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Portugal

Die Azoren sind beschaulich und noch weitgehend unverfälscht. Eine bildschöne Landschaft zeichnet diese Inselgruppe aus. Vulkanische Kraterseen, Geysire, Mineralquellen, eine üppige Vegetation und versteckte Buchten laden zu Spaziergängen ein. Jede der Inseln hat einen ganz eigenen Reiz, den es zu entdecken gilt. Weiterlesen

Madeira, 700 km westlich des afrikanischen Festlands und erst 1419 von portugiesischen Seefahrern entdeckt, ist eine besonders schöne Insel, von den Einheimischen auch als "schwimmender Garten" bezeichnet. Das ganzjährig milde Klima begünstigt den Anbau von exotischen Früchten, Zuckerrohr und Wein. Daneben ist vor allem die landschaftliche Vielfalt Madeiras reizvoll und lädt zu Wanderungen ein. Hier verbinden sich Urwald, schwindelerregende Steilküsten und schroffe Gebirge zu einer unvergleichlichen Naturkulisse, doch bietet die Insel ebenso malerische Buchten, seit Generationen angelegte Kulturlandschaften und liebevoll gepflegte Gartenanlagen. Weiterlesen

Portugal und Spanien sind zwei Brüder, die mit dem Rücken zueinander stehen. Portugal blickt hinaus auf den Atlantik. Nirgendwo fühlt man das so stark, wie zu Füßen des „Denkmals der Entdeckungen“, das in Lissabon an jener Stelle steht, von der aus sich vor 500 Jahren die großen portugiesischen Seefahrer auf den Weg ins Ungewisse machten. Der Tejo mündet hier ins Meer und blickt man nach Westen, spürt man noch immer den Sog der fernen Inseln, exotischen Länder, unentdeckten Kontinente. Aber Lissabon ist auch ganz bodenständig. Schon die Phönizier, die 1.200 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung den wunderbaren Naturhafen hier nutzten, sollen den Platz „Alis Ubbo“ (dt. lustiger Meeresbusen) genannt haben. Vielleicht hing es mit den Feiern der glücklich Heimgekehrten nach langer Seefahrt zusammen. Natürlich war Lissabon auch Residenzstadt vieler Könige, Schmelztiegel für die Zuwanderer aus Portugals Kolonien rund um den Erdball, Pensionopolis für Cäsars Veteranen, Teil des Kalifats von Córdoba, 1755 Opfer eines Tsunami, 1974 Zentrum der Nelkenrevolution,1994 Europäische Kulturhauptstadt, 1998 Schauplatz einer EXPO. Wir empfehlen Ihnen Lissabon als heitere weltoffene Großstadt ohne Hektik oder – poetischer gesagt – als urbaner Zaubergarten, in dem Sie auf Schritt und Tritt unbekannte Blüten und wunderbare Früchte pflücken können. Weiterlesen

Das kleine Land am Atlantik war einst Zentrum eines kolonialen Weltreichs und bewahrt eine Fülle von Kunstschätzen, Prachtbauten und Denkmälern seiner wechselvollen Vergangenheit. Seine Geschichte und Kultur entwickelte sich aus dem Erbe der Iberer, Phönizier, Römer, Westgoten und Araber. Eine mediterrane Mischung eigener Art entstand und bezaubert auch die heutigen Besucher Lusitaniens. 1755 machte ein gewaltiges Erdbeben eine Zäsur in der Geschichte des Landes, das sich jedoch im 19. Jh. wieder erholen konnte. Dem Ende der Monarchie 1910 folgten unruhige Zeiten und dann die Diktatur Salazars, dessen System erst 1974 von der Nelkenrevolution beendet wurde. Seitdem hat sich das Land, das während des 20. Jh. praktisch seinen gesamten Kolonialbesitz verloren hat, in den europäischen politischen Mainstream eingeordnet und auch einige Zeit von der neuen Prosperität mit Kulturhauptstadtwürde und Weltausstellung für Lissabon überdurchschnittlich profitiert. Die globale Wirtschaftskrise von 2008 legte jedoch gnadenlos die alten Strukturschwächen des Landes bloß und so hat Portugal noch immer einen langen Weg vor sich, bis es wirtschaftlich zu den europäischen Durchschnittswerten aufgeschlossen haben wird. Diese Route führt in den Landesteil südlich von Lissabon, der eher selten das Ziel von Studienreisen ist. Kaum zu verstehen, wenn man genauer hinsieht, welch interessante Besichtigungsmöglichkeiten Setúbal, der Alentejo und die Algarve bieten. Weiterlesen

Besonderes "Zuckerl" für 2017: Fatima wird 100!
Das kleine Land am Atlantik war einst Zentrum eines kolonialen Weltreichs und bewahrt eine Fülle von Kunstschätzen, Prachtbauten und Denkmälern seiner wechselvollen Vergangenheit. Seine Geschichte und Kultur entwickelte sich aus dem Erbe der Iberer, Phönizier, Römer, Westgoten und Araber. Eine mediterrane Mischung eigener Art entstand und bezaubert auch die heutigen Besucher Lusitaniens. 1755 machte ein gewaltiges Erdbeben eine Zäsur in der Geschichte des Landes, das sich jedoch im 19. Jh. wieder erholen konnte. Dem Ende der Monarchie 1910 folgten unruhige Zeiten und dann die Diktatur Salazars, dessen System erst 1974 von der Nelkenrevolution beendet wurde. Seitdem hat sich das Land, das während des 20. Jh. praktisch seinen gesamten Kolonialbesitz verloren hat, in den europäischen politischen Mainstream eingeordnet und auch einige Zeit von der neuen Prosperität mit Kulturhauptstadtwürde und Weltausstellung für Lissabon überdurchschnittlich profitiert. Die  globale Wirtschaftskrise von 2008 legte jedoch gnadenlos die alten Strukturschwächen des Landes bloß und so hat Portugal noch immer einen langen Weg vor sich, bis es wirtschaftlich zu den europäischen Durchschnittswerten aufgeschlossen haben wird. Weiterlesen