preloder
DRUCKEN

Guatemala, der Staat im geographischen Mittelpunkt der beiden amerikanischen Kontinente bietet große Vielfalt: sowohl, was Klimazonen, Vegetation und Landschaft, als auch was kunsthistorische Tourismusziele angeht. Neben den großartigen Resten der präkolonialen Maya-Kultur, insbesondere Tikál, locken die alte koloniale Hauptstadt Antigua Guatemala und die  außerordentlichen Naturschönheiten des Landes, vom Meeresstrand über tropischen Regenwald bis zu mit ewigem Schnee gekrönten Vulkankegeln. Am weltberühmten Atitlán-See wohnen überwiegend Angehörige verschiedener Maya-Stämme, die ihre traditionelle Lebensweise pflegen. Ein Abstecher führt uns in den Nachbarstaat Honduras, nach Copán, das über Jahrhunderte von sehr günstigen natürlichen Standortbedingungen profitierte und bis zum 8. Jh. eine Entwicklung erlebte, welche die Stadt auf Augenhöhe mit Tikál und Palenque brachte. Die Forschung an dieser Stätte setzte erst im letzten Viertel des 20. Jh. intensiv ein und hat seitdem hervorragende Ergebnisse und eine große Zahl auch von Kleinfunden höchster künstlerischer Qualität zu Tage gebracht. Wer sich tiefer mit den vorkolonialen Kulturen sowie den spanischen Erbstücken in Mexiko einlassen möchte, findet dazu auf der fakultativ angebotenen Verlängerung beste Gelegenheit. Auf Yucatán begegnen wir vor allem den Zeugnissen der Maya-Kultur.

1. Tag: Flug Wien – Flores mit Umsteigen.

2. Tag: Fahrt nach Tikál. Hier befand sich auf einer Fläche von 65 km² das ausgedehnteste geschlossene Siedlungsgebiet der Maya. Im zentralen Bereich konnten über dreitausend Bauten nachgewiesen werden, im gesamten "Stadt"-gebiet etwa 10.000, von denen aber nur ein winziger Bruchteil ausgegraben wurde. Die Blütezeit der Siedlung begann im 3. Jh. und hielt etwa 600 Jahre lang an. Sehr wohl ausgegraben wurde das riesige zentrale Kultforum, an welchem sich acht Stufenpyramiden befinden, die größte davon 70 m hoch. Vermutlich entspricht die Anlage rund um den zentralen Platz dem Bild, das die Maya vom Universum hatten. Rings um die Ruinen wuchert üppiger tropischer Regenwald. Weiterfahrt in den Süden der Halbinsel Yucatán zum Izabalsee, der größte See Guatemalas. Er bedeckt 600 km², ist jedoch an seiner tiefsten Stelle lediglich 18 m tief. Mehrere Abschnitte der Uferzone stehen unter Naturschutz.

3. Tag: Bootsfahrt auf dem See in Richtung Rio Dulce (Abfluss des Sees zum Meer) entlang des Chocon Machacas Biotop Naturreservats mit seinen Mangrovenwäldern und seltenen Wasservögeln. Spaziergang durch die bunten Gassen von Livingston (ca. 50.000 EW), das nördlich an der Mündung des Rio Dulce liegt und keine Straßenanbindung zum übrigen Land hat. Der Ort ist wegen seiner bunten Mischung verschiedener Volksgruppen und Kulturen wie Garifuna, Kekchí und Ladino bekannt. Die stärkste Gruppe in der Stadt sind die Garifuna, die einzige dunkelhäutige afrokaribische Volksgruppe Guatemalas. Sie führen ihre Geschichte auf den Schiffbruch zweier Sklavenschiffe 1635 vor der Karibikinsel St. Vincent zurück, wo sie sich in der Folge mit den Einheimischen vermischten. Sprache, Tanz und Musik der Garifuna wurde von der UNESCO unter die Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. Mit dem Boot 20 km weiter nach Südosten, nach Puerto Barrios, Hauptstadt des Departements Izabal. Die Gründung dieser Stadt (ab 1883) an einer Stelle mit Bahn- und Straßenverbindung ins Inland bedeutete den rapiden Niedergang Livingstons, das seitdem sein Überleben Geld und Besuchern von auswärts verdankt. In Puerto Barrios ist dann in den 1970er-Jahren die Zeit stehen geblieben. Erdbeben und der partielle Rückzug der US-Amerikanischen Firma United Fruit Company ("Chiquita") von diesem Hafen richteten damals Schäden an, die bis heute nachwirken. Wir steigen vom Boot auf den Bus um und fahren das fruchtbare Montagua Tal aufwärts bis Río Hondo (Hotel Longarone).

4. Tag: Am Morgen etwa 50 km durch das reizvolle Bergland zur Grenze nach HONDURAS. Kurz nach der Grenze liegt der Ort Ruínas Copan – Besichtigung des archäologischen Parks von Copán (UNESCO Weltkulturerbe). Die moderne Siedlung verdankt ihre Existenz den Archäologen und den Touristen. Copan liegt in einer Weite des Flußtales des ganzjährig fließenden Rio Copán. Jedes Jahr während der Regenzeit überflutete dieser den Talboden und sorgte durch seine Ablagerungen für stetige hohe Fruchtbarkeit. Dementsprechend lebten die meisten Bewohner der Stadt in Pfahlbauten; nur die Führungselite verfügte über Häuser aus Stein, die auf großzügig angelegten Terrassen errichtet wurden. Das Gebiet ist von hohen Bergen umgeben, die sowohl Wirbelstürme als auch schwüle Luftströmungen abhalten, so dass das Mikroklima hier angenehmer ist, als es der geographischen Breite und Seehöhe entspräche. In der Nähe der Stadt existiert die größte Fundstätte von Jade in ganz Mittelamerika sowie ein Obsidianvorkommen; beides begehrte Mineralien zur Herstellung von Kultwaffen, Schmuck, Heilsteinen und Amuletten. Wir besichtigen vor allem die großen repräsentativen Bauten im Zentrum des Siedlungsgebietes, die sog. Hauptgruppe. Die ausgegrabenen Werke sind besonders reich reliefiert. Am bekanntesten ist der Ballspielplatz, dessen Mauerzinnen die Gestalt von Papageien haben. Im südlichen Teil der Hauptgruppe befindet sich die sog. Akropolis. Sie hat einen annähernd rechteckigen Grundriss und war zur Zeit der Maya das religiöse und politische Zentrum der Stadt. Sie ist ein Konglomerat aus vielen einzelnen Gebäuden, Plattformen und Terrassen, die zu verschiedenen Zeiten errichtet wurden. Von der Hauptgruppe gehen genau in die vier Himmelsrichtungen vier mit Kalk bedeckte Dammstraßen aus, die zu den Wohnquartieren der Adeligen führten. Der Herrscher wohnte im Zentrum. Diese Struktur entspricht der kosmischen Ordnung der Maya. Das für die Archäologie interessanteste Gebäude ist der Tempel 26 an der Nordseite de Akropolis. Eine beschriftete Treppe führt vom Boden bis zur Plattform auf ihrem Gipfel. Die 2200 Hieroglyphenblöcke, verteilt auf 55 Stufen, berichten von der Geschichte Copáns, beginnend mit dem Begründer der Herrscherlinie der Stadt. Die Treppe stellt in ihrer Gesamtheit den längsten in Stein gemeißelten Text in Maya-Schrift dar. Um auch jene Gebäude studieren und besichtigen zu können, die durch die rituell bedingte  Überbauung alter Gebäude verschwunden sind, wurden zahlreiche Bauten der Akropolis untertunnelt. Dabei stießen die Archäologen im Kern des Tempel 16 auf ein Vorgängerbauwerk aus dem Jahr 573 in hervorragendem Erhaltungszustand, das „Rosalila“ getauft wurde. Es war ein Denkmal für den ersten König und Stammvater der Dynastie von Copán. Nach der ausführlichen Besichtigung des Geländes und des Museums im Archäologischen Park weiter nach Guatemala City.

5. Tag: Guatemala City hat eine Besiedlungsgeschichte, die bis ins 8. vorchristliche Jh. zurückverfolgt werden kann. Die Geburtsstunde der modernen Großstadt schlug allerdings erst 1775, nachdem ein Erdbeben zwei Jahre zuvor die alte Hauptstadt der spanischen Gebiete in Mittelamerika in Trümmer gelegt hatte. Auch der neue Standort blieb nicht von Katastrophen verschont; zuletzt 1976 entstanden (im ganzen Land) verheerende Schäden und waren 26.000 Todesopfer zu beklagen. Aber die Stadt wurde  immer wieder neu erbaut und zudem noch Fluchtpunkt für viele Landbewohner, die in ihrem Dorf alles verloren hatten. Eine verlässliche Einwohnerzahl gibt es nicht; zwischen 2,5 und 5 Mio Menschen im Ballungsgebiet schwanken die Schätzungen. Der historische Baubestand der Stadt stammt aus der Gründerzeit.
Mehr als für die moderne Hauptstadt interessieren wir uns heute für die vorherige (1543 – 1773): Antigua Guatemala oder kurz Antigua (35.000 EW; UNESCO Weltkulturerbe). Die Fahrt dorthin ist ca. 40 km kurz, die drei Hausberg Antiguas, die Vulkane Agua, Acatenango und der noch aktive Fuego, alle an die 4.000 m hoch, sind eine nicht zu verfehlende Orientierungshilfe und grandiose Naturkulisse. Antigua, wurde nach dem schrecklichen Erdbeben von 1773 nicht ganz aufgegeben, entvölkerte sich jedoch und verarmte. Erst die Säkularisierung des Kirchenbesitzes ab 1871, die liberalen Wirtschaftsreformen des 20. Jh., ein wenig Kaffeeanbau, vor allem aber der moderne Tourismus ermöglichten die Auferstehung der Stadt und die Restaurierung des schönen barocken Baubestands. Das Rathaus, kam auf Grund seiner sehr massiven Bauweise weitgehend ungeschoren durch alle bisherigen Erdbeben, die St. Josephs-Kathedrale, die Universität, der Erzbischöflichen Palais und das Kapuzinerkloster mußten nach den alten Plänen teilweise neu errichtet werden. An mehren Stellen in der Stadt wurden Handwerkszentren in die historischen Gemäuer implantiert, in denen Indigenes hochwertige Handwerksprodukte (Handweben, Strickwaren, Bekleidung, Keramik, Lederwaren und Schmuck) herstellen und zum Kauf anbieten. Auf der Panamericana kurvenreiche Fahrt in der Sierra Madre über Sololá zum Atitlán See.

6. Tag: Der Atitlán-See liegt auf 1500 m Seehöhe, ist abflusslos, bis zu 340 m tief und füllt einen Teil eines riesigen ehemaligen Vulkankraters, der bei einem gigantischen Ausbruch vor 84.000 Jahren entstanden ist. Alexander von Humboldt bezeichnete ihn als den schönsten See der Welt. An seinen Ufern und in der weiteren Umgebung leben viele Indios, die oft noch nach traditionellen Methoden wirtschaften und ihre herkömmlichen Stammestrachten tragen. Der Boden ist sehr fruchtbar, alle Arten von Gemüse aber auch hervorragender Kaffee gedeihen ausgezeichnet; der See ist fischreich. Wir unternehmen eine Bootsfahrt auf dem wunderschönen See, der von mächtigen Vulkanen umgeben ist. Besuch von Indiodörfern und -märkten (traditionell gekleidete Indios des Cakchiquel- und Quiches Stammes der Maya mit bunten, selbst gefertigten Trachten). Rückkehr über den malerischen Markt von Chichicastenango nach Guatemala City.

7. Tag: Stadtrundfahrt in Guatemala City. Programm abhängig von der Rückflugzeit. Rückflug nach Europa bzw. nach Oaxaca (Mexiko) zum Beginn des Fakultativprogramms Yucatán und Südostmexiko.

