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Peru

Eine Groß-Flugreise, die in einer sorgfältig abgestimmten Zusammenstellung einige der interessantesten Metropolen, die Vielfalt der Landschaften und die wesentlichen Ausgrabungsstätten vorkolumbianischer Kulturen zeigt. So bietet dieses Programm einen Blick über die pulsierende Gegenwart, die ungemein fesselnde Geschichte und die naturgegebene großartige Schönheit des Kontinents. Es ist noch nicht lange her, da war Südamerika der Hinterhof der USA; heute präsentieren sich viele der Staaten dieses riesigen und kontrastreichen Kontinents voll Stolz auf ihre eigene Geschichte und voll Selbstbewußtsein und Optimusmus auf ihrem eigenen Weg in die Zukunft. Und wenn es auch noch einige Probleme gibt – manjana werden sie gelöst! Weiterlesen

Zu den weltbekannten Stätten vorkolumbianischer Kulturen, zu den Kultorten und Ausgrabungen sowohl im Norden als auch Süden von Peru. Bekannte und berühmte Ausgrabungsfelder wie die Königsgräber von Sipán, Chan-Chan, Nazca, Machu Picchu, Cuzco und Puno sind in dieser Fahrt ebenso enthalten wie großartige Museen. Ein Highlight der Reise ist die Zugfahrt durch das peruanische Hochland Weiterlesen

Die berühmteste Stätte vorkolumbianischer Kulturen ganz Südamerikas liegt in Peru: Machu Picchu. Selbstverständlich wird dem Besuch dieser – in einigen Belangen immer noch rätselhaften – verlassenen Inka-Stadt gebührender Raum gegeben. Der Einflussbereich der Inka erstreckte sich vom Äquator bis zum 35. Breitengrad entlang der Pazifikküste des südamerikanischen Teilkontinents; nach Osten umfasste es die Berggebiete und reichte bis an den Rand der Flussebenen des Kontinents. Zeitlich bildet sich ab dem 13. Jh. ein hoch organisiertes theokratisch verfasstes Reich mit dem Zentrum Cusco, das ab 1532 (Francisco Pizarro) von spanischen Conquistadoren vereinnahmt wurde. Der damalige Kulturbruch, ist auch in der Gegenwart noch wirksam. Bis zu einer Landreform Mitte des 20. Jh. beherrschten die Nachkommen der Großgrundbesitzer von einst als Oligarchie das Land. Die heutigen Strippenzieher findet man in Großhandel, Fischereiindustrie, bei der Ausbeutung von Bodenschätzen, im Telekommunikationsbereich und im Finanzwesen; sie stammen überwiegend aus den USA, Chile und Europa. Die Indigenes – immerhin 37% der Einwohner sind Mestizen und 47% indianischer Abstammung – haben die schlechten Karten: etwa die Hälfte lebt in Armut – Stichworte dazu: Hunger, kein Zugang zu medizinischer Versorgung, Kinderarbeit, Schattenwirtschaft, Drogenanbau, Korruption, Landflucht, Auswanderung. Dieser bedauerliche Aspekt sollte nicht vergessen werden (und ist auch deutlich erkennbar, wenn man sich mit offenen Augen in Peru bewegt). Die ehemaligen Kultorte, Befestigungsanlagen, Burgen und Ausgrabungen der Indigenes sowie die prachtvollen Bauten der neuen Herren des Landes vom Barock bis in die Gegenwart sind die Anziehungspunkte dieser Reise; ebenso wie das großartige Museum in Lima, der Flug über die Kordillieren, die Zugfahrt durch das peruanische Hochland, die Naturschönheit des Colca Canyons, des Titicacasees und die bekannten und berühmten Orte wie eben Machu Picchu, Cuzco und Puno. Die Reise führt in den letzten fünf Tagen nach Bolivien. Wir bewegen uns in jenem Teil des Landes, der vor der Conquista Teil des Inka-Gebietes war. Weiterlesen