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Amerika

In dieser Reise lernen Sie einen Teil der ersten Siedlungsgebiete der europäischen Einwanderer des 17. und 18. Jh. kennen. New York war damals die wichtigste Hafenstadt Nordamerikas und hat sich zu einer mächtigen Metropole entwickelt. Von der ehemaligen Hauptstadt der USA, Philadelphia, geht es zur jetzigen – Washington D.C. Weiterlesen

Diese Reise vereint in idealer Weise und in der schönsten Jahreszeit die beiden südlichsten Länder Südamerikas und bietet mit dem Besuch der geheimnisumwitterten Osterinsel einen zusätzlichen Höhepunkt. Die Vielfalt der Landschaften, die enorme Größe der Gletscher, Wasserfälle, Bergmassive, die mehrmalige Überquerung der Anden und die Besichtigung der einsamsten Insel der Welt bieten zusammen mit dem Erlebnis der pulsierenden Großstädte Santiago de Chile und Buenos Aires unvergessliche Eindrücke. Am Ende dieser Reise Bieten wir fakultativ einen Besuch der Osterinsel an. Dieses isoliert liegende Eiland ist vor allem durch die Theorien und experimentalarchäologischen Forschungen und Erkenntnisse Thor Heyerdahls in den Fokus des Interesses gelangt. Inzwischen ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes. Weiterlesen

Südamerika hat viele Staaten, jeder mit seinen eigenen Qualitäten. Einer aber überragt sie alle, und das in jeder Hinsicht: Größe, Bevölkerungszahl, Wirtschaftskraft, Bodenschätze, Weltmeister in der Zuckerproduktion sowie bei Musik und Lebensfreude (Samba! Rio! Karneval!); der wasserreichste Fluss der Erde, das artenreichste Land, was Flora und Fauna betrifft – die Liste ließe sich noch erheblich verlängern. Allerdings auch, was problematische Rekorde betrifft: Die Naturzerstörung und der Landverbrauch sind ebenfalls gigantisch, die Einkommensverteilung innerhalb der Bevölkerung ist extrem ungleichmäßig, die Korruption blüht, die Slums rings um die Metropolen Rio und St. Paulo und die Gewaltkriminalität im Lande sind rekordverdächtig. Der Riese heißt Brasilien und ist mehr als einen Besuch wert. Wir sind 12 Tage in diesem überdimensionalen Land unterwegs und überwinden die Entfernungen zwischen den Stationen der Reise mit dem Flugzeug. Das ermöglicht es immerhin, flüchtige Eindrücke und grelle Momentaufnahmen zu sammeln, vor allem jedoch, um und sich verzaubern zu lassen. Also: Achtung! Brasilien kann süchtig machen! Und das gilt nicht nur für Fußballfans und Freaks der Architektur der Moderne. Weiterlesen

Wohl kaum ein Naturschutzgebiet ist größer als die Tiefebene in Brasiliens Südwesten. Etwa so groß wie die Schweiz bietet sie eine Tier- und Pflanzenwelt die ihresgleichen sucht. Vom Erdschwein bis zum Jaguar, von der Orchidee bis zur Wasser-Hyazinthe, alles ist vertreten. Als schönen Kontrast zu diesen kleinen Naturwundern besuchen wir die gigantischen Wasserfälle von Iguassu. Im Süden des Landes, dem klimatisch kühlsten und wirtschaftlich produktivsten Teil des Landes, besuchen wir einen Landstrich, in dem sich seit der ersten Hälfte des 19. Jh. viele europäische, vor allem österreichische und deutsche Migranten niedergelassen haben. Die beiden südlichsten Bundesstaaten Brasiliens, Santa Catarina und Rio Grande do Sul haben zusammen etwa 15 Mio. EW., von denen etwa 40% aus dem deutschsprachigen Raum stammen. Weiterlesen

Diese Reise führt in ein friedliches kleines tropisches Land zwischen Karibik und Pazifik zu fantastischen Naturschönheiten. Von heißen Urwaldküsten geht es ins frische Hochland mit weich geschwungenen Tälern, von tropischen Regenwäldern zu imposanten Vulkanen, von unterschiedlichen Nationalparks zu herrlichen Stränden. Costa Rica gehört zu den 20 an Biodiversität reichsten Ländern weltweit und bemüht sich mit großem Einsatz und Erfolg, den internationalen Ökotourismus zu einem neuen wirtschaftlichen Standbein des Landes zu machen. Rund 27 % der Fläche des Landes stehen unter Naturschutz. Derzeit gibt es 160 Schutzgebiete, darunter 26 Nationalparks, von denen drei bereits als UNESCO Weltnaturerbe gelistet sind. Weiterlesen

Ein wesentlicher Teil der modernen Mythen und damit auch der historischen und künstlerischen Identität von „Gods own Country“ hat seine Wurzeln in den Südstaaten. Hier wurden die Schlachten des Sezessionskriegs geschlagen, hier wurde der Jazz geboren, von hier starteten die Raketen zum Mond. Ein paradiesisches Klima, landschaftliche Leckerbissen und Naturwunder ergeben zusammen mit Städten, die sowohl historische Kerne als auch sehenswerte aktuelle Architektur haben, eine hochinteressante Reise in diesen Teil der USA. Weiterlesen

Diese Fahrt gibt ausreichend Gelegenheit, einmal den gesamten Archipel der ehemaligen Sandwich-Inseln, heute Hawaii (nach seiner größten Insel) genannt, zu besuchen. Hawaii ist seit 1959 der 50. Bundesstaat der USA. Ausgehend von der Hauptinsel Oahu mit der Hauptstadt Honolulu besuchen wir Maui, Kauai und das so genannte „Big Island“, die Insel Hawaii. Dort interessiert vor allem der Vulkanismus. Weiterlesen

Anders als die üblichen Südamerikareisen führt diese Tour nicht nur zu berühmten Stätten vorkolumbianischer Kulturen, sondern auch zu kolonialen Kostbarkeiten. Diese Besichtigungspunkte sind in die herrliche Andenlandschaft eingebettet, die weitgehend noch von der Kultur des indianischen Bevölkerungsteils geprägt von ist. Eine fakultative Verlängerungsmöglichkeit (Flug und Kreuzfahrt) führt zu den einzigartigen Galápagos-Inseln. Dieser Archipel aus über 100 Inseln 1000 km westlich des Mutterlandes im Pazifik weist eine ganz besondere Tier- und Pflanzenwelt auf (UNESCO-Weltnaturerbe). Ein Nationalpark, der 97% des gesamten Territoriums umfaßt, schützt diese Naturschätze. Weiterlesen

Die herrliche Lage am Lake Michigan, einer der 5 großen amerikanischen Seen, ist ein erstes starkes Argument, CHICAGO zu besuchen. Darüber hinaus locken die Spuren vieler kulturhistorisch bedeutsamer Ereignisse, die hier zu finden sind. Wer dem nachspüren möchte, was die Vereinigten Staaten für die internationale Moderne (Architektur, industrielle Revolution, gewerkschaftlicher Organisation der Arbeiterschaft, Kampf für Bürgerechte, Jazzmusik) beispielgebend geleistet haben, wird in Chicago fündig werden. Ob es um den verheerenden Stadtbrand von 1871, die Bekämpfung der organisierten Kriminalität in den 1930ern oder das Abwandern der weißen Mittelschicht in die Vorstädte nach dem 2. Weltkrieg ging, stets fand die Stadt die passende Antwort und stieg erneuert aus allen Schwierigkeiten auf. So präsentiert sich die Metropole des Mittleren Westens, die drittgrößte Stadt der USA, als Musterbeispiel für Pioniergeist, Reformwillen und Zukunftsglauben.
Die Schwesterstadt MILWAUKEE wurde im 19. Jh. durch den starken Zuzug deutscher Einwanderer geprägt. Folgeerscheinungen davon sind ein ganz unamerikanisch gemütliches Stadtbild, in dem zahlreiche öffentliche Parks und Grünflächen enthalten sind, eine Ansammlung von Großbrauereien (nebst unzähligen kleinen) in der Stadt, ein vorbildlicher öffentlicher Verkehr und eine effiziente Stadtverwaltung.
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Die Pfahlbauten der Indianerdörfer haben Venezuela den Namen gegeben, “Kleines Venedig“ – das ist zumindest eine der gängigen Theorien. Für den Touristen ist Venezuela das von den Anden-fast-5000ern bis zur Karibikküste, dem Wüstengebiet am Isthmus von Coro, den Savannen im Landeszentrum und dem Orinico-Delta einen breiten Fächer von Landschaften, Biotopen, Klima- und Vegetationszonen aufweist, ein wahres Naturparadies. Dazu trägt auch bei, dass über 60% (!) der Landesfläche Schutzgebiet sind (37 Nationalparks). Als Höhepunkte sind das Orinoco-Delta, eines der größten der Welt, und der tierreiche Gran Sabana Nationalpark mit seinen Wasserfällen und Tafelbergen zu nennen. Fakt ist, dass das Land am nördlichen Ende der südamerikanischen Kontinentalmasse einer der wichtigsten Erdöllieferanten der USA ist. Venezuela lebt jedoch seit Jahrzehnten mit seinem größten Wirtschaftspartner im Dauerkonflikt, weil es sich (mit Hilfe von Kuba, China und Russland) jeglichem Versuch der USA zäh widersetzt, direkt im Land wirtschaftliche Vormacht zu gewinnen, und auch kontinuierlich aufrüstet. Zudem arbeitet Venezuela gezielt daran, in einem geeinten und sozialistischen Lateinamerika eine Führungsrolle zu spielen. Trotz der hohen Einkünfte des Landes (70% der Petroindustrie sind verstaatlicht) sind die soziale Lage breiter Schichten der Bevölkerung, die Menschenrechtssituation wie auch die Sicherheitssituation (Drogenexport!) im Land fragil. Weiterlesen

Die U.S.A. bieten an ihrer Westküste zwei der schönsten und kontrastreichsten Städte der Welt: Los Angeles und San Francisco. Im Hinterland finden sich in den Nationalparks ungestörte Naturlandschaften die nicht von ungefähr zur Kulisse eines ganzen Filmgenres wurden. Der Grand Canion ist ein Weltwunder der Natur. Weiterlesen

Eine Groß-Flugreise, die in einer sorgfältig abgestimmten Zusammenstellung einige der interessantesten Metropolen, die Vielfalt der Landschaften und die wesentlichen Ausgrabungsstätten vorkolumbianischer Kulturen zeigt. So bietet dieses Programm einen Blick über die pulsierende Gegenwart, die ungemein fesselnde Geschichte und die naturgegebene großartige Schönheit des Kontinents. Es ist noch nicht lange her, da war Südamerika der Hinterhof der USA; heute präsentieren sich viele der Staaten dieses riesigen und kontrastreichen Kontinents voll Stolz auf ihre eigene Geschichte und voll Selbstbewußtsein und Optimusmus auf ihrem eigenen Weg in die Zukunft. Und wenn es auch noch einige Probleme gibt – manjana werden sie gelöst! Weiterlesen

Guatemala, der Staat im geographischen Mittelpunkt der beiden amerikanischen Kontinente bietet große Vielfalt: sowohl, was Klimazonen, Vegetation und Landschaft, als auch was kunsthistorische Tourismusziele angeht. Neben den großartigen Resten der präkolonialen Maya-Kultur, insbesondere Tikál, locken die alte koloniale Hauptstadt Antigua Guatemala und die  außerordentlichen Naturschönheiten des Landes, vom Meeresstrand über tropischen Regenwald bis zu mit ewigem Schnee gekrönten Vulkankegeln. Am weltberühmten Atitlán-See wohnen überwiegend Angehörige verschiedener Maya-Stämme, die ihre traditionelle Lebensweise pflegen. Ein Abstecher führt uns in den Nachbarstaat Honduras, nach Copán, das über Jahrhunderte von sehr günstigen natürlichen Standortbedingungen profitierte und bis zum 8. Jh. eine Entwicklung erlebte, welche die Stadt auf Augenhöhe mit Tikál und Palenque brachte. Die Forschung an dieser Stätte setzte erst im letzten Viertel des 20. Jh. intensiv ein und hat seitdem hervorragende Ergebnisse und eine große Zahl auch von Kleinfunden höchster künstlerischer Qualität zu Tage gebracht. Weiterlesen

Kolumbien ist weltberühmt für seinen Kaffee. Aber nicht nur der macht eine Reise in eines der facettenreichsten Länder des südamerikanischen Kontinentes zum anregenden Genuss. Sie sehen Museumsstücke und Ausgrabungen der Paläozoologie wie der vorkolumbianischen Epoche (insbes. der Muisca-Kultur) ebenso wie auch Architekturdenkmäler der Kolonialzeit. Die Reise führt in die verschiedensten Höhenlagen / Klimazonen und berührt einzigartige Naturschönheiten. Weiterlesen