8. Tag: Ankunft in Wien.

Fakultativprogramm: Yucatán und Südostmexiko
Achtung: Dieser Programmteil kann auch als selbständige Reise ab/bis Wien gebucht werden!

7. Tag (1. Tag der selbständigen Reise): Flug von Wien bzw. Flug von Guatemala City via Mexico City nach Oaxaca de Juárez. Transfer vom Flughafen zum Hotel. Dort ggf. Zusammentreffen mit den Reiseteilnehmern, die zuvor die Reise "Zentrales Mexiko" gemacht haben.

8. Tag (2. Tag der selbständigen Reise): Stadtrundfahrt in Oaxaca (Kathedrale, Museum). Weiterfahrt entlang der Sierra Madre Central. Überquerung des Isthmus von Tehuantepec. Hier sind Atlantik und Pazifik „nur“ 200km weit voneinander entfernt. Bereits seit 5000 Jahren ist reger Handel in diesem Gebiet nachweisbar. Der große Markt Tehuatepec (auf dem Zapotekisch die dominierende Sprache ist) erinnert deutlich daran. Ursprünglich lag die Stadt an einer der Hauptverbindungen zwischen Mittelamerika und dem Zentrum des heutigen Staates. Einen wahren Boom erlebte die Stadt jedoch in den 2 Jahrzehnten vor Eröffnung des Panamakanals (1914), weil der Großteil des Gütertransport zwischen den Ozeanen über eine Eisenbahnstrecke quer über den Isthmus abgewickelt wurde. Tehuantepec liegt noch 10km im Landesinneren, den Pazifik erreichen wir erst bei einem abendlichen Abstecher nach Salina Cruz.

9. (3.) Tag: Von Tehuantepec durch großartige Berglandschaft zum Canyon von Sumidero. Der Canyon, der in einem Nationalpark (tropische Zone) liegt, ist ein Produkt des Río Grijalva, der sich seit 35 Mio. Jahren hier sein Bett gegraben hat und dabei Felswände mit bis zu 1.000 m Höhe erzeugt hat. Seit 1981 wird der Fluss in seinem Lauf nach Norden aufgestaut und bildet dadurch einen der größten Stauseen Mexikos. Eine Erkundung des Canyons ist sowohl von oben (Panoramastraße) als auch vom Schnellboot aus (bitte warm anziehen!) möglich. Wir entscheiden uns je nach Wetter und Zeitbudget. Weiterfahrt nach San Cristóbal de las Casas auf erfrischende 2.100 m Höhe in der Sierra Madre de Chiapas. Der Besuch der Stadt war in den 1990er Jahren für Touristen nicht ratsam, da indigene revolutionäre Gruppierungen (Zapatistas) von hier aus bewaffnete Aufstände starteten, mit der mehr Eigenständigkeit für das Gebiet und mehr Förderung für die Anliegen der Indigenes (hier der Tzotzil, ein Stamm der Maya) erreicht werden sollten.

10. (4.) Tag: San Cristóbal de las Casas ist sowohl für seine Kolonialarchitektur als auch für seinen Indiomarkt berühmt. Am Morgen unternehmen wir einen großen Rundgang in der Stadt und über den Markt. Weiterfahrt wieder in tiefer gelegene Regionen; zu den schönen Wasserfällen von Agua Azul und dann nach Palenque. Schon die Fahrt zu diesen Ausgrabungen durch den tropischen Urwald, der hier ein stark hügeliges und von Bächen durchströmtes Gelände bedeckt, ist interessant. Palenque war eines der großen Zentren der Maya-Kultur in ihrer klassischen Periode (250-900 n. Chr.) und wird bereits seit dem Ende des 18. Jh. erforscht. Die archäologische Stätte wurde nicht ohne guten Grund 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Rund um den weitläufigen Hauptplatz befindet sich ein Ensemble von großartig restaurierten, reich geschmückten Bauwerken (Tempel der Inschriften, Kreuzgruppe, Palast). Im Gelände warten noch immer zahlreiche von Dschungelpflanzen überwucherte Ruinen auf ihre Erforschung und Wiedererweckung; nur 5% der Bauten sind aufgedeckt. Anfang 1995 wurde ein weiteres ungeplündertes Grab mit einem herrlichen Sarkophag entdeckt. Ein bedeutender Teil der Kleinfunde wurde in das große moderne Museum des Geländes integriert.

11. (5.) Tag:Fahrt Richtung Norden an den Golf von Mexiko, der mit kilometerlangen blendend weißen Sandstränden aufwartet. Muschelsucher können hier mit Leichtigkeit kapitale Fundstücke auflesen. Nach einer Pause dann weiter durch Lagunengebiete und an Palmenplantagen vorbei entlang der Küste. Nach der Überquerung des breit und ruhig strömenden Usumasinta in das Innere der Halbinsel Yucatán. Auf der relativ trockenen weitgehend flachwelligen Kalktafel wird viel Sisal angebaut. Fahrt bis Uxmal (ca. 50 km südlich von Mérida).

12. (6.) Tag: Uxmal, Nebenresidenz des ehemaligen Mayastaates, der unter toltekischer Führung vom 12. – 13. Jahrhundert die ganze Halbinsel umfasste. Rundgang mit Tempelpyramide des Zauberers, Gouverneurspalast, Nonnenkloster, Schildkrötenhaus, Fahrt nach Kabah, das einst über einen 18 km langen und fünf Meter breiten Gehweg mit Uxmal verbunden war (Tempel der Masken, Atlanten). Weiter nach Sayil und Labná (weitere Mayaruinen, Tempel, Pyramiden) bis Mérida, gegenwärtige Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán (ca. 1,3 Mio EW). (3 Übernachtungen im selben Hotel)

13. (7.) Tag:Aus Beschreibungen des Franziskanermönches Diego de Landa, wissen wir, dass der Platz schon in vorspanischer Zeit eine große Siedlung mit zahlreichen Kultbauten war, doch wurden die Pyramiden bis zum Beginn des 20. Jh. als Steinbrüche verwendet und so sind sie nun vollständig verschwunden. Besichtigung der kolonialen Sehenswürdigkeiten in Mérida: Kathedrale (16. Jh.) mit einem riesigen Kruzifix (Cristo de la Unidad – Christus der Einheit), das als Denkmal für die Aussöhnung zwischen den Nachfahren der Conquistadoren und der Maya dient. Am Zocalo finden sich weiters das Rathaus und der Gouverneurspalast, dessen Innenhof mit Wandgemälden von Fernando Castro Pacheco ausgestattet ist; Thema: der Freiheitskampf Yucatáns. Der Spaziergang führt an weiteren Regierungsgebäuden, ehemaligen Palästen und einigen Kirchen vorbei zum Paseo Montejo, eine Prachtstrasse, an der zahlreiche Villen aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sind. Die größte davon, die pompöse Residenz des Generals Francisco Cantón Rosados, beherbergt gegenwärtig das gut ausgestattete „Museo de Antropología e Historia“. Am Nachmittag Ausflug zum Mayazentrum Dzibilchaltún (großer Cenote, Pyramide und Tempel der sieben Puppen. Mérida ist insbesondere während des Faschings sehenswert; fast jeden Abend finden Umzüge und musikalische Darbietungen statt.

14. (8.) Tag:Mit dem Bus Ausflug nach Itzamal (schöner weitläufiger Franziskanerkonvent auf den Fundamenten eines Maya Tempels, Pyramiden). Weiter zum archäologischen Park von Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Fundstätten ganz Mexikos (UNESCO Weltkulturerbe). Im Zentrum des weitläufigen Geländes die Kukulcánpyramide (neun Absätze, 365 Stufen, Sinnbild des Jahres). Rund um dieses Zentrum gruppieren sich zahlreiche große repräsentativ ausgestaltete Gebäude, bei denen einander kultische und politisch-praktische Funktion wohl überschnitten: Observatorium, Ballspielplatz, Kriegertempel, Zeremonienstraße und Wohnquartiere der kriegerischen Oberschicht bzw. Priesterschaft. Interessanterweise befinden sich hier Gebäude mit verschiedenen Architekturstilen direkt nebeneinander. Warum dies hier (und nur hier) so ist, steht wissenschaftlich ebenso in Diskussion wie die politische „Reichweite" der Stadt, die ihre Blütezeit vom 8. – 11. Jh. hatte und in dieser Zeit ein geschlossenes Siedlungsgebiet von etwa 15km² bedeckte. Eine Besonderheit dieses Ortes ist der riesengroße sogenannte heilige Brunnen – Cenote Sagrado, ein Karstsee, in den Menschenopfer gestoßen wurden und von dessen Grund zahlreiche Kultgegenstände geborgen wurden. Rückfahrt nach Mérida.

15. (9.) Tag: Transfer zum Flughafen zum Flug nach Mexiko City und weiter nach Europa.

16. (10.) Tag: Ankunft in Wien.

Verlängerung für einen Badeaufenthalt in Cancún oder Playa del Mar auf Anfrage möglich!

Die drei Reisen "Zentrales Mexiko", "Yucatán und Südostmexiko" und "Guatemala – Honduras" sind sowohl jeweils als einzelne abgeschlossene Reise buchbar, als auch  in verschiedener Form miteinander kombinierbar.

  • Bei allen Abreiseterminen für "Zentrales Mexiko" wird  die Verlängerung "Yucatán und Südostmexiko" angeboten.
  • Beim Abreisetermin 02.02.2018 für "Zentrales Mexiko" kann als dritter Teil auch noch "Guatemala – Honduras" nahtlos angefügt werden.
  • Bei allen Abreiseterminen bis einschl. 18.02.2018 für  für "Guatemala – Honduras" kann die Verlängerung "Yucatán und Südostmexiko" angefügt werden.
  • Bei allen Abreiseterminen ab einschl. 24.03.2018 für  "Zentrales Mexiko" kann auch die Verlängerung "Guatemala – Honduras"  nahtlos angefügt werden.

Für den Fall, dass Sie eine Kombination wünschen, die durch diese Angebote nicht zur Verfügung steht, besteht die Möglichkeit, die Katalogreise(n) mit einer Privatreise (zum Wunschtermin mit einheimischer Reiseleitung) zu verbinden.

Termine:

So 03.12.2017  -  So 10.12.2017    freie Plätze 
Fr 29.12.2017  -  Fr 05.01.2018    freie Plätze 
So 18.02.2018  -  So 25.02.2018    freie Plätze 
So 01.04.2018  -  So 08.04.2018  (Ostern)  freie Plätze 
Sa 19.05.2018  -  Sa 26.05.2018  (Pfingsten)  freie Plätze 
So 15.07.2018  -  So 22.07.2018    freie Plätze 
Sa 18.08.2018  -  Sa 25.08.2018    freie Plätze 
Sa 27.10.2018  -  Sa 03.11.2018    freie Plätze 
Buchungsinformation

Gleich Buchungs­anfrage senden!

Reiseleitung: Dr. Hermann Drechsel  u. a.

Pauschalpreis: € 3.500,–
Als Privatreise: € 3.500,–
(ab 2 Personen mit örtlicher Reiseleitung, auch zum Wunschtermin!)
Ersparnis, wenn keine Flüge von/nach Wien benötigt werden: € 1.200,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge (KLM und lokale Gesellschaften)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Nächtigungen in Doppelzimmern in guten und sehr guten Hotels
Die Frühstücke
Die Bootsfahrten und Straßengebühren
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
Die Eintrittsgebühren
Falls erforderlich die Betreuung durch einen lokalen Begleiter
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Fakultativprogramm Yucatán/Südostmexiko: € 1.500,– 
(mindestens 8 Personen, Aufzahlung bei weniger Teilnehmern: € 490,–)

Programm Yucatán/Südostmexiko als selbständige Reise ab/bis Wien: € 2.200,–

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 50,–

Saisonzuschlag (Silvestertermin): € 150,–  

Teilnehmerzahl: mindestens 8, höchstens 18 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.