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Als der venezianische (Geld)adel, um der Enge der Laguneninsel zu entkommen, ab dem 16. