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Europa

In zwei großen Schleifen lernen wir dieses wildromantische Land kennen. Seit dem Ende der langen politisch gewollten Isolation beginnt allmählich eine moderate Modernisierung. Es werden Straßen gebaut, wo zuvor nur Pisten existierten und Unterkünfte angeboten, die zumindest den Grundanforderungen von Komfort und Sauberkeit entsprechen. Wir haben vorsichtshalber fünf Übernachtungen (von sieben) in einem guten Hotel in Tirana eingeplant. So klein das Land ist, so vielfältig ist es: moslemisch neben christlich, schroff gebirgig neben langen Sandstränden, Dörfer wie im Mittelalter neben sozialistischer und postsozialistischer Protzarchitektur. Wer jetzt hier reist, gehört immer noch zu den "early birds"! Weiterlesen

Im Herbst und Frühling sind Kulturreisen auf der Pyrenäen-Halbinsel aus klimatischen Gründen besonders empfehlenswert. Der Ostertermin ermöglicht, zusätzlich zum vorgegebenen Programm die spektakulären Osterumzüge mitzuerleben. Tagsüber können Sie geruhsam die schönen Orte, Kathedralen und Paläste besichtigen; die Prozessionen finden in den Abendstunden statt. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Bei dieser Reise bieten wir in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie unseren Teilnehmern die exklusive Gelegenheit ein historisch und geographisch eng umschriebenes Kapitel der Geschichte und ihrer Erschließung durch die Archäologie kennenzulernen. Wir bewegen uns wenn möglich mit der Kraft des Windes und wohnen an Bord unseres Schiffs. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren auch die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit an ausgewählten experimentalarchäologischen Projekten – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Mit den Materialien, Werkzeugen und Methoden, die den antiken Handwerkern und Bauleuten zur Verfügung standen, versuchen wir uns selbst an der Herstellung von Gegenständen. Dies ist wohl die denkbar beste Möglichkeit, etwas über die immanenten und gestalterischen Möglichkeiten und Probleme bestimmter Materialien und ihrer Verarbeitung kennenzulernen. So entsteht bei den Teilnehmern Kennerschaft und tieferes Verständnis der handwerklichen Grundlagen der Antike. Weiterlesen

Als Brückenkopf zwischen Ost und West gab Armenien seine fortgeschrittene Zivilisation an Europa und den Orient weiter. Die Befassung mit der Geschichte Armeniens kann besseres Verständnis für viele dunkel und bruchstückhaft erscheinende Phänomene und aktuelle Entwicklungen des nahen Ostens erbringen. Seit Jahrtausenden durchdringen und bekämpfen einander hier geistige Strömungen ebenso wie (teilweise wandernde) Völkerschaften aus dem Okzident, Byzanz, dem Orient und in jüngerer Zeit auch dem kommunistischen Bereich. Dem Besucher von heute zeigt sich Armenien als aufgeklärtes Land, seit der 1991 gewonnenen Autonomie in einem sehr schwierigen Übergangsprozess, das jedoch dem Reisenden eine Fülle von Kunstschätzen und dazu grandiose Landschaftsbilder bietet. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren die exklusive Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei hochklassigen archäologischen Grabungen – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

Wie allgemein bekannt, haben die Römer seinerzeit die gesamte Apenninen-Halbinsel (und auch andere Teile Europas) mit einem hervorragenden Netz von Fernstraßen überzogen. Eine vielleicht weniger bekannte, aber sehr wichtige führte den Po entlang: die VIA AEMILIA. Weiterlesen

Die Azoren sind beschaulich und noch weitgehend unverfälscht. Eine bildschöne Landschaft zeichnet diese Inselgruppe aus. Vulkanische Kraterseen, Geysire, Mineralquellen, eine üppige Vegetation und versteckte Buchten laden zu Spaziergängen ein. Jede der Inseln hat einen ganz eigenen Reiz, den es zu entdecken gilt. Weiterlesen

Madeira, 700 km westlich des afrikanischen Festlands und erst 1419 von portugiesischen Seefahrern entdeckt, ist eine besonders schöne Insel, von den Einheimischen auch als "schwimmender Garten" bezeichnet. Das ganzjährig milde Klima begünstigt den Anbau von exotischen Früchten, Zuckerrohr und Wein. Daneben ist vor allem die landschaftliche Vielfalt Madeiras reizvoll und lädt zu Wanderungen ein. Hier verbinden sich Urwald, schwindelerregende Steilküsten und schroffe Gebirge zu einer unvergleichlichen Naturkulisse, doch bietet die Insel ebenso malerische Buchten, seit Generationen angelegte Kulturlandschaften und liebevoll gepflegte Gartenanlagen. Weiterlesen

Die geschichtsträchtige Normandie mit ihren alten Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern ist Glanzpunkt dieses Teiles der Reise. Im Gegensatz dazu steht die herbe Landschaft der Bretagne mit ihren sturmumtosten, klippenreichen Felsenküsten, den beeindruckenden Calvaires (Kalvarienbergdarstellungen aus Granit) und den geheimnisvollen, dunklen Steindenkmälern aus grauer Vorzeit. Und wieder anders ist die Lieblichkeit des Loiretales mit seinen berühmten Schlössern aus der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit. Weiterlesen

Bulgarien, das Land der antiken Thraker, ist kulturhistorisch eines der interessantesten Länder Europas! In lückenloser Abfolge gibt es hier Zeugnisse von der Steinzeit über die Thrakerzeit, die mazedonisch-griechische Epoche, die Römerzeit, das byzantinisch-slawische Mittelalter und die Türkenzeit, bis zur Gegenwart. Berühmt sind die thrakischen Goldschätze in den Museen von Sofia, Plovdiv und Varna, nicht nur wegen des Gewichtes des Edelmetalls, sondern auch wegen der unerhört kunstvollen Verarbeitung, die in dieser Zeit nicht ihresgleichen hatte. Die Klosterkirchen von Preobraschenje, sowie das weltberühmte Rila-Kloster gelten mit ihrer harmonischen Architektur als die schönsten erhaltenen Bauten der byzantinisch-slawischen Epoche. Weiterlesen

Die Reise bietet eine Auswahl von Spitzen-Sehenswürdigkeiten in zwei französische Landschaften, die gleichermaßen in der Geschichte Frankreichs eine bedeutende Rolle spielen. Von Paris aus fahren wir zuerst in das Tal der Loire (Weltkulturerbe), wo wir vor allem eine Reihe der berühmten Schlösser und Gärten besichtigen. Im zweiten Teil der Tour geht es nach Burgund mit seinen berühmten Städten (Autun, Beaune, Dijon), Klöstern und Weingebieten. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren die exklusive Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei hochklassigen archäologischen Grabungen – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

Die Geschichte der drei baltischen Staaten (Estland, Lettland und Litauen), die seit dem Untergang der UdSSR wieder selbständig sind, ist auch ein wichtiger Teil der europäischen Geschichte. Seit dem späten Mittelalter hatte das Baltikum immer wieder wechselnde Herren: Deutsche, Schweden, Dänen, Polen und Russen hinterließen ihre Spuren. Die Rundreise führt in die drei Republiken, in denen man interessante Eindrücke aus historischer, landschaftlicher und kultureller Sicht gewinnen kann. Jede der drei Hauptstädte hat ein unverwechselbares Profil und wäre für sich alleine schon eine Reise wert. Nach Tallinn (2011) und Vilnius (2009) hat sich 2014 auch Riga aufs schönste herausgeputzt – "Europäische Kulturhauptstadt" verpflichtet!
Durch die geographische Nähe ist es leicht möglich, ein paar Tage in der gerade erst 300 Jahre alt gewordenen Metropole Peter des Großen anzuhängen. Genießen Sie die herrlichen Kunststätten und Sehenswürdigkeiten von Russlands zweitgrößter Stadt. Die gesamte St. Petersburger Innenstadt mit der Eremitage als zentraler Teil zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Zwischen den beiden Flüssen Tajo und Guadiana breitet sich die Kulturlandschaft der Extremadura aus. Alle Völker und Kulturen, die im Laufe der Geschichte auf der iberischen Halbinsel siedelten, haben in der Extremadura ihre Spuren hinterlassen. Es gibt eine überwältigende Präsenz der römischen Kultur, sowie der westgotischen, arabischen und jüdischen Reste. Die Extremadura war auch Lebensraum der Menschen, die an der Entdeckung und Eroberung Amerikas teilnahmen. Heute ist die Extremadura noch ein kleines unentdecktes Juwel, von den Touristen weitgehend übersehen. Weiterlesen

Die Krim, am südlichsten Ende der Ukraine gelegen, war vor der Annexion durch Russland eine aufstrebende Reisedestination und wird voraussichtlich versuchen, diesen Weg fortsetzen. Insofern nichts Neues im Osten. Die Russische Führung wird vielleicht sogar einigen Ehrgeiz daran setzen, dieses wiedergewonnene Territorium zu einem Schaufenster ihres Landes zu machen. Tatsächlich war die Krim schon im 19. Jh. "Playground" der Mächtigen des Zarenreichs und gleichzeitig Sanatorium derer, die sich ’s leisten konnten. Jedenfalls ist die Halbinsel ein landschaftliches Paradies mit einem großen kulturellen Erbe; Frucht einer wechselvollen Geschichte von der griechischen Antike bis zur Weltpolitik des 21. Jahrhunderts. Weiterlesen

Die spanische Provinz Kantabrien, an der Nordküste der Iberischen Halbinsel ist ein Muss auf der Reise in die Vorgeschichte. Die Höhle von Altamira, auch „Sixtinische Kapelle der Steinzeitkunst“ genannt, ist für Besucher wieder geöffnet, eine originalgetreue Replik ist im Museum Altamira zu sehen. Kantabrien hat eine wunderbare, sanfthügelige Landschaft und dank des Atlantik ein mildes Klima, in dem es stets grünt und blüht. Wir besuchen auch – für die Genießer – das Riojagebiet mit seinen exzellenten Weinen und Kunstliebhaber kommen in Bilbao im architektonisch extravaganten Guggenheim-Museum auf ihre Rechnung. Weiterlesen

Die kleine Insel in der Irischen See vereint eine unglaublich vielfältige Landschaft mit lebendiger Kelten- und Wikingergeschichte. „Unabhängigkeit“ lautet die Devise, die sich nicht nur in einer eigenen Währung, sondern auch in einer vom britischen Festland unabhängigen Regierung mit eigenen Gesetzen und eigenem Parlament ausdrückt. Letzteres wurde vor mehr als 1000 Jahren nach nordischem Vorbild gestaltet. Die Inselbewohner nennen sich Manx und sind nach eigener Aussage keine Engländer. Ursprüngliche Sprache ist ebenfalls das Manx, eine Form des Gälischen. In der Hauptstadt Douglas mit der prunkvollen, viktorianischen Promenade werden heute noch die Straßenbahnen von Pferden gezogen. Dampfeisenbahnen, Schmalspur-Gebirgsbahnen und die Manx Electric Railway gibt es darüber hinaus. Die Insel bietet außerdem Monumente aus der Prähistorie, der Eiszeit, aus der Zeit der Kelten und Wikinger, aus dem Mittelalter und der viktorianischen Zeit. Weiterlesen

Dicht vor der Küste Frankreichs gelegen, aber zu Großbritannien gehörend, beziehen diese kleinen Eilande ihren besonderen Reiz vor allem durch die unberührte Natur, die herrliche Vogelwelt, aber auch die lieblichen Dörfer und Kleinstädte. Dazu kommt die außerordentlich gastfreundliche und nette Bevölkerung. Schon bevor die Inseln ihre heutige Rolle als sehr pfiffiger Finanzplatz bzw. Steuerrefugium entwickelten, hatten sich hier ausländische Zuwanderer ihre eigenen Wohn- und Garten-Paradiese eingerichtet, die heute zum Teil besichtigbar sind.  Weiterlesen

Gerade in jüngster Vergangenheit hat die politische Entwicklung der Ukraine viele Schlagzeilen gemacht. Darüber gerät fast außer Sicht, dass die Menschen dieses Landes friedliebend und gastfreundlich sind und auch unter den momentan sehr schwierigen Umständen vor allem versuchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sich und die Ihren unbeschadet zu halten. Lieber heute als morgen möchten sie zu Frieden und wirtschaftlicher Prosperität kommen. Wir Besucher aus dem Westen werden dabei als potentielle Helfer gesehen und bestimmt aus den internen Querelen des Landes herausgehalten. Weiterlesen

Die Reise führt in ein Gebiet, das einstmals in der Geschichte und Kultur Europas eine große Rolle spielte, was in zahlreichen kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten seinen Niederschlag findet. Unter diesem Aspekt ist es verständlich, dass Deutschland und Frankreich Jahrhunderte lang diesen Landstrich einander streitig gemacht haben. Die Glanzpunkte wie Strassburg, Colmar, der Odilienberg, Reichenweiher und Thann zeigen jedoch, dass die Kultur beider Länder auch zu einer glücklichen Symbiose führen kann. Neben dem Kulturgenuss wird hier insbesondere auch das leibliche Wohl angesprochen. Dafür sorgen die exzellente Küche und die köstlichen Weine des Elsass. Weiterlesen

Diese Reise führt in das englische Kernland mit seinen phantastischen Schlössern, Burgen und Kathedralen. Sie bietet ein Kennenlernen der Landschaft Südenglands mit ihren grünen Weiden, Wäldern, einsamen Mooren und sanften Hügeln, sowie die sturmumtoste Kliffküste. Einen Höhepunkt bildet die einzigartige englische Gartenbaukunst.
In Zusammenhang mit dieser Reise können Sie noch nahtlos anschließend an unserer Reise 
Mittelengland und Wales teilnehmen (Für den Termin 08.07.2017 als Vorprogramm, für den Termin 12.08.2017 als Verlängerung). Bezüglich preislicher und organisatorischer Details kontaktieren Sie bitte unser Büro. Weiterlesen

Estland, das nördlichste Land des Baltikums, hat über den Finnischen Meerbusen hinweg wirtschaftlich und kulturell – die Sprachen und die Sagen und Mythen sind einander sehr ähnlich – enge Beziehungen zu Finnland. Das hat insbesondere während der letzten Dekade der russischen Besatzungszeit (1945-1991) dem Land eine Sonderrolle unter den drei baltischen Staaten ermöglicht. Historisch gibt es durch die Deutsch-Balten viele schon seit dem Mittelalter gewachsene kulturelle Verbindungen nach Deutschland, die auch in der Gegenwart noch wirkungsmächtig sind. Russland war und blieb stets ein schwieriger Nachbar bzw. Herr der Esten. Von 1710 bis zum Ende der Sowjetunion herrschten die Esten ganze 35 Jahre lang im eigenen Land. Die restlichen 256 Jahre waren Russen (bzw. 3 Jahre lang Hitlerdeutschland) die Oberherren und bemühten sich redlich aber dennoch vergeblich, Estlands Kultur, Sprache und nationale Identität zurückzudrängen. Auch in der Gegenwart sind die Russen (dzt. ca. 25% Bevölkerungsanteil) als Problem präsent. Trotz zahlreicher staatlicher Programme und stetigen europäischen politischen Druckes ist es noch nicht gelungen, die in der Zeit der Sowjetunion zugewanderten oder gezielt angesiedelten Russen zufriedenstellend zu integrieren. Topographisch gesehen ist Estland ein sehr seen- und waldreiches flaches Hügelland mit vielen Mooren und einer sehr stark gegliederten und stellenweise eingebuchteten langen Küste zur Ostsee. Rund 8% der Landfläche entfallen auf die 1520 estnischen Inseln; nur 19 davon sind ständig bewohnt. Eine große Besonderheit aller baltischen Länder ist die Liebe zur eigenen Folklore, die sich im Tragen der traditionellen Trachten und der Pflege der (Chor)musik und Gemeinschaftstänze niederschlägt. Alle 5 Jahre macht das große Sängerfest in Tallin Station. Dafür gibt es ein eignenes riesiges Festgelände; das im Jahre 1960 errichtete Tallinner Sängerfeld war das erste moderne Bauwerk der Nachkriegszeit. Zuletzt (2014) kamen 33.000 Chorsänger und –sängerinnen zusammen, um vor einem 70.000-köpfigen Publikum aufzutreten. Dieses Fest ist von der UNESCO als ein Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit anerkannt worden. Weiterlesen

Finnland gehört zu den interessantesten Urlaubsländern in  Europa. In Sprache und Kultur unterscheidet es sich grundlegend von den anderen skandinavischen Ländern. Die finnische Geschichte bis 1917 ist bestimmt von schwedischer und russischer Fremdherrschaft. Heute ist Finnland ein "europäischer Musterschüler" mit hervorragendem Sozial- und Bildungssystem und einer großen Zahl von qualitätsvollen modernen Bauten im ganzen Land. Die finnische Landschaft mit ihren unermesslichen Wäldern und glänzenden Seen spricht für sich selbst. Weiterlesen

Die Namen der beiden historischen Landschaften rufen viele Assoziationen wach. Flanderns Landschaften, durchzogen von Kanälen, belebt von grasenden Rindern und träge sich drehenden Windmühlen und seine Bewohner, insbesondere die Bauern, die nicht nur hart zu arbeiten verstehen, sondern auch deftig zu feiern, gelangten durch die Gemälde Brueghels und seiner Zeitgenossen und Nachfolger zu Weltruhm. Brügge,die Hauptstadt Westflanderns, ist die Krönung jeder Reise nach Belgien. Brabant war vom 14.-16. Jh. das kulturelle Zentrum der Niederlande. Antwerpen und Brüssel bewahren bis heute viele der prächtigen Bauten und hochkarätigen Kunstschätze, die sich Kirche, Adel und auch ein breiter wohlhabender Mittelstand leisten konnten. Wir wohnen in einem angenehmen Hotel in Brüssel und besuchen in Tagesausflügen die schönsten Plätze Belgiens. Alle geradzahligen Jahre, wird auf dem Großen Platz in Brüssel der Blumenteppich ausgebreitet –  http://www.tradeflandern.com/events/details/440-blumenteppich-auf-dem-grote-markt.html  – Wir bieten zu diesem Termin stets eine Reise an.
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Kaum ein kulturell interessierter Reisender, der nicht schon die Toskana kennen und lieben gelernt hätte! Diesen weltberühmten Landstrich, der eine Überfülle edelster Kunstschätze hervorragend mit landschaftlicher Schönheit zu vereinen weiß und den man nie müde wird, von neuem zu besuchen. Neben der „Dreifaltigkeit“ Florenz, Pisa und Siena die kleineren Orte, mit Stadtbildern, als wäre die Zeit stehen geblieben und die „rollenden“ Hügel, gekrönt von Landhäusern zu denen man durch Zypressenalleen gelangt. Wenn eine Landschaft zugleich Musik, Augenweide, Wohlgeruch und Herzerquickung ist, kann es sich nur um die Toskana handeln. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren die exklusive Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei hochklassigen archäologischen Grabungen – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

Als der venezianische (Geld)adel, um der Enge der Laguneninsel zu entkommen, ab dem 16. Jh. Sommerwohnsitze auf dem Festland erbauen ließ, wurden für diese Aufgaben die besten Architekten engagiert. So entstanden in der lieblichen Landschaft der Campagna Veneta baukünstlerische Ensembles, die sich perfekt in die Umgebung einfügen. Insbesondere Andrea Palladio, der letzte große Baumeister der Renaissance, setzte seine Villen, Paläste und Kirchen immer wieder so ins Umfeld, dass dieses erst durch seinen Bau besonders reizvoll wurde. Die Reise umfaßt nicht nur die venetischen Villen (UNESCO-Weltkulturerbe), sondern auch an Kunstschätzen so reiche Städte wie Vicenza, Padua, Verona und natürlich das großartige Venedig. Weiterlesen

Eine Reise in Landstriche, in denen viel von unserer Geschichte noch Gegenwart ist; die altösterreichische Vergangenheit, die K.&K.-Monarchie und deren östlichste Kronländer. Gebirgszüge wie die Karpaten, Flüsse wie Weichsel, San, Dnjestr und Pruth sowie viele Bauten und Bahnhöfe aus der Gründerzeit bilden die naturschöne, jedoch nostalgisch ausgestattete Bühne für dieses Stück einer Welt von gestern. Wir sehen die  Heimat großer Dichter, Literaten und Künstler, Zentren des Ostjudentums und dessen Vernichtung und wir fahren zu Schlachtfeldern und Gräbern aus der Zeit der Napoleonischen Feldzüge bis zu den Weltkriegen. Daneben die Gegenwart: Das bescheidene Leben der ukrainischen Bauern, für die sich offensichtlich noch nicht viel geändert hat, trotz Sozialismus und Globalisierung. Dicht daneben die Jugend in den Städten und die Betriebsamkeit dort, wo der Aufbruch in eine Welt des liberalen Wirtschaftens und demokratischen Regierens schon begonnen hat. Weiterlesen

Wenn die Kaukasusrepublik Georgien auch geographisch in Vorderasien liegt, gehört sie doch kulturell zu Europa. Früh schon hat hier das Christentum Fuß gefasst, bis heute bezeugt durch die zahlreichen Kirchen und Klöster. Ihnen gilt neben der Landschaftsvielfalt Transkaukasiens das Hauptaugenmerk dieser Studienreise. Als fakultatives Anschlussprogramm empfehlen wir weitere vier Besichtigungstage in Aserbaidschan. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren die exklusive Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei hochklassigen archäologischen Grabungen – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

Dieses Reiseprogramm mit den Meteora-Klöstern und Mistra bietet eine Vielzahl von Besichtigungen praktisch aller unverzichtbaren Orte des klassischen Griechenland sowie eine Auswahl der bedeutendsten byzantinischen Baudenkmäler des Landes und ist an Vollständigkeit kaum zu überbieten. Viele der Sehenswürdigkeiten die wir besuchen sind in der Liste der UNESCO Weltkulturerbe-Stätten eingetragen. Überall im Land sind in den letzten 25 Jahren neue und sehr gelungene Museumsbauten entstanden oder zumindest die einzigartigen Sammlungen in neuer Präsentation aufgestellt worden. Und trotz aller ökonomischer und politischer Probleme und europäischer Auflagen haben sich die Griechen ihre Freundlichkeit, Lebensfreude und gelassene Art die Dinge zu regeln, nicht nehmen lassen. Fakultative Verlängerungstage ermöglichen die Vertiefung der Reiseeindrücke (und/oder auch noch Zeit zum Baden und Seele baumeln lassen). Weiterlesen

Der Gast kommt von Gott, sagt man in Georgien, dementsprechend freundlich werden Sie in diesem Land empfangen. Die Route dieser Reise führt einerseits zu einigen touristischen "Musts", andererseits aber auch in abgelegene Gebiete, die noch den ganzen Charme einer von der Moderne fast unberührten Kultur besitzen. Namentlich Swanetien ist eine besonders eindrucksvolle Mischung aus Hochkultur und archaischen Traditionen, die es ermöglicht, tief in die Geschichte Georgiens eintzuauchen. In Swanetien befinden sich die Hauptspitzen des Kaukasus und dessen größte Gletscher, sie liegen über den Bergen des Kaukasus wie eine eisige Krone. Wir besuchen aber auch die Landschaft Kachetien, in der seit Urzeiten der Wein gedeiht, die von der Seidenstraße durchzogen wird und in der Sie die Spuren des Christentums bis zu den Anfängen der Mission des eurasischen Kontinents zurückverfolgen können. Weiterlesen

Wer England und London bereits kennt, dem sei diese Reise empfohlen. Sie führt per Flug nach Edinburgh, und dann wechseln einander bei einer großen Rundreise Schlösser, Kathedralen, verfallene Abteien, aber auch die großartigen Hochmoorlandschaften und Steilküsten Schottlands ab. Die Fahrt umfasst während der großen Schleife alle historisch wichtigen und touristisch interessanten Punkte Schottlands.  Weiterlesen

Norddeutschland bietet sowohl herrliche Küstenregionen mit feinsandigen Stränden, imposanten Steilküsten und gepflegter kolonialer Bäderarchitektur als auch seine prachtvollen geschichtsträchtigen Hansestädte, deren Bild durch die Backsteingotik geprägt ist. Im Landesinneren findet der Reisende unberührte Natur mit riesigen Binnenseen; eine – ungeplante – Hinterlassenschaft der DDR  und für die Kulturinteressierten gibt es Schlösser, Klöster, Gutshäuser und Burgen in Fülle. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie – Studienreise 

 

Wir bieten die unter dem Titel „Abenteuer Archäologie“ zusammengefassten Studienreisen in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie an. Dabei fokussieren wir uns geografisch und geschichtlich entsprechend dem jeweils gewählten Thema und befassen uns ausführlich und in die Tiefe gehend mit dem aktuellen Forschungsstand aus Sicht der Geschichtswissenschaften und der Archäologie. Letztere hat sich auf Grund einer rasanten Entwicklung der naturwissenschaftlichen Möglichkeiten in den letzten Dezennien enorm entwickelt. Aus der Grabräuberei unter professoraler Anleitung von einst, mit dem Homer oder der Bibel in der einen Hand und dem Spaten in der anderen, hat sich die Archäologie zu einem Fach entwickelt, das inzwischen Erkenntnisse und Methoden der Botanik, Humanmedizin, Thermofotografie, Genetik, Forensik u.s.w. integriert, um Antwort auf die Frage: „Was war da?“ zu geben. Die naheliegende Frage die sich für uns Heutige stellt, ist immer wieder: „Was können wir daraus lernen?“

Der einwöchige Aufenthalt beinhaltet eine Einführung in die Geschichte des Grabungsprojekts und der untersuchten Kultur, die Vermittlung der Methoden der Archäologie und natürlich Austausch, Gespräch und Diskussionen mit den beteiligten Forschern.Bei dieser Reise ist eine konkrete Mitarbeit an der lokalen Grabung nicht vorgesehen.

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Windmühlen, riesige Blumenfelder, wagenradgroße gelbe Käselaibe, kunstvolle Deichbauten und unzählige Grachten lassen sofort an das Königreich der Niederlande denken. Trotzdem zählt es zu den weniger besuchten Reiseländern in Europa. Zur Zeit der Gotik entstanden eine Reihe einzigartiger repräsentativ geschmückter Profanbauten wie Stadttore, Tuchhallen, Belfriede, sowie Rat- und Bürgerhäuser. Während des Barock und der Renaissance erlebte das Land eine Blütezeit der Kunst. Geniale Künstler wie Hieronymus Bosch, Rembrandt, Vermeer oder Frans Hals schufen Meisterwerke. Doch das Königreich ruht sich nicht auf seiner interessanten Vergangenheit und dem reichen kulturellen Erbe seines "Goldenen Zeitalters" aus, sondern behauptet sich selbstbewußt auch in der Moderne. Van Gogh und Mondrian schlugen als Maler die Brücke in die Moderne, noch heute gibt die Amsterdamer Schule (1916 – ca. 1930) dem modernen Wohnungsbau in Europa wesentliche Impulse. Rem Koolhaas (Architektur), Cees Nooteboom (Literatur) Herman van Veen (Popmusik) oder Anne Teresa De Keersmaeker (Choreografie) sind vier Namen für die vielen Niederländischen Kreativen, die gegenwärtig weit über die Grenzen ihres Landes hinaus bekannt und geschätzt sind. Das Land steht in Rankings, bei denen es um Lebensqualität, soziale Sicherung der Bürger und Effizienz von öffentlichen Einrichtungen geht, immer wieder auf den vordersten Plätzen. Auch im Fußballspielen sind die "Oranjes" nicht zu verachten. Und dann ist da noch die Sache mit den Coffeeshops – zukunftsweisend??? Weiterlesen

Die „Grüne Insel“ bietet mit ihren zerklüfteten Felsen, fjordartigen Buchten, einsamen Heide– und Seelandschaften für Naturfreunde und Geographen ganz große Eindrücke. Aber auch kulturell Interessierte kommen mit den frühmittelalterlichen Weiterlesen

Diese klassische einwöchige Islandrundfahrt verbindet Höhepunkte aus Natur und Kultur und vermittelt einen unvergesslichen Eindruck von den majestätischen Landschaften dieser einzigartigen Insel hoch im Norden. Kaum sonst wo auf der Welt kann man die verschiedensten Erscheinungsformen des Vulkanismus so aus nächster Nähe studieren wie hier. Wo immer im Land man sich bewegt, sieht man den stetigen Kampf zwischen den Kräften des Erdinneren und der Erosion durch Eis, Wasser und Wind. Die Vegetation ist die dritte Kraft in diesem Titanenkampf – doch die Existenzgrundlage für Pflanzen (sowie Tiere und Menschen) ist äußerst limitiert. Wem Island noch nicht extrem genug ist: An diese Reise kann fakultativ eine Weiterlesen

Istanbul – einst Byzanz, dann Konstantinopel, Hauptstadt des Römischen, Byzantinischen und Ottomanischen Reiches ist eine Schatzkiste an Palästen, Moscheen und Museen. Die farbenprächtige Stadt auf zwei Kontinenten verfügt über ein umfangreiches Kulturgut aus 1700 Jahren Machtmittelpunkt und ein einzigartiges Flair. Sechs Tage in der 12-Millionen-Stadt ermöglichen es, nicht nur die „Musts“ zu besichtigen, sondern auch eine Reihe von „Schmankerln“, die eben ein bisschen mehr Zeit und einen ortskundigen Führer erfordern. Weiterlesen

Diese Reise in einen weniger bekannten Teil Italiens, nämlich bis ganz hinunter zur "Stiefelspitze", führt zu einer Reihe hochinteressanter Burgen und Kastelle, vor allem der Hohenstaufer, zu großartigen romanischen Domen und Kathedralen, normannisch-arabischen Kirchen, einmalig schön gelegenen byzantinischen Gotteshäusern und den Resten der Magna Graecia – dies alles in einer herrlichen, abwechslungsreichen Landschaft: teils fruchtbare Ebene, teils Wälder und Berge, zerklüftete Felsen und immer wieder lange Sandstrände des Ionischen und Tyrrhenischen Meeres. Städte mit klingenden Namen und wunderschönen alten Kernen warten auf uns: Bari, Lecce, Tarent, Cosenca und noch viele andere. Wir fahren zur besten Reisezeit, wenn alles blüht und grün ist und das Land wie ein riesiger Garten erscheint. Weiterlesen

Diese Fahrt zeigt, dass die Kanarischen Inseln nicht nur ein Paradies für Sonnenanbeter sind, sondern mit einer unerwarteten Fülle an Naturschönheiten in jeder Hinsicht glänzen können. Bekannt und berühmt sind vor allem die bizarren Landschaftsformen, entstanden aus dem vulkanischen Charakter der Inselgruppe, aber auch die grünen subtropischen Teile mit ihrer einmaligen Florenvielfalt. Das Klima ist ganzjährig milde und stellt eine willkommene Abwechslung zu unserer kühlen Jahreszeit dar. Im Februar lockt noch dazu der Karneval. Weiterlesen

Die von EU- und NATO-Ländern umgebene Exklave Kaliningrad ist heute Russlands Fuß in der Europäischen Haustüre. Russland bemüht sich seit 2005, dem 750. Stadtjubiläum des alten Königsberg, energisch, aus dem Sorgenkind ein Schaufenster des neuen Systems zu machen. Die Ausbeutung der enorm ergiebigen Bernsteinvorkommen leistet einen Beitrag zu diesem Projekt. Die Verwüstungen von 1944, der Austausch der Bevölkerung nach Kriegsende und das explosionsartige Bevölkerungswachstum durch russischstämmige Flüchtlinge nach der Unabhängigkeitserklärung der Baltischen Staaten haben jedoch Spuren hinterlassen, die noch immer deutlich erkennbar sind. Außerhalb der Stadt jedoch scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: flachhügeliges Bauernland und die Dünen am Strand der Ostsee … Weiterlesen

Kopenhagen (mitteldänisch: „Kaufmannshafen“) ist mit noch nicht ein Mal 600 TEW (im Stadtgebiet; im Ballungsgebiet sind es doppelt so viele) eine der kleineren Hauptstädte Europas. Ganz gewiss ist die Hauptstadt von Dänemark aber eine, in der Geschichtsbewußtsein und Zukunftsoffenheit sowie eine geglückte Stadtplanung den Bewohnern (und den vielen Besuchern ebenso) ein unbeschwertes naturnahes Leben ermöglichen. Grundlage dieser Stadtplanung ist der "Fingerplan" von 1947 (Architekten Peter Bredsdorff) der das Wachstum der Hauptstadt und deren Umland auf fünf Korridore entlang der Hauptverkehrsachsen beschränkte. Diese "Finger" greifen ins Kopenhagener Umland, das Zentrum der Hauptstadt ist die „Handfläche“. Dazwischen liegen grüne Naherholungsgebiete, die von vielen Wasserläufen und einzelnen Küstenabschnitten belebt werden. Weiterlesen

Noch immer – und vielleicht für alle Zeiten – geben die Etrusker der Wissenschaft schwer lösbare Probleme auf: weder Sprache noch Herkunft sind eindeutig zu klären, einzig die Funde legen Zeugnis ab von einer hochentwickelten und regional ausdifferenzierten Kultur. Die Etrusker, die zeitweise von den Alpen bis Unteritalien herrschten, waren Gründer und Herren Roms. Die politische Eigenständigkeit Etruriens endete durch die lex Iulia im Jahr 90 v.Chr., die eigenständige Religion und Kultur hielt sich nachweislich jedoch ein halbes Jahrtausend länger. Weiterlesen

Das Gebiet rund um Rom besticht schon auf den ersten Blick durch seine außerordentliche landschaftliche Schönheit. Hier finden sich von der fruchtbaren Ebene, über kleingliedrige Küsten, sanfte Hügel mit Wäldern und Kraterseen bis zu schroff aufragenden Kalksteingebirgstöcken sehr verschiedene Formationen. Darüber hinaus ziehen die künstlerisch gestalteten Reste der Kulturen, die sich in diesem Garten Gottes während der letzten zweieinhalb Tausend Jahre entfaltet haben, jeden Interessierten in ihren Bann. Besonders hervorzuheben sind darunter die etruskischen Funde und die Kirchen und Klöster des Benediktinerordens, der hier seinen Anfang nahm. Nicht zu vergessen die lukullischen Genüsse … Weiterlesen

Portugal und Spanien sind zwei Brüder, die mit dem Rücken zueinander stehen. Portugal blickt hinaus auf den Atlantik. Nirgendwo fühlt man das so stark, wie zu Füßen des „Denkmals der Entdeckungen“, das in Lissabon an jener Stelle steht, von der aus sich vor 500 Jahren die großen portugiesischen Seefahrer auf den Weg ins Ungewisse machten. Der Tejo mündet hier ins Meer und blickt man nach Westen, spürt man noch immer den Sog der fernen Inseln, exotischen Länder, unentdeckten Kontinente. Aber Lissabon ist auch ganz bodenständig. Schon die Phönizier, die 1.200 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung den wunderbaren Naturhafen hier nutzten, sollen den Platz „Alis Ubbo“ (dt. lustiger Meeresbusen) genannt haben. Vielleicht hing es mit den Feiern der glücklich Heimgekehrten nach langer Seefahrt zusammen. Natürlich war Lissabon auch Residenzstadt vieler Könige, Schmelztiegel für die Zuwanderer aus Portugals Kolonien rund um den Erdball, Pensionopolis für Cäsars Veteranen, Teil des Kalifats von Córdoba, 1755 Opfer eines Tsunami, 1974 Zentrum der Nelkenrevolution,1994 Europäische Kulturhauptstadt, 1998 Schauplatz einer EXPO. Wir empfehlen Ihnen Lissabon als heitere weltoffene Großstadt ohne Hektik oder – poetischer gesagt – als urbaner Zaubergarten, in dem Sie auf Schritt und Tritt unbekannte Blüten und wunderbare Früchte pflücken können. Weiterlesen

Die Lombardei alleine hat gerade einmal 28% der Fläche von Österreich, darauf jedoch rund 10 Millionen Einwohner, die mit  Fleiß und Geschäftstüchtigkeit dafür sorgen, dass Mailand und die Gebiete rundherum Italiens führende Wirtschaftsregion sind. Davon abgesehen ist die Lombardei auch auf kulturellem und künstlerischem Gebiet eine erste Adresse. Das Piemont mit seiner viel kleineren Hauptstadt Turin ("nur" 2,2 Mio. EW. in der Metropolregion) scheint im Vergleich dazu etwas im Schatten zu stehen; wir meinen, das ist Geschmackssache. Wie auch immer: Wir besichtigen beide Hauptstädte und sehen das berühmte Turiner Grabtuch (wenn auch nur in Kopie – das Original wird in der Regel nur alle 25 Jahre ausgestellt) ebenso, wie Leonardos Abendmahl und die Schlösser und Residenzen der Herzöge von Savoyen (UNESCO Weltkulturerbe) ebenso wie den Mailänder Dom oder die Galleria Vittorio Emanuele II. Und das ist noch nicht alles, denn von Monza war noch gar nicht die Rede. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie – Langsam Reisen

Bei dieser Reise bieten wir in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie unseren Teilnehmern die exklusive Gelegenheit, ein historisch und geographisch eng umschriebenes Kapitel der Geschichte und ihrer Erschließung durch die Archäologie kennenzulernen. Wenn „Langsam Reisen“ im Titel steht, ist die Fortbewegungsweise stets gemächlich und die Umwelt schonend – wir gehen zu Fuß, fahren schnellstenfalls mit dem Rad oder segeln – Gemächlichkeit als bewusstes Gegenprogramm zum hohen Tempo, das uns allen heute oft so wichtig ist, aber auch zu schaffen macht. Nicht nur der Leib wird es uns danken, auch die Seele. Weiterlesen

Das bekannt milde Klima und die herrliche Landschaftskulisse der in die Gebirgswelt tief eingeschnittenen Seen haben diesen Teil Italiens seit jeher zu einem Hauptgebiet des gehobenen Tourismus gemacht. Im Frühjahr gibt es hier eine phantastische Blütenpracht. Dazu kommt der Besuch von Mailand mit Dom, Scala, Leonardos "Das Letzte Abendmahl" und den Geschäften der weltbekannten Modemacher. Weiterlesen

Mallorcas Strände sind berühmt/berüchtigt und wohl vielen Besuchern zumindest aus der Skandalberichterstattung sattsam bekannt. Schade, dass dadurch die Wahrnehmung Mallorcas verengt wird, denn darüber hinaus bietet die Insel ein stets mildes Klima, großartige Landschaftserlebnisse und abseits der Küste eine Fülle von historischen Bauwerken: von prähistorischen und antiken Ausgrabungsstätten über außergewöhnliche gotische Bauten bis hin zu hoch in den Bergen versteckten Klöstern, kleinen Schlössern und malerischen Ortschaften. Die Besichtigungen in Mallorca sind als Sternfahrt von Palma aus konzipiert, so dass die Gruppe durchgehend im gleichen Hotel bleibt. Je nach Wetter, Museumsöffnungszeiten und lokalen Festen (z.B. Osterprozessionen) kann die Reihenfolge der Besichtigungen angepasst werden.
Barcelona, moderne Metropole (Olympiastadt 1992), mit einem unvergleichlichen Bestand an Jugendstilbauten (vor allem von Antoni Gaudi) und seinen wunderbaren Museen (MNAC, Picasso, Miro usw.) wäre schon alleine eine Reise wert. Mit jährlich mehr als sieben Millionen Touristen aus dem Ausland zählt Barcelona zu den fünf meistbesuchten Städten Europas.
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Die Geschichte des berühmtesten Ordens Europas, der Johanniter Ritter und das Schicksal Maltas sind seit vielen Jahrhunderten verbunden. Die Leistung der Johanniter, den strategischen Vorposten Malta gegen die Angriffe der Osmanen zu verteidigen, bedankten die europäischen Herrscher mit finanzieller Hilfe. So konnten prachtvolle Paläste, Festungen und Bastionen gebaut werden, die wir heute noch in großer Vielfalt vorfinden. Darüber hinaus bieten die Inseln eine Reihe von prähistorischen Fundstätten, wie man sie in diesem Erhaltungszustand kaum an anderer Stelle finden kann (z.B. die UNESCO-Welterbestätte "Megalithische Tempel von Malta"). Ein besonderes Erlebnis stellt jedes Jahr die Karfreitagsprozession zu Ostern dar. Weiterlesen

Diese Reise führt uns zu reizvollen, vom Massentourismus noch verschont gebliebenen Regionen: zunächst in die Marken mit Fano am adriatischen Meer, der Renaissance-Stadt Urbino und den eindrucksvollen Grotten von Frasassi, dann nach Umbrien. Von unserem Hotelstandort in Assisi aus (kein täglicher Quartierwechsel!) unternehmen wir Ausflüge in das „grüne Herz Italiens", wo Kultur und Landschaft an Schönheit miteinander wetteifern. Für die Hin- und Rückfahrt sind weitere Höhepunkte eingeplant, wie die Giotto-Fresken in Padua oder die mit prachtvollen Mosaiken geschmückten Kirchen von Ravenna.
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Diese Reise beinhaltet jene hochinteressanten Landschaften und Sehenswürdigkeiten Englands, die man auf einer „Standardfahrt“ nicht zu sehen bekommt, weil sie abseits der üblichen Touristenrouten liegen. Man lernt hierbei vor allem die schönsten Kathedralen und mittelalterlichen Burgen des Landes kennen, sowie jene kleinen, verträumten Städte, in denen die Zeit seit Jahrhunderten stehen geblieben zu sein scheint. Das kleine Land Wales besitzt eine große Kultur und ein ungewöhnlich reiches Erbe. Große Teile von Wales sind ausgedehnte saftige Weidefläche; die Landschaft ist nahezu überall von rauer Schönheit.
In Zusammenhang mit dieser Reise können Sie noch nahtlos anschließend an unserer Reise
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In der Bukowina und der anschließenden Moldau stehen die wieder zu neuem Leben erwachten (orthodoxen) Moldauklöster mit einzigartiger Außenbemalung. Ihr Bau wurde im 15. und 16. Jahrhundert im ehemaligen Fürstentum Moldau von Stefan dem Großen veranlasst, der zum Dank für jeden militärischen Sieg eine Kirche errichten ließ. In der Ukraine erfahren Sie – so wie auch in Rumänien – einen interessanten Einblick in die ehemalige österreichisch-ungarische Monarchie und deren östliche Kronländer. Die Innenstädte von Kamyanets-Podilsky und Lemberg zählen zum UNESCO Weltkulturerbe. Weiterlesen

Seit den 90er-Jahren hat sich Moskau enorm verändert. Es wurde viel renoviert und neu gebaut. Der westliche Einfluss hat in der Stadt mehr Spuren hinterlassen, als die Reformen von Peter dem Großen. Heute gehört Moskau zu den schönsten (und leider auch teuersten) Städten der Welt. Trotzdem hat diese Stadt ihre russische Seele und das ganz besondere Flair nicht verloren! Ausflüge führen uns in die UNESCO – Weltkulturerbestädte Susdal und Wladimir. Weiterlesen

Der Ring altrussischer Städte nordöstlich von Moskau zählt zu den beliebtesten Reisezielen Russlands. Städte wie Susdal oder Rostow Welikij spiegeln noch immer den Glanz des alten Russlands wider. Die architektonischen Baudenkmäler der Region haben ihre Pracht nicht verloren. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie  –  Studienreise  

