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Diese Reise, bei der Sie sieben Tage lang Unterkunft und die Mahlzeiten auf einem Hotelschiff haben, ist ein Erlebnis ganz besonderer Art! Sie finden eine stets entspannte Atmosphäre, können sich während der Fahrten ganz nach Wunsch in Gesellschaft bewegen oder auch zurückziehen und sich ein Maximum an Erholung und Komfort vergönnen. Die Schiffe, die wir Ihnen anbieten, fassen etwa 150 Passagiere, verfügen über Speisesaal, Lobby, Lounge/Bar und Sonnendeck mit Swimmingpool und Open-Air-Bar. Alle Kabinen verfügen über individuell regulierbare Klimatisierung, TV mit internationalen Sendern und Internetanschluss. Die Küche bietet sowohl ägyptische als auch internationale Gerichte. Das alles ist jedoch nur der Rahmen für die Besichtigung einer Reihe der unvergleichlichen archäologischen Sehenswürdigkeiten des Landes am Nil. Ein dreitägiges Anschlussprogramm in Kairo (fakultativ) kann diese Reise wunderbar abrunden.

1. Tag: Flug von Wien nach Luxor und Einschiffung. Das Schiff bleibt über Nacht in Luxor.

2. Tag: Vom Schiff aus begeben wir uns mit einem Autobus zum ersten Besichtigungspunkt – schon zum Auftakt des Programms ein Highlight der Archäologie: Besichtigung des Westufers / Tal der Könige. Das gesamte Tal der Könige diente seit dem 3. Jt. v. Chr. bis ca. 1100 v. Chr. als Begräbnisstätte der ägyptischen Herrscher. Obwohl schon im Altertum die Plünderung der Gräber begann, wurden selbst in jüngster Vergangenheit noch unversehrte Gräber gefunden. Die Interessen der Archäologie stehen häufig in Widerspruch zu denen des modernen Massentourismus; aus konservatorischen Gründen ist stets nur ein Teil der Besichtigungsstätten geöffnet. Wir besuchen nach Möglichkeit das Tutenchamun-Grab, den Hatschepsut-Tempel, die sogenannten Gräber der Noblen, das Ramesseum (Kolossal-Tempel Ramses II. mit der größten erhaltenen Statue dieses Herrschers), Medinet-Habu (Festung, Palast und Tempel Ramses III.) und die Memnon Kolosse. Danach Besichtigungen am Ostufer: Die Tempel in Luxor und in Karnak (größte Tempelanlage Ägyptens) die durch eine Allee verbunden waren. Ein Projekt zur Freilegung und Restaurierung dieser Allee, die vom modernen Luxor bereits überbaut war, ist seit Jahren in Gang. Am späten Nachmittag Rückkehr zum Schiff und Abfahrt nach Edfu.

3. Tag: Edfu – Den Nil aufwärts nach Edfu mit Horus-Tempel aus dem 3.-1. Jh. v. Chr. Dieser Tempel ist einer der besterhaltenen des Landes. Bis zum Beginn der Freilegung 1860 waren seine aufrecht stehenden Säulen fast vollständig im Sand begraben. Der hier verehrte Horus, der Falkengott, zählt zu den wichtigsten Wesenheiten der altägyptischen Schöpfungsgeschichte. Nach dem Besichtigungsprogramm weiter nach Kom Ombo.

4. Tag: Fahrt nach Assuan. Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Zeit vor der Herrschaft der Pharaonen zurück. Assuan dürfte schon damals ein wichtiger Handelsplatz gewesen sein, weil der Nil von hier aus bis ans Mittelmeer problemlos schiffbar ist. Haupthandelsgüter waren über Jahrtausende Gold, Elfenbein, Edelhölzer, Kräuter, Pfauenfedern und last but not least Sklaven aus Schwarzafrika. Assuan selbst war ein wichtiger Lieferant für Obelisken, Statuen und monolithische Schalen, Vasen und Schreine aus dem hier vorkommenden Granit. Die Gegenstände wurden bereits in Assuan gefertigt und dann mit dem Schiff flussabwärts verschickt. Oberhalb am Flusslauf liegt der erste Katarakt des Nils, der für größere Boote nicht bewältigbar war. Die gesamte Situation hat sich jedoch durch die Dammbauten des 20. Jh. verändert. Bei unserem Landgang besichtigen wir den antiken Steinbruch mit den unvollendeten Obelisken sowie den gewaltigen neuen Staudamm, eine der größten technischen Leistungen der Moderne; gleichzeitig ein gemeinsames Prestigeprojekt Ägyptens und der Sowjetunion. Hauptziele des Baus waren Verbesserungen für Industrie und Landwirtschaft, Stromgewinnung, Verbesserungen für die Nilschiffahrt, Sicherung der Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz. Eine Zahl von antiken Bauten wurde vor der Überflutung durch den Stausee gerettet, eine viel größere Zahl versank. 100.000 Nubier großteils Bauern verloren ihr Land und wurden umgesiedelt. Die ökologischen Auswirkungen und unvorhergesehenen Folgekosten des Dammbaus waren und sind gravierend und geben der Kritik an solchen monströsen Bauwerken immer wieder neue Nahrung. Als Abschluss des Tagesprogramms Besichtigung des Tempels von Philae, der mit Hilfe der UNESCO höher verlegt werden konnte.

5. Tag: Frühmorgens Busfahrt zu den weltberühmten Felsentempeln von Abu Simbel (UNESCO Weltkulturerbe). Der Ort, fast an der Grenze zum Sudan hat nur rund 2.500 EW., jedoch eine weltberühmte Sehenswürdigkeit: Die Tempel des gottgleichen Pharao Ramses II (1303-1213 v. Chr.) und der Hathor-Tempel seiner Gemahlin Nefertari. Ursprünglich standen die beiden Tempel – der des Pharao hat ziemlich kolossale Dimensionen und war direkt aus dem anstehenden Felsen herausgeschlagen – in der Nähe des Zweiten Kataraktes am Nil und waren wohl als Machtsymbol konzipiert. Während des Baus des Assuan-Hochdammes wurden die Tempel in 5-jähriger Arbeit abgebaut bzw. von der Felswand losgesägt, 20 km entfernt und 64 m höher wieder errichtet und großzügig mit einer touristischen Infrastruktur (bis hin zum Flugplatz) versehen. Anschließend an die Besichtigung Rückfahrt mit dem Bus zum Schiff nach Assuan.

6. Tag: Am Vormittag Segelbootfahrt mit einer Feluke zur Kitchener Insel. Der Name des Inselchens  im Nil (650 m lang, maximal 115 m breit) stammt noch aus der britischen Kolonialzeit Ägyptens; damals gehörte es einem britischen General und Politiker. Die Pflanzungen des ehemaligen Besitzers entwickelten sich mit der Zeit zum botanischen Garten Assuans und sind ein beliebter Erholungsort der Einheimischen ebenso wie ein Anziehungspunkt für Touristen. Und weil man sich nicht mehr so gerne an die Kolonialzeit erinnert, heißt die Insel heute Geziret an-Nabatat („Insel der Pflanzen“). Nach der Rückkehr mit dem Schiff weiter nach Kom Ombo, ca. 40 km weiter nördlich. Besichtigung des Doppeltempels am südlichen Ortsrand, welcher der Anbetung der beiden Gottheiten Sobek, des Krokodilgotts, und des falkenköpfigen Haroeris diente. Auch diese beiden Tempel waren bis in die Neuzeitfast vollständig im Sand begraben und sind entsprechend gut konserviert.

7. Tag: Fahrt durch die Schleuse bei Esna wieder nach Luxor.

8. Tag: Luxor – Frühmorgens Ausschiffung, Transfer zum Flughafen zum Rückflug nach Wien.

Fakultativprogramm Kairo

Bei Buchung des Fakultativprogrammes fliegen Sie von Luxor nach Kairo, wo Sie dann drei Übernachtungen haben.

9. Tag:  Kairo – Besichtigung des Nationalmuseums mit den schönsten Zeugnissen der alten ägyptischen Kultur und den Schätzen aus dem Tut-ench-Amoun Grab. Rundfahrt durch die Stadt zur Ibn Tulun Moschee, hinauf zur Zitadelle mit Alabaster Moschee Mohamed Ali, zur Sultan Hassan Moschee und in den Innenhof und die Moschee der weltberühmten islamischen Universität Al Azhar. Anschließend in den Bazar Khan el Khalili zum Einkaufsbummel. Übernachtung in Kairo.

10. Tag: Am letzten Tag Fahrt mit dem Bus nach Gizeh zu den berühmten Pyramiden und zum großen Sphinx, weiter nach Sakkara zur Stufenpyramide des Pharao Djoser, die älteste erhaltene Pyramide der Welt. Besichtigung der Gräber der Noblen des Alten Reiches. In Memphis, die Reichshauptstadt des alten Ägypten, sehen wir die Riesenstatue des „Guten Gottes“ Ramses und einen eleganten Alabastersphinx.

11. Tag: Rückflug von Kairo nach Wien.

Termine:

Mo 25.12.2017  -  Mo 01.01.2018  / Do 04.01.2018  freie Plätze 
So 04.02.2018  -  So 11.02.2018  / Mi 14.02.2018  freie Plätze 
Sa 24.03.2018  -  Sa 31.03.2018  / Di 03.04.2018 (Ostern)  freie Plätze 
Fr 11.05.2018  -  Fr 18.05.2018  / Mo 21.05.2018 (Pfingsten)  freie Plätze 
Do 25.10.2018  -  Do 01.11.2018  / So 04.11.2018  freie Plätze 
So 02.12.2018  -  So 09.12.2018  / Mi 12.12.2018  freie Plätze 
Buchungsinformation

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Reiseleitung: Dr. Christoph Rella  u. a.

Pauschalpreis: € 1.595,–

Fakultativ-Programm Kairo:
(4Tage/3 Nächte) inkl. Besichtigungen, mit Halbpension, am Ende der Reise   EUR 255,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Luxor – Wien (Egypt Air, AUA)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Nilfahrt mit Vollpension
Alle erwähnten Bus- und Ausflugsfahrten
Die Besichtigungen mit Führungen und Erklärungen
Die Eintrittsgebühren (außer ggf. an den Fakultativ-Tagen)
Die lokale Reiseleitung
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 55,–

Hochsaisonzuschlag (Silvester, Ostern): € 195,–

Visum (an Ort und Stelle zu bezahlen): € 30,–
Achtung: Der Reisepass muss noch 6 Monate nach der Ausreise gültig sein!

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.