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Druk-Yul, das "Land des Donnerdrachens", wird das kleine Land – etwa die Größe der Schweiz – von seinen Bewohnern genannt. Das Königreich Bhutan bietet dem interessierten Besucher einen tiefen Einblick in den Buddhismus, in die religiöse Lebensweise der Bewohner und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck im Hinblick auf die Philosophie. Die buddhistische Alltagskultur, sowie die mächtigen Klosterburgen (Dzongs) zählen zu den besonderen Reizen Bhutans. Daneben erfährt man den Himalaya in all seiner Größe und Schönheit.

Urheber und Rechte: Orion Reisen1. Tag: Abflug von Österreich nach Delhi.

2. Tag: Weiterflug Delhi – Paro. Bei guter Sicht atemberaubende Blicke auf den Himalaya. Erstes Eintauchen in die einzigartige Kultur Bhutans.

3. Tag: Paro – Der Paro-Dzong ist heute Sitz eines staatlichen Klosters und der Verwaltung des Paro-Distrikts. Er gehört seit Alters her zu den bedeutendsten Klosterburgen Bhutans und ist jährlich Schauplatz von sakralen Tänzen und Ordinierungszeremonien buddhistischer Mönche. Oberhalb des Klosters befindet sich das Nationalmuseum Bhutans, das vor allem über die Religionsgeschichte des Landes Auskunft gibt (Besichtigung). Danach zum Drukgial Dzong, eine ehemalige Wehrburg gegen tibetische Invasoren und Wanderung oder Ritt nach Taksang, dem sogenannten "Tigernest", welches sich in einer Höhe von 3000 m an einen Felsen schmiegt. Es ist ein Pilgerort, den jeder Bhutanese einmal in seinem Leben besuchen möchte. Der Name Taktshang führt auf eine Legende zurück, wonach Padmasambhava im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin (eine seiner Frauen hatte die Gestalt einer Tigerin angenommen) von Ostbhutan an diesen Ort geflogen sei. Er meditierte drei Monate lang an diesem Ort und bekehrte das Tal zum Buddhismus.

4. Tag: Fahrt nach Thimphu, der Sitz der Königsfamilie. Auf dem Weg besichtigen wir die erste Klosterburg Bhutans, Simtokha Dzong (früher Verteidigungsanlage, heute theologische Universität) mit herrlichem Blick ins Tal sowie den Tashhichho Dzong am Nordrand der Hauptstadt. Erste Bauten wurden an dieser Stelle 1216 errichtet; heute ist diese majestätische Klosterburg-Anlage Regierungssitz des Landes. Besichtigung von Thimphu, mit seinen Museen und historischen Orten: Tashhichho Dzong (Königspalast, Regierungssitz und religiöses Zentrum Bhutans), Nationalmuseum mit herrlichen Manuskripten, Nonnenkloster, König-Gedächtnis-Chorten, Handwerkszentrum, sowie die Thangka Kunstschule mit lernenden Mönchen in burgunderfarbenen Roben.

5. Tag: Am Vormittag Besichtigung in Timphu. Weiterfahrt durch Kieferwälder, vorbei an Bauernhäusern und über den Dochu-Paß (3.140 m) mit dem einzigartigen Panorama des Himalaya – in die alte Krönungsstadt Punakha, Winterresidenz der religiösen Führung. Wir besichtigen den Punakah Dzong („Palast der großen Glückseligkeit“) von außen; als einer der wenigen Dzongs, die in einer Ebene liegen, wurde er im traditionellen bhutanischen Stil erbaut. Die Klosterburg, die von zwei Flüssen umströmt wird, erreicht man über eine Hängebrücke, die uns in Richtung riesiger Gebetsmühlen führt. Diese verweisen auf die große Bedeutung der Anlage als heilige Stätte der Buddhisten. Rundgang durch die Stadt.

6. Tag: Von Punakha landschaftlich reizvolle Fahrt ostwärts, entlang blühender Rhododendronwälder weiter zum Wangdue Dzong, wo uns lebendiges klösterliches Leben erwartet. Durch ein Hochtal weiterfahrend erreichen wir Trongsa, eine der reizvollsten bhutanesischen Städte und Stammsitz der Königsfamilie. Der Trongsa Dzong (2200 m) überragt die Stadt und läßt mit seinem Glanz die anderen Gebäude fast verblassen.

7. Tag: Von Trongsa aus Weiterfahrt mit einem Halt bei einer Webwaren-Manufaktur und über den Yutong La Paß (3.380 m). Es sind zwar nur 68 km, aber die Fahrt dauert rund 3 Stunden. Weiter über den den Kiki Paß (2.900 m) in das schöne Bumthang-Tal. Seine bezaubernde Einzigartigkeit hebt es unter anderen Regionen besonders hervor. In diesem sehr spirituellen Teil des Landes sind religiöse Legenden tief verwurzelt. Schon aus der Ferne hat man einen beeindruckenden Blick auf den Jakar Dzong. Er liegt auf einem Bergrücken hoch über dem Tal des Bumthang-Flusses mit seinen smaragdgrünen Feldern und Wasserfällen. Wie viele Tempel und Klöster im östlichen Bhutan gilt dieser Dzong als besonders heilig und ist mit Legenden und Märchen verbunden. Als „Festung des weißen Vogels“ wurde dieses Kloster 1549 von dem Lama Ngagi Wangchuck gegründet, der auf der Suche nach einem geeigneten Ort für den Bau eines Klosters einen weißen Vogel an dieser Stelle landen sah. Im 17. Jahrhundert wurde der Dzong restauriert und um einen 50 m hohen Turm in seiner Mitte erweitert. Trotz Zerstörungen durch Feuer und Erdbeben haben die Dzong-Herren diesen Tempel nach dem alten Vorbild wieder erbauen lassen, so dass er heute einer der am besten erhaltenen Dzongs ist.

8. Tag: Weitere Besichtigungen im Bumthang-Tal. Bumthang ist der Name, der eigentlich für vier Täler steht: Chumey, Choekhor, Tang und Ura mit Höhen von 2.600 bis 4.000 m. Wir besuchen u. a. Kurjey Lhakhang, einen der heiligsten Orte Bhutans im Choekhor Tal. Hier meditierte der Guru Rinpoche und hinterließ den Abdruck seines Körpers auf dem Felsen. Weiters befindet sich hier der als heilig geltende Kremationsplatz der königlichen Familie.

Urheber und Rechte: Orion Reisen9. Tag: Von Bumthang Fahrt wieder über 2 Pässe: Ura La und Thrumsing La, im gleichnamigen Nationalpark mit 3.800 m der höchste Übergang dieser Reise. Auffahrt ins Bergdorf Tangshetsi, von wo aus man einen faszinierenden Blick auf die von ewigem Schnee bedeckten Gipfel der Region haben kann. Vom Thrumsing La Pass aus "stürzt sich" die Straße 3.200 m in die Tiefe bis zum Talboden auf 590 m. Die gesamte Abfahrt ist mehr als 85 km lang: Erst geht es durch riesige Nadelwälder, dann durch Mischwald und bei ungefähr 1.800 m beginnt die halb tropische Zone, in der  vorwiegend Bambuswälder die Straße säumen. Unterwegs Halt beim Wasserfall Nam Ling, bevor wir wieder auf 1.372 m nach Mongar hinauffahren. Wir befinden uns nun bereits in Ost-Bhutan, auch als Land der Sharchops (Volk des Ostens) bekannt. Sharchops werden als Nachkommen der frühesten Einwohner Bhutans angesehen. Der Großteil der Bevölkerung hier spricht Sharchhopkha (auch Tshangla genannt). Jedoch sogar innerhalb von Ost-Bhutan werden nicht nur regional sehr stark unterschiedliche Dialekte des Tshangla sondern mehrere verschiedene Sprachen gesprochen, was die Kommunikation zwischen den einzelnen Tälern sehr erschwert.

10. Tag: Zuerst führt die Route 20 km bergauf zum Kori La (2.450 m), der erste von zwei „unbedeutenden" Pässen. Schnell geht es dann bergab, durch Kornfelder und Bananenhaine und nach 10 km kommen wir zum Beginn der berühmten "Haarnadelkurven bei Yadi" (1.500 m). Nach 30 km und schier unendlich vielen Kurven erreichen wir eine Brücke, die über den Sheri River (600 m) führt; hier endet die zweitlängsteTalfahrt dieser Reise. Angekommen in der Zone mit heißem tropischem Klima geht es am Gamri River entlang bis zu einer Brücke und einem Kontrollposten, bevor wir wieder  steil hinauf nach Trashigang (1.067 m) "klettern". Der Ort, der Distriktshauptstadt ist und auch über einen Flughafen verfügt, sieht dennoch nur selten Touristen und hat sich viel von den ursprünglichen Lebensformen der Einheimischen erhalten.

11. Tag: Ausflug von Tashigang den Chamri-Fluss aufwärts zum Gom Kora, ein Meditationsplatz des in Bhutan buddhagleich verehrten Padmasambhava. Über die kleine Stadt Tashi Yangtse (Hauptort des gleichnamigen Grenzdistrikts zu Indien, große Festungsanlage aus dem 17. Jh., erst vor kurzem sehr schön restauriert) weiter zum Pilgerort Chorten Kora. Hier besichtigen wir den im 18. Jh. errichteten Stupa, der an jener Stelle steht, an der einer Überlieferung zufolge in einem Felsen ein Dämon residierte, der lange Zeit Zwietracht unter den Ortsansässigen säte. Erst durch den Guru Rinpoche, ein großer buddhistischer Heiliger, konnte mit der Errichtung des Stupa der böse Geist besiegt werden. 

12. Tag: Von Tashigang Fahrt nach Deothang. Von der alten Festung ließen 1865 die Briten nur Trümmer, heute sind hier eine größere Garnison und mehrere Schulen stationiert und sichern der kleinen Stadt eine gewisse Prosperität. Weiter über die Terrassenlandschaft von Kalung in die Distriktshauptstadt Samdrup Jongkhar. Bald nach dem Grenzübertritt nach Indien umfängt einen der Lärm und das Gewühl Indiens bzw. des Bundesstaates Assam. Erst gilt es auf der Saraighat Bridge den hier schon mächtig strömenden Brahmaputra zu überqueren, dann sind wir in Guwahati. Mit knapp einer Million Einw. ist die Stadt die bevölkerungsreichste in ganz Nordostindien.

13. Tag: Flug westwärts von Guwahati entlang des Himalaya-Massivs nach Delhi (ca. 1.600 km).

14. Tag: Rückflug nach Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung:
Prof. Mag. Johannes Bauer  u. a.

Pauschalpreis:  € 4.600,–
Privatreise:        € 4.600,–
ab zwei Personen mit örtlicher deutschsprechender Reiseleitung, auch zum Wunschtermin

Inbegriffen:
• Die Linienflüge (Air India, Druk Air)
• Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
• Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in landestypischen Hotels
• Die Vollpension in Bhutan
• Die Transfers, Rundfahrten, Ausflüge und Besichtigungen
• Die Eintrittsgebühren
• Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht:  € 45,–

Saisonzuschlag (Termin Ostern/Paro-Fest): € 150,–

2 Visa (inklusive Besorgung): € 140,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.