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie eine größere Zahl von Studienreisen an. Dabei fokussieren wir uns geografisch und geschichtlich entsprechend dem jeweils gewählten Thema und befassen uns in die Tiefe gehend mit dem aktuellen Forschungsstand aus Sicht der Geschichtswissenschaften und der Archäologie. Letztere hat sich auf Grund einer rasanten Entwicklung der naturwissenschaftlichen Möglichkeiten in den letzten Dezennien enorm entwickelt. Aus der Grabräuberei unter professoraler Anleitung von einst, mit dem Homer oder der Bibel in der einen Hand und dem Spaten in der anderen, hat sich die Archäologie zu einem Fach entwickelt, das inzwischen Erkenntnisse und Methoden der Botanik, Humanmedizin, Thermofotografie, Genetik, Forensik u.s.w. integriert, um Antwort auf die Frage: „Was war da?“ zu geben. – Die naheliegende Fragen die sich für uns Heutige stellen, sind immer wieder: „Woran aus unserer Gegenwart erinnern uns die Fragmente und Erbstücke aus der Vergangenheit?“ und „Was können wir daraus lernen?“ Weiterlesen

"Vedere Napoli" …  aber dann lieber noch nicht sterben! – Sie versäumen sonst all die Top-Sehenswürdigkeiten, die wir in Sternfahrten von Neapel aus bereisen: Capri, die Phlegräischen Felder, die vom Vesuv verschütteten Städte, die Amalfitana – und das ist noch lange nicht alles! Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren die exklusive Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei hochklassigen archäologischen Grabungen – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

Diese Reise führt zu beeindruckenden archäologischen Fundstellen und Denkmälern der Antike. Ein Teil dieser Stätten wurde erst in jüngster Vergangenheit entdeckt und in vorbildlicher Weise museal aufbereitet. Schicksalsorte der griechischen und römischen Geschichte werden ebenso besucht wie eine Reihe der schönsten und stimmungsvollsten Bauten des östlichen Christentums. Der Abschluss der Reise ist eine ausführliche Besichtigung der interessantesten Punkte von Korfu, insbesondere des Achilleion. Zahlreiche Aussichtspunkte und immer wieder Möglichkeiten zum Baden im Meer bieten Entspannung und Abwechslung zum anspruchsvollen Kulturprogramm.
Achtung: Wegen der nicht langfristig vorhersehbaren Fahrpläne der Fähre nach Samothrake kann es erforderlich sein, Umstellungen des gesamten Programms vorzunehmen. Sollte auch dadurch der Besuch von Samothrake bzw. der Ausgrabungen dort innerhalb unseres Zeitbudgets nicht möglich sein, findet alternativ ein Besuch der Insel Thasos statt.
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Der Jakobsweg zu den Reliquien des Apostels Jakob in Santiago de Compostela war im Mittelalter die längste und größte Pilgerstraße Europas. Ihren Spuren folgen wir und besuchen die herrlichen Klöster und Kirchenbauten in Nordspanien. Ein kunsthistorischer Höhepunkt reiht sich an den anderen, und der Aufenthalt im Wallfahrtsort selbst bietet ausreichend Gelegenheit zur Besichtigung eines riesigen Klosterbezirkes. Weiterlesen

Diese Reise weicht vom landläufigen Ungarnklischee der Pusztaromantik ab und legt den Schwerpunkt auf die schönen Baudenkmäler und beachtlichen Stadtensembles mit dem dazugehörigen geschichtlichen Hintergrund. Insbesondere Pécs, Europäische Kulturhauptstadt 2010, glänzt mit mediterran anmutendem Flair und einer Reihe von hochinteressanten Besichtigungsmöglichkeiten. Weiterlesen

Europas hoher Norden zeigt viele unterschiedliche Gesichter. Unsere Route führt ausgehend von Rovaniemi durch alle drei skandinavischen Länder. Mit einem Abstecher zu den Lofoten fahren wir bis zum Nordkap und auf anderer Route wieder zurück. In Finnland durchquert man auf langen Strecken Nadelwälder; immer wieder schimmert das Wasser eines Sees oder Flusses zwischen den Stämmen. Zeitweise fährt man durch Grassteppe und sieht mit etwas Glück eine Rentierherde – Taiga und Tundra. Kommt man nach Schweden, steigt der Weg an und bald befindet man sich in einer grandiosen Bergwelt. In Norwegen bewegt man sich zuerst auf einer Hochebene, zur Küste hin bricht das Land jedoch steil ab und es eröffnen sich unvergessliche Perspektiven hinunter in die verschiedenen Fjorde. Die Landschaften sind weitgehend menschenleer und wären da nicht die überall gut ausgebauten Straßen (trotz des sehr geringen Verkehrsaufkommens), kommt es einem oft vor, als hätte soeben erst die Schöpfung stattgefunden. Ein Gefühl das man auch auf den Lofoten immer wieder bekommen kann. Diese Inselgruppe ist inzwischen kein Geheimtip mehr sondern auf Grund ihrer landschaftlichen Schönheit ein Besuchermagnet mit weltweiter Anziehungskraft. Weiterlesen

Eine landschaftlich wie kulturgeschichtlich gleich interessante Fahrt, die in einer großen Schleife die schönsten Erbstücke des alten Königreiches zeigt. Immerhin war Polen vom Spätmittelalter bis ins 18. Jh. eine europäische Großmacht und reichte von der Ostsee bis ans Schwarze Meer. Aber auch die Zeit der Wiedergeburt und Neu-Erfindung Polens seit 1918 hat sehr interessante Spuren hinterlassen. Eine Reise, die weit mehr bietet, als es zunächst den Anschein hat! Weiterlesen

Das kleine Land am Atlantik war einst Zentrum eines kolonialen Weltreichs und bewahrt eine Fülle von Kunstschätzen, Prachtbauten und Denkmälern seiner wechselvollen Vergangenheit. Seine Geschichte und Kultur entwickelte sich aus dem Erbe der Iberer, Phönizier, Römer, Westgoten und Araber. Eine mediterrane Mischung eigener Art entstand und bezaubert auch die heutigen Besucher Lusitaniens. 1755 machte ein gewaltiges Erdbeben eine Zäsur in der Geschichte des Landes, das sich jedoch im 19. Jh. wieder erholen konnte. Dem Ende der Monarchie 1910 folgten unruhige Zeiten und dann die Diktatur Salazars, dessen System erst 1974 von der Nelkenrevolution beendet wurde. Seitdem hat sich das Land, das während des 20. Jh. praktisch seinen gesamten Kolonialbesitz verloren hat, in den europäischen politischen Mainstream eingeordnet und auch einige Zeit von der neuen Prosperität mit Kulturhauptstadtwürde und Weltausstellung für Lissabon überdurchschnittlich profitiert. Die globale Wirtschaftskrise von 2008 legte jedoch gnadenlos die alten Strukturschwächen des Landes bloß und so hat Portugal noch immer einen langen Weg vor sich, bis es wirtschaftlich zu den europäischen Durchschnittswerten aufgeschlossen haben wird. Diese Route führt in den Landesteil südlich von Lissabon, der eher selten das Ziel von Studienreisen ist. Kaum zu verstehen, wenn man genauer hinsieht, welch interessante Besichtigungsmöglichkeiten Setúbal, der Alentejo und die Algarve bieten. Weiterlesen

Besonderes "Zuckerl" für 2017: Fatima wird 100!
Das kleine Land am Atlantik war einst Zentrum eines kolonialen Weltreichs und bewahrt eine Fülle von Kunstschätzen, Prachtbauten und Denkmälern seiner wechselvollen Vergangenheit. Seine Geschichte und Kultur entwickelte sich aus dem Erbe der Iberer, Phönizier, Römer, Westgoten und Araber. Eine mediterrane Mischung eigener Art entstand und bezaubert auch die heutigen Besucher Lusitaniens. 1755 machte ein gewaltiges Erdbeben eine Zäsur in der Geschichte des Landes, das sich jedoch im 19. Jh. wieder erholen konnte. Dem Ende der Monarchie 1910 folgten unruhige Zeiten und dann die Diktatur Salazars, dessen System erst 1974 von der Nelkenrevolution beendet wurde. Seitdem hat sich das Land, das während des 20. Jh. praktisch seinen gesamten Kolonialbesitz verloren hat, in den europäischen politischen Mainstream eingeordnet und auch einige Zeit von der neuen Prosperität mit Kulturhauptstadtwürde und Weltausstellung für Lissabon überdurchschnittlich profitiert. Die  globale Wirtschaftskrise von 2008 legte jedoch gnadenlos die alten Strukturschwächen des Landes bloß und so hat Portugal noch immer einen langen Weg vor sich, bis es wirtschaftlich zu den europäischen Durchschnittswerten aufgeschlossen haben wird. Weiterlesen