Neu im ProgrammDie U.S.A. bieten an ihrer Westküste zwei der schönsten und in sich selbst kontrastreichsten Bundesstaaten: Kalifornien mit Hochgebirgen, Pazifik-Küste und herrlichen Nationalparks; und Nevada mit einem Wüsten-Klima im Zentrum, aber ebenfalls so hohen Bergen an seinen Grenzen zu Utah und Kalifornien. Beide Bundesstaaten sind jedoch nicht nur mit den unterschiedlichsten Naturschönheiten reich beschenkt, sondern weisen auch sehr voneinander verschiedene Städte auf. Los Angeles, San Francisco, Las Vegas, Monterey und Santa Barbara sind Orte mit jeweils ganz eigenem Profil, das als Ausdruck eines jeweils anderen Teils des American Way of Life gesehen werden kann. Diese 9-tägige Reise ist randvoll mit beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und ideal, wenn man als Westcoast-Greenhorn einen ersten Überblick bekommen möchte. Weiterlesen

Weitgehend unbekannt ist die Tatsache, dass Kanada das zweitgrößte Land der Erde ist. Dementsprechend stellen sich die Distanzen für den Besucher dar. Allerdings wird man durch Naturschönheiten entschädigt, die auf unserem Planeten ihresgleichen suchen. Insbesondere in Kombination mit Alaska, der nördlichste Bundesstaat der USA, ist eine Reise durch bzw. über die Rocky Mountains (per Bus/ Flugzeug/ Schiff/ Bahn) ein herrliches Landschaftserlebnis. Dazu kommt, dass man Großstädte sieht, in welchen sich Bären tummeln, Fjorde durchfährt, die wirken, als wären sie noch vom Menschen unberührt und vor unseren Augen Gletscher ins offene Meer kalben. Weiterlesen

Der (Süd-)Osten Kanadas bietet besonders im Frühjahr und im Herbst zur Zeit des Indian Summer ein herrliches Naturschauspiel. Die austreibenden Pflanzen zu Beginnder Vegetationsperiode oder das in glühendem Rot und Gelb leuchtende Herbstlaub haben einen unvergleichlichen Reiz. Die Naturparks liegen nicht weit von den Metropolen des Landes. Die Besichtigungen der vier ganz unterschiedlichen Städte Toronto, Ottawa, Québec und Montreal zeigt, dass sich der American Way of Live sehr gut mit der Erhaltung Europäischer Traditionen und Lebenseinstellungen verbinden lässt. Weiterlesen

Kuba, die "Königin der Antillen”, wie die größte Karibikinsel auch genannt wird, lässt sofort an Hemingway, Fidel Castro, Havannazigarren und an weiße, palmengesäumte Strände denken. Diese Reise führt zu den kolonialen Denkmälern der Insel. Genießen Sie aber auch die üppige Vegetation, das milde Klima und die karibische Lebenseinstellung. Nach der Revolution von 1959 gab es eine stürmische Zeit des gesellschaftlichen Umbaus und der außenpolitischen Neupositionierung, die aber bekanntlich in Wirtschaftskrisen, Verelendung und Stillstand endete. Seit dem Rückzug Fidel Castros 2006 aus seinen Machtpositionen erwacht "die Braut" zunehmend wieder zum Leben, legt vorerst einmal ein bisschen neue Farbe auf Weiterlesen

Zu den weltbekannten Stätten vorkolumbianischer Kulturen, zu den Kultorten und Ausgrabungen sowohl im Norden als auch Süden von Peru. Bekannte und berühmte Ausgrabungsfelder wie die Königsgräber von Sipán, Chan-Chan, Nazca, Machu Picchu, Cuzco und Puno sind in dieser Fahrt ebenso enthalten wie großartige Museen. Ein Highlight der Reise ist die Zugfahrt durch das peruanische Hochland Weiterlesen

Die Geschichte des unabhängigen Staates Panama ist untrennbar mit der Geschichte des Kanals verbunden. 2014 wurde die 100ste Wiederkehr der Eröffnung des Kanals gebührend gefeiert. Erste Überlegungen zum Bau einer Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik wurden schon Anfang des 16. Jh. nach der Besetzung des Gebietes durch Spanien angestellt. Den ersten konkreten Anlauf dazu gab es gegen Ende des 19. Jh., als französische Ingenieure und Finanziers, die zuvor den Suezkanal errichtet hatten, sich diese neue Aufgabe stellten (und ein Debakel erlitten). Erfolgreicher waren dann die USA. Zuerst machten sie 1903 das Territorium, das zuvor zu Kolumbien gehört hatte, zu einem unabhängigen Staat. Danach wurde – aufbauend auf die Vorleistungen der Franzosen – in Windeseile der Kanal errichtet: Finanzierung durch den Staat und technische Leitung durch ein auf Bauaufgaben spezialisiertes Kommando der US Army. Der Kanal, der 83 km lang ist und in dessen Verlauf die Schiffe mittels Schleusen auf 26 m ü.d.M. gehoben und wieder abgesenkt werden, ist ein beeindruckendes Großprojekt, eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt und liegt noch dazu in einer höchst attraktiven Urlaubsgegend. Panama, der vielseitige und farbenfrohe Staat am Übergang zwischen den amerikanischen Kontinenten bietet beste Voraussetzungen für eine zugleich interessante und erholsame Reise: kurze Wege, moderne Metropole, Karibik, Pazifik, Dschungel, Berge, Vulkane, indigene Völker, wunderbare Badestrände … Weiterlesen

