweis: Die Programme können aufgrund von örtlichen Gegebenheiten und Wetterbedingungen geändert werden.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung:  OSR. Annelies Horvath

Pauschalpreis: € 1.995,–

Fakultativprogramm: € 1.495,– (ab / bis Edinburgh – ab 10 Personen)

Inbegriffen:
Die Linienflüge laut Programm (KLM, British Airways)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Rundreise
Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die Straßensteuern und Autobahngebühren
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag für die Grundreise pro Nacht: € 55,–
Einbettzimmerzuschlag für den Fakultativteil pro Nacht: € 60,–

Hochsaisonzuschlag (Termine im Juli und August): € 340,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.