Wie in kaum einer anderen Metropole Europas sind aus allen Kunst- und Herrschaftsepochen Monumente und Zeugnisse zu sehen: aus der Zeit der Etrusker, aus der Antike, aus der Zeit der Romanik, Gotik und natürlich die herrlichen Renaissancedenkmäler. Dem päpstlichen Rom ist ein ganzer Tag gewidmet, an dem vor allem die Hauptkirche der Christenheit, der Dom zu St. Peter, sowie die angeschlossenen Museen des Vatikan und die Sixtinische Kapelle besichtigt werden. Ausflüge in die Umgebung zum reizvollen Albanersee, zum Sommersitz des Papstes nach Castel Gandolfo und zur größten Kaiservilla Italiens, jener des Hadrian, runden das Programm ab, welches für den erstmals in die „Ewige Stadt“ Reisenden einen sehr schönen Überblick vermittelt, jedoch auch Kennern Roms einige neue Besichtigungspunkte bieten wird.
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7000 Jahre Kulturgeschichte im Herzen Europas!
Vom Salz kommt alles her – Salz, das weiße Gold, lockte bereits in der Steinzeit Menschen in das Salzkammergut, denn dieser begehrte Rohstoff brachte Reichtum und Ansehen. Schließlich wurde eine ganze Kulturepoche nach dem 1.000-Einwohner-Ort Hallstatt benannt – die Hallstattkultur, fremdartig und faszinierend. Niederschlag dieser Bedeutung ist auch die 1997 erfolgte Eintragung der „Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut“ in die UNESCO Welterbeliste.
In diese gepriesene Landschaft führt Sie eine gemeinsame Sommer-Exkursion der ARGE Archäologie mit dem weltberühmten Naturhistorischen Museum Wien (NHM). Genießen Sie eine exklusive 3-Tages-Expedition zu den Wurzeln der europäischen Kultur mit wissenschaftlicher Betreuung und sonst nicht zugänglichen Sehenswürdigkeiten in der einmaligen Landschaft des Salzkammerguts!
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Sardinien, die zweitgrößte Insel des Mittelmeers, ist auch heute noch ein Geheimtipp für viele Reisende. Bezaubernd präsentiert sich die anmutige herbe Landschaft, malerische Felsbuchten mit schönen Sandstränden, herrlich klarem Wasser und immergrüner, wild wuchernder Macchia. Zu den Naturschönheiten treten die Schöpfungen der verschiedenen Kulturen: Immer wieder stößt man auf Einflüsse und Denkmäler noch vor der Römerzeit, alte Sitten und Gebräuche der Bevölkerung, Brunnenheiligtümer und die geheimnisvollen Rundbauten der „Nuraghen“, deren Zweck bis heute nicht eindeutig geklärt ist, Burg– und Festungsbauten aus Mittelalter und Neuzeit, mauerumgürtete Städte und romantische kleine Häfen. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie  –  Studienreise

Wir bieten die unter dem Titel „Abenteuer Archäologie“ zusammengefassten Studienreisen in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie an. Dabei fokussieren wir uns geografisch und geschichtlich entsprechend dem jeweils gewählten Thema und befassen uns in die Tiefe gehend mit dem aktuellen Forschungsstand aus Sicht der Geschichtswissenschaften und der Archäologie. Letztere hat sich auf Grund einer rasanten Entwicklung der naturwissenschaftlichen Möglichkeiten in den letzten Dezennien enorm entwickelt. Aus der Grabräuberei Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie  –  Grabungsreise  

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie interessierten Amateuren die exklusive Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei hochklassigen archäologischen Grabungen – auch ohne praktische Vorkenntnisse. Die ARGE Archäologie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Programme und Begleitveranstaltungen. Die Rolle des „Akademischen Reisedienstes/Orion Reisen“ in der Zusammenarbeit ist die Abwicklung der Reiselogistik (Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne auch bei Ihren individuellen An- und Rückreisen). Weiterlesen

Dieses exklusive Programm führt zu den sagenumwobenen nordschottischen Inselgruppen. Bus- und Bootsfahrten durch zerklüftetes Gelände rund um verborgene Buchten und entlang pittoresker Küsten führen zu Vogel-beobachtungsplätzen, wunderschönen Aussichtspunkten und vorgeschichtlichen Kultorten.  Weiterlesen

Rumänien hat sich erst 1918 konstituiert und seit dem Ende der Ceausescu-Diktatur (mit Hilfe der EU) eine stürmische Entwicklung erlebt. Allmählich öffnet sich dieses Land mit seinen großen Naturschönheiten und zahlreichen historischen Stätten auch ausländischen Besuchern (Sibiu/ Hermannstadt 2007 Europäische Kulturhauptstadt). Je nach Landesteil unterschiedlich stößt man auf hochinteressante Spuren verschiedener Herrschaftsstrukturen und Religionen. Im Norden des Landes (Maramures) hat sich eine einfache bäuerliche Kultur und Holzarchitektur erhalten. Im Zentrum des Landes sind es vor allem die Kirchenburgen der schon seit dem 12. Jahrhundert zugewanderten „Siebenbürger Sachsen“. In der Bukowina und der anschließenden Moldau stehen die wieder zu neuem Leben erwachten (orthodoxen) Moldauklöster mit einzigartiger Außenbemalung. Der gesamte Westteil des Landes (Banat) zeigt starke Spuren der Habsburger-Monarchie. Weiterlesen

Afrika, Asien und Europa begegneten einander hier schon in der Antike und das nur selten friedlich. Die Griechen schickten ab dem 8. Jh.v.Ch. Kolonisatoren. Die brachten Wein und Olive, gründeten spätere antike Großstädte und herrschten dann als Tyrannen. Die Phönizier / Karthager kamen zur gleichen Zeit in ähnlicher Mission auf die Insel, brachten Zitrusfrüchte und Mandel und rangen im frühen 4. Jh. v.Chr. nach langem Kampf die griechischen Stadtstaaten (mit Ausnahme von Syrakus) nieder. Dann kamen die Römer, brachten den Hartweizen und gliederten nach dem Gewinn der drei Punischen Kriege die Insel in ihr Imperium ein. Später hießen dann die Fremdherrscher Vandalen, Ostgoten, Byzantiner, Moslems, Normannen, Staufer, Aragonesen, Spanier, Savoyer, Österreicher und am Ende wieder Römer. In Sizilien 8-tägige Autobusrundfahrt mit Besichtigung der herrlichen normannischen Dome und Kreuzgänge, der antiken Tempel und Denkmäler, der großartigen römischen Mosaike. Eine Fahrt auf den Ätna rundet die landschaftlichen Eindrücke der Reise durch die ganze Insel ab und stellt einen Höhepunkt der Reise dar. Weiterlesen

Die Metropole, 1703 durch Peter den Großen gegründet, besticht durch Charme, einmalige Eleganz und bewundernswerte Eigenart. Alle Stilrichtungen finden in der Gestaltung von St. Petersburg ihre Widerspiegelung. Nicht nur die Stadt allein ist harmonisch, sondern auch ihre einzigartigen Ensembles in der nahen Umgebung: prächtige Schlösser, Landsitze und Parkanlagen bezaubern bis heute durch ihre meisterhafte Architektur. Unter anderem Besuch der weltberühmten Zarenschlösser Puschkin und Peterhof und eines der bedeutendsten Museen der Welt, der „Eremitage“. Weiterlesen

Ausgehend von der Feinschmeckerhochburg Lyon führt diese Reise zuerst in das Gebiet der altrömischen Provinz Gallia Narbonensis bis ans Mittelmeer. Hier besuchen wir eine Reihe von weltberühmten antiken Bauten, darunter das Theater in Orange, den Pont du Gard und die Arenen in Arles und Nîmes. Die herrliche Landschaft und das warme Klima Südfrankreichs haben auch nach dem Ende des Imperium Romanum dafür gesorgt, dass viele der alten Städte kontinuierlich florierten und sich weltliche und kirchliche Potentaten niederließen, ebenso wie zahlreiche Künstler (Cezanne und Van Gogh, um zwei der berühmtesten zu nennen). Die Baudenkmäler aus Romanik und Gotik stehen den antiken in nichts nach und auch die Gegenwartsarchitektur ist mit glänzenden Beispielen vertreten (Seit neuestem in der Europäischen Kulturhauptstadt 2013 – Marseille). Ein Ausflug führt uns in die Camargue, und auf der Rückreise nach Lyon kommen wir bis nach Toulouse und Albi (Toulouse-Lautrecs Geburtsstadt) und auch in die Auvergne, eine lebensfeindliche aber höchst pittoreke Landschaft, die zum vulkanischen Zentralmassiv gehört. Letzter Höhepunkt ist „Vulcania" – gelungene Synthese zwischen moderner Architektur, Erlebnispark und Naturkunde-Museum. Weiterlesen

