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Diese hochinteressante kurze Reise in das ehemalige Königreich Nepal, nach der Überlieferung Geburtsland des Gautama Buddha, bietet sich als Anschlussprogramm zu "Indien – das Goldene Dreieck" an. Zahlreiche hinduistische und buddhistische Heiligtümer mit bunten Gebetsfahnen liegen eingebettet in eine großartige Landschaft, beschirmt von der einzigartigen Bergwelt des Himalaya. Eine (abgesehen vom quirligen Kathmandu) stille Märchenwelt zu Füßen der Götterthrone!

9. Tag: Flug von Benares nach Kathmandu. Die 1-Millionen-Stadt im Zentrum des Landes ist auf der Straße nur durch wenige, durch Erdrutsche immer wieder verlegte Straßen erreichbar. Das gesamte Gebiet, in dem die Stadt liegt, wird durch einen einzigen Abfluss, eine Schlucht, die sich der Fluss Bagmati gegraben hat, entwässert. Der seit ca. 3000 Jahren besiedelte Talkessel mit den drei Königsstädten Kathmandu, Patan und Bhaktapur wurde von der UNESCO 1979 als Weltkulturerbe eingestuft. In der Altstadt wie auch in der Umgebung befinden sich zahlreiche hinduistische wie auch buddhistische Sakralbauten. Die älteren Wohngebäude in der Altstadt haben oft kunstvoll geschnitzte Fenster. Die historische Bausubstanz leidet jedoch sowohl unter dem Smog als auch unter der weitgehend unkontrollierten Neubebauung und Verdichtung im Stadtgebiet, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das schöne alte Kathmandu nur noch in einigen für den Tourismus konservierten Enklaven existieren wird. Wir besichtigen vor allem den Durbar Square; das ist der Platz vor dem alten Königspalast Kathmandus, dem Hanuman Dhoka, mit seinen über 50 Tempeln und Pagoden rundum (Kasthamandap, Shiva-Tempel, Jagannatha-Tempel, Kal Bhairab-Schrein u.s.w.). In der Altstadt sehen wir u. a. den einen oder anderen der sog. Bahals (Innenhöfe – oft aufwändig verziert). Die Bahals sind in der Regel nur durch unscheinbare Zugänge zu erreichen und bilden mit ihrer Ruhe und Größe einen starken Kontrast zum dichten Gedränge und Lärm in den Gassen.

10. Tag: Auffahrt zur Tempelanlage von Swayambhunath und Besichtigung der grandiosen Stupa und der umliegenden Schreine. Der buddhistische Stupa von Swayambhunath ist einer der ältesten der Welt. Von den Terrassen bietet sich ein grandioser Panoramablick über das Kathmandu-Tal. Nach kurzer Fahrt Besichtigung von Patan, das eine sehr lebendige Kunstszene hat (Musik, Kunsthandwerk). Der Durbar Square von Patan ist ein Juwel für sich; die Anhäufung sakraler Bauwerke bietet eine einzigartige Szenerie.

11. Tag: Ausflug nach Pashupatinath (heiligster hinduistischer Tempel Nepals, Totenverbrennungsort). Hier wird Shiva als Pashupati (Herr der Tiere) verehrt. Die Tempelanlage liegt am heiligen Fluss Bagmati, etwa sechs Kilometer östlich von Kathmandu. Das Allerheiligste des Tempels ist nur für Hindus zugänglich, der äußere Tempelbezirk darf hingegen von jedermann betreten werden. Anschließend Besichtigung des Stupa von Bodnath (bedeutendstes buddhistisches Heiligtum), gelegen inmitten einer Ansiedlung von Tibetern, die sich nach der Flucht vor den chinesischen Machthabern ihrer Heimat hier niedergelassen haben. Die Gläubigen finden sich vor allem im Morgengrauen und zur Abenddämmerung bei dem Bauwerk ein, um es im Uhrzeigersinn zu umrunden. In Vollmondnächten werden auf den Terrassen rund um den Stupa unzählige Butterlämpchen entzündet.

12. Tag: Fahrt in die Königsstadt Bhadgaon / Bhaktapur, UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt, schon in vorgeschichtlicher Zeit eine wichtige Station an der Karawanenroute zwischen Tibet und China, hatte vom 15. bis 17.Jh. ihre Blütezeit. Aus dieser Periode ist eine erhebliche Zahl von Bauten (viele aus Holz und mit Schnitzwerk verziert) erhalten geblieben und somit lernt man eine malerische, mittelalterliche Stadt mit besonderer Architektur kennen. Besondere Verdienste um die Erhaltung der historischen Substanz hat sich die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) erworben. Wegen seiner über 150 Musik- und 100 Kulturgruppen wird Bhaktapur heute als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Weiter nach Dhulikhel (1.550m), ca. 30 km südöstlich von Kathmandu, das Tor zu Tibet. Von hier aus bietet sich einer der wohl schönsten Panorablicke der Welt. Hinter grünen Hügeln scheinen die schneebedeckten Gipfel der Himalayakette im Blau des Himmels zu schweben; der Blick reicht vom Annapurna (8.091m) fern im Westen bis zum Mount Karolung am Ostrand des Blickfelds.

13. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf den Himalaya – Rückfahrt nach Kathmandu über das Dorf Changu Narayan. Das Örtchen bietet nicht nur die Möglichkeit für einen kurzen Blick auf die (sehr einfachen) traditionellen ländlichen Lebensformen sondern, nachdem man es auf dem Weg zu den tempeln durchwandert hat, vor allem eine der ältesten erhaltenen Kultstätten im Kathmandu-Tal (4.Jh.). Changu Narayan ist ein Name des Gottes Vishnu. Ihm ist der größte und prächtigste der Tempel geweiht. Der gesamte Heilige Bezirk liegt auf einem Hügel, von dem sich freier Blick sowohl auf die majestätische Himalayakette als auch über das Kathmandu-Becken bietet. Rückfahrt nach Kathmandu und am Abend Rückflug nach Europa.

14. Tag: Ankunft in Wien

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: siehe "Indien – das Goldene Dreieck"

Pauschalpreis: € 990,–  (ab / bis Indien)

Inbegriffen:
die Linienflüge (Air India, AUA)
die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
die Busrundreise
die Nächtigungen in Zweibettzimmern in einem sehr guten Hotel (Du/WC und Bad/WC)
die Halbpension (Abendessen /Frühstück)
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
falls erforderlich die Betreuung durch lokale BegleiterInnen
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 35,–

Visum (wird bei Einreise erteilt): € 35,–

Teilnehmerzahl: mindestens 8 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.