Die berühmteste Stätte vorkolumbianischer Kulturen ganz Südamerikas liegt in Peru: Machu Picchu. Selbstverständlich wird dem Besuch dieser – in einigen Belangen immer noch rätselhaften – verlassenen Inka-Stadt gebührender Raum gegeben. Der Einflussbereich der Inka erstreckte sich vom Äquator bis zum 35. Breitengrad entlang der Pazifikküste des südamerikanischen Teilkontinents; nach Osten umfasste es die Berggebiete und reichte bis an den Rand der Flussebenen des Kontinents. Zeitlich bildet sich ab dem 13. Jh. ein hoch organisiertes theokratisch verfasstes Reich mit dem Zentrum Cusco, das ab 1532 (Francisco Pizarro) von spanischen Conquistadoren vereinnahmt wurde. Der damalige Kulturbruch, ist auch in der Gegenwart noch wirksam. Bis zu einer Landreform Mitte des 20. Jh. beherrschten die Nachkommen der Großgrundbesitzer von einst als Oligarchie das Land. Die heutigen Strippenzieher findet man in Großhandel, Fischereiindustrie, bei der Ausbeutung von Bodenschätzen, im Telekommunikationsbereich und im Finanzwesen; sie stammen überwiegend aus den USA, Chile und Europa. Die Indigenes – immerhin 37% der Einwohner sind Mestizen und 47% indianischer Abstammung – haben die schlechten Karten: etwa die Hälfte lebt in Armut – Stichworte dazu: Hunger, kein Zugang zu medizinischer Versorgung, Kinderarbeit, Schattenwirtschaft, Drogenanbau, Korruption, Landflucht, Auswanderung. Dieser bedauerliche Aspekt sollte nicht vergessen werden (und ist auch deutlich erkennbar, wenn man sich mit offenen Augen in Peru bewegt). Die ehemaligen Kultorte, Befestigungsanlagen, Burgen und Ausgrabungen der Indigenes sowie die prachtvollen Bauten der neuen Herren des Landes vom Barock bis in die Gegenwart sind die Anziehungspunkte dieser Reise; ebenso wie das großartige Museum in Lima, der Flug über die Kordillieren, die Zugfahrt durch das peruanische Hochland, die Naturschönheit des Colca Canyons, des Titicacasees und die bekannten und berühmten Orte wie eben Machu Picchu, Cuzco und Puno. Die Reise führt in den letzten fünf Tagen nach Bolivien. Wir bewegen uns in jenem Teil des Landes, der vor der Conquista Teil des Inka-Gebietes war. Weiterlesen

Auf den Spuren der Azteken, Tolteken, Olmeken und Maya finden wir großartige Kulturdenkmäler und sensationelle Ausgrabungsstätten. Die berühmten amerikanischen Kulturen vor Kolumbus bieten auch heute noch mannigfache Rätsel, und es ist daher für jeden kulturell Motivierten besonders interessant, diese geheimnisvolle Welt aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Daneben locken großartige Natureindrücke und die modernen Städte mit ihrem kolonialen Erbe. Die Megametropole Mexico City und das Anthropologische Nationalmuseum, das eine unübertreffliche Sammlung von Bauteilen und Artefakten der untergegangenen Indigenen Kulturen zeigt, ist der Ausgangs- und Endpunkt einer Reise durch die interessantesten Städte und Ausgrabungsstätten rund um den Popocatépetl, der mit seinen 5.462 m eine unübersehbare Orientierungshilfe ist. Wer sich tiefer mit den vorkolonialen Kulturen sowie den spanischen Erbstücken in Mexiko einlassen möchte, findet dazu auf der fakultativ angebotenen Verlängerung beste Gelegenheit. Auf Yucatán begegnen wir vor allem den Zeugnissen der Maya-Kultur. Weiterlesen