Diese kleine Reise, die als Sternfahrt strukturiert ist, führt – ausgehend von Bordeaux – in Gebiete, die oft wirken, als wäre die gesamte Landschaft ein riesiger englischer Garten. Nirgendwo ist die französische Provinz lieblicher und malerischer. Es liegt wohl an der Entfernung zu Paris und der seit Jahrhunderten zentralistischen Struktur Frankreichs, daß der Südwesten auch im 21. Jh. immer noch ein touristischer Geheimtip ist. Das Agglomerationsgebiet von Bordeaux hat über eine Million Einwohner, davon viele Studenten, und verfolgt inzwischen seit einem Vierteljahrhundert beharrlich ein umfassendes Stadterneuerungsprojekt, bei dem sich historisches Erbe und die sensible Neubebauung früherer Industrieflächen am "anderen" Ufer der Garonne harmonisch verbinden. Bordeaux aber auch La Rochelle und selbst Orte im Hinterland wie Périgueux verdanken ihren historischen Wohlstand u. a. dem sog. Atlantischen Dreieckshandel: Die Handelsschiffe fuhren von Europa aus mit Waffen, Rohmetall, Tuch und Glasperlen nach Westafrika, tauschte die Ladung gegen Sklaven, segelten weiter in die Karibik, wo vom Erlös der Sklaven Rohrzucker, Rum und Baumwolle erworben wurden und segelten damit zurück nach Europa, wo die Ladung auf dem europäischen Markt gewinnbringend verkauft wurde. Unsere Fahrten in die Umgebung führen in kleine freundliche Städte, die im Zentrum meist ihr mittelalterliches Gesicht (und seitdem auch ihre Funktion als Etappenziele an den Armen des Jakobswegs) behalten haben und in denen wir zahlreiche prächtige Kirchen, Abteien und Burgen besichtigen können. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang, dass Küche und Keller überall in dieser Region Außerordentliches bieten können. Die guten Böden und das milde südliche Klima mit ausreichender Feuchtigkeit vom nahen Atlantik sorgen für exzellente Agrarprodukte, das Meer liefert zudem fangfrische Fische und hervorragende Austern. Weiterlesen

  Abenteuer Archäologie – Studienreise

Wir bieten die unter dem Titel „Abenteuer Archäologie“ zusammengefassten Studienreisen in Zusammenarbeit mit der ARGE Archäologie an. Dabei fokussieren wir uns geografisch und geschichtlich entsprechend dem jeweils gewählten Thema und befassen uns in die Tiefe gehend mit dem aktuellen Forschungsstand aus Sicht der Geschichtswissenschaften und der Archäologie. Letztere hat sich auf Grund einer rasanten Entwicklung der naturwissenschaftlichen Möglichkeiten in den letzten Dezennien enorm entwickelt. Aus der Grabräuberei unter professoraler Anleitung von einst, mit dem Homer oder der Bibel in der einen Hand und dem Spaten in der anderen, hat sich die Archäologie zu einem Fach entwickelt, das inzwischen Erkenntnisse und Methoden der Botanik, Humanmedizin, Thermofotografie, Genetik, Forensik u.s.w. integriert, um Antwort auf die Frage: „Was war da?“ zu geben. Die naheliegende Frage die sich für uns Heutige stellt, ist immer wieder: „Was können wir daraus lernen?“ Weiterlesen

Östlich der Krim erstrecken sich die Weiten der ukrainischen und russischen Steppe, Heimat des ethnisch und kulturell so vielfältigen Kosakenvolks. Der sonnige Süden Russlands überrascht mit kilometerlangen Badestränden entlang  der Küste des Schwarzen Meeres, mit üppiger mediterraner Vegetation und immer wieder schönen Ausblicken  auf die Gebirgswelt der Ausläufer des Kaukasus. Weiterlesen

Die beiden Ostsee-Metropolen an der Danziger Bucht sind ca. 125 km Luftlinie voneinander enfernt und haben eine äußerst wechselvolle Geschichte hinter sich. Über weite Strecken lief die historische Entwicklung parallel. Die seit vorchristlicher Zeit von slawischen Stämmen belegten Siedlungsplätze wurden im Frühmittelalter abwechselnd von Dänen und Polen angegriffen. Ab dem 13. Jh. entwickelten sich beide Städte zu prosperierenden Häfen und Warenumschlagplätzen, wurden befestigt, schlossen sich der Hanse an und gerieten politisch unter deutsche Souveränität inmitten eines polnischen Umfelds. Wobei "deutsch" ein äußerst unscharfer Begriff ist: Tatsächlich gab es einen ständigen internen Machtkampf zwischen dem Deutschen Ritterorden, der dann jahrhundertelang die territoriale Oberherrschaft innehatte und den Selbstverwaltungskörperschaften der beiden Städte, in denen die Kaufleute dominierten. Letztlich gelang es den Städten, autonom zu werden. Während des 17. Jh. hatte die Stadtrepublik Danzig mehr deutschstämmige Einwohner als selbst Wien oder Köln. Gegenläufig zum Aufstieg Preußens und danach des Deutschen Reiches als Regionalmacht verloren die Städte ihre Privilegien und wurden gegenüber Berlin provinzialisiert. Als Folge des zweiten Weltkriegs verloren beide Städte zudem ihre angestammte Bevölkerung sowie den großteil ihrer historischen Bausubstanz und wurden auch dadurch getrennt, dass sie Polen bzw. Russland zugeschlagen wurden. Heute präsentieren sich beide Städte in schön renoviertem Zustand und bieten dem Besucher einen Querschnitt durch die Jahrhunderte. Weiterlesen

Minsk – seit 1991 die Hauptstadt Weißrusslands, ungefähr so groß wie Wien – ist eine Stadt mit einer bereits ein Jahrtausend währenden äußerst wechselvollen politischen und kulturellen Geschichte. Litauer, Polen, Russen in der zaristischen wie auch der sowjetischen Version, während kurzer Perioden auch Schweden und Deutsche stellten die Herren, bevor die Einheimischen selbst die Macht übernehmen konnten. Trotz der Zerstörungen, die die Herrschaftswechsel regelmäßig begleiteten, hat die Stadt sehenswerte historische Substanz bewahrt. Minsk ist auch immer noch multikulturell, kunstsinnig, musikalisch und jung. In weiten Teilen musste und muss immer noch modern wiederaufgebaut werden, nachdem 1945 95% der Gebäude Ruinen waren. Weiterlesen

Wie viele Gebiete an Sprach- und Kulturgrenzen hat auch Moldawien, diese ehemalige (seinerzeit kleinste) Sowjetrepublik eine äußerst wechselvolle und kriegerische Vergangenheit hinter sich. Am Schnittpunkt des osmanischen und des russischen Reiches gelegen, mit rumänischsprachiger Bevölkerung im Westen, slawischsprachiger im Osten, sowie der türkischstämmigen Minderheit der Gagausen ist die heutige Republik Moldova nicht nur durch den Fluss Dnjestr ein immer noch geteiltes Land. Entsprechend hoch ist die Zahl der Burgen und Festungen, die an diese Vergangenheit erinnern. Darüber hinaus laden aber alte Klöster und die herrliche Landschaft zum Besuch ein. Weiterlesen

Die besonderen Ziele dieser Reise sind die romanischen Kathedralen und berühmten Hohenstauferburgen (Castel del Monte, Barletta, Trani u.a.) sowie die in Europa einzigartigen Trulli-Dörfer Apuliens, die eingehend besichtigt werden. Daneben gibt es, sei es an den Küsten, sei es in den Bergen, eine ganze Reihe hervorragender Aussichtspunkte und Naturschönheiten. Weiterlesen

Zypern, die drittgrößte Insel des Mittelmeers, politischer Zankapfel zwischen der Türkei und dem Rest der Welt, noch immer der unsinkbare Flugzeugträger Englands im nahen Osten und – wie der Mythos besagt – der Geburtsort der Göttin Aphrodite, birgt eine Überfülle an kunst- und kulturhistorischen Einmaligkeiten. Hier lebt die Vergangenheit neben der Gegenwart wie auf einem einzigartigen Gobelin lebendiger Geschichte. Abgesehen davon bietet die Insel Gebirgsregionen bis zu rund 2.000 m Höhe, alle Spielarten von Küste zwischen Steilabbruch und Sandstrand und jede Menge mediterraner kulinarischer Köstlichkeiten, auch wenn von 1878 – 1960 Großbritannien der politische Küchenmeister des Landes war. Geblieben davon ist z.B. der Linksverkehr. Von unserem Hotel in Limassol aus unternehmen wir Ausflüge in die Hauptstadt und die bedeutendsten Regionen Zyperns, unter anderem auch zu Sehenswürdigkeiten jenseits der "Green Line"; also in jenen Teil der Insel, der seit dem Krieg von 1974 unter türkischer Verwaltung steht. Weiterlesen