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Die geschichtsträchtige Normandie mit ihren alten Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern ist Glanzpunkt dieses Teiles der Reise. Im Gegensatz dazu steht die herbe Landschaft der Bretagne mit ihren sturmumtosten, klippenreichen Felsenküsten, den beeindruckenden Calvaires (Kalvarienbergdarstellungen aus Granit) und den geheimnisvollen, dunklen Steindenkmälern aus grauer Vorzeit. Und wieder anders ist die Lieblichkeit des Loiretales mit seinen berühmten Schlössern aus der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit.

1. Tag: Anreise nach Paris.

2. Tag: Fahrt von Paris nach Giverny (Garten von Monet angelegt). Fahrt durch das Seinetal nach Rouen. Auf unserem Rundgang sehen wir  die  Kathedrale Notre-Dame, deren gotische Fassade durch die Bilderserie Monets im Bewusstsein jedes Kunstfreundes verankert ist, die exzentrische spätgotische Pfarrkirche Saint-Maclou mit fast ovalem Grundriss, die Riesengroße Abteikirche Saint-Ouen, „Le Gros Horloge“, ein Belfried, der seit dem Mittelalter die Glocken und die Uhr der Stadt beherbergt, sowie den alten Marktplatz, auf dem 1431 Jeanne d’Arc auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde.

3. Tag: Weiterfahrt über Jumièges, wo einst eine der größten Abteien des Landes stand, heute die "schönste Ruine Frankreichs" (Victor Hugo). Dann nach Fécamp (Klosterkirche „La Trinité“ und Besichtigung der Bénédictine-Produktionsstätte, zu der auch ein protziges Gründerzeit-Palais einschließlich qualitätvoller Kunstsammlung gehört) und bei Etretat zur fantastischen und beeindruckenden Steilküste. Zuletzt Besuch des malerischen Hafenstädtchens Honfleur; weiter bis nach Caen.

Teppich von Bayeux, Edward the Confessor4. Tag: Besichtigung von Caen (St. Pierre und die Kirchen der Abbaye-aux-Hommes, St. Etienne, in der Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie und der erste normannische König Englands bestattet wurde, und der Abbaye-aux-Dames, Trinité). Bayeux, wo der wichtigste Besichtigungspunkt der weltberühmte "Teppich von Bayeux" ist, eine einzigartige frühmittelalterliche Stickarbeit mit der Erzählung der Eroberung Englands; Besichtigung der romantischen Altstadt und der Kathedrale. Über Coutances (romanisch-gotische Kathedrale) erreichen wir Mont-St.Michel.

5. Tag: Besichtigung von Mont-St.Michel (Berg und Bucht sind UNESCO-Weltkulturerbe). Danach Weiterfahrt nach Dol-de-Bretagne (größte und schönste Kathedrale der Bretagne) und Dinan (wunderschöne Altstadt) nach St. Malo (mächtige Befestigungsanlage, Schloss, Kathedrale, Gezeitenkraftwerk an der Mündung der Rance). Weiter geht es entlang der Smaragdküste zum Cap Fréhel, einem der schönsten Küstenpunkte der Bretagne. Tagesziel ist St. Brieuc.

6. Tag: Fahrt von St. Brieuc, die Rosengranitküste auf aussichtsreicher Straße entlang bis Trébeurden. Stop in Morlaix, danach zu zwei oder drei Dörfern mit den für die Bretagne typischen „Enclos Paroisseaux“, die sich aus Triumphpforte, Karner, Kirche und einer Kalvarienberg-Darstellung zusammensetzen. Diese "Calvaires", immer aus Granit gefertigt, sind oft ganz einfach und schlicht, manchmal jedoch figurenreich und überbordend von erzählerischen Details. Durch das Wald- und Heidegebiet der Monts d’Arrée bis Quimper.

7. Tag: Von Quimper (kurze Stadtbesichtigung) zum expressiven Calvaire Quilinen und weiter über den höchst malerischen Weiler Locronan (Kirche mit Penity-Kapelle) zur Pointe du Raz (atemberaubende Küstenformation). Am Nachmittag Besichtigung von Concarneau (Ville Close, vollständig erhaltene Altstadt samt Stadtmauern) und zum ganz versteckt liegenden Kirchlein von St. Fiacre (geschnitzter gotischer Lettner). Übernachtung im Gebiet von Carnac.

8. Tag: Besichtigung der weltberühmten Megalithengebiete, wo über 2.500, von Menschen hierher gebrachte, teilweise riesige Steine aufgerichtet sind. Die Anlage stammt aus der jüngeren Steinzeit. Weiter nach Locmariaquer (vorgeschichtliches Grab, größter Menhir Frankreichs) und Vannes (herrliche Kathedrale und gemütliche Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern) nach Nantes (ehemalige Burg der Herzöge der Bretagne und Kathedrale).

9. Tag: Fahrt nach Angers (die gesamte Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe). Wir besichtigen die Kathedrale und das Schloss der Grafen, später Herzöge von Anjou mit grandioser Gobelinsammlung; insbesondere der "Wandteppich der  Apokalypse" eine unvergleichliche Bilderserie nach dem biblischen Thema, hergestellt 1373 – 1380. Weiter über Tours, die Stadt, in welcher im 4.Jh. der Hl. Martin als Bischof wirkte, die Loire aufwärts an mehreren Schlössern vorbei. Besichtigung nach zeitlichen Möglichkeiten auch von innen: Schloss Chenonceaux, Schloss Amboise, Schloss Blois, Schloss Chambord. Das Tagesziel ist Orléans.

10. Tag: Besichtigung der Altstadt von Orléans. Die Stadt wurde durch den legendären Widerstand der Jungfrau von Orléans gegen die Engländer im 15. Jahrhundert weltberühmt. Auf der Rückfahrt nach Paris besuchen wir noch Germigny-des-Près (karolingisches Mosaik aus 810) und Fontainebleau. Das Schloss, wurde durch die Erweiterungsbauten François II. der erste Renaissancebau Frankreichs und diente Jahrhunderte hindurch als Residenz der obersten Herrscher, einschließlich Napoleon. Die prachtvolle Innenausstattung sucht ihresgleichen (UNESCO-Weltkulturerbe). Rückflug Paris – Wien.


Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Mag. Helga Zausinger

Pauschalpreis:  € 1.975,–
Als Privatreise: € 2.875,–

(ab 2 Personen, mit örtlicher deutschsprechender Reiseleitung, auch zum Wunschtermin)

Inbegriffen:
Die Flüge (AUA, Air France)
Die Rundreise lt . Programm
Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die Straßensteuern und Autobahngebühren
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: EUR 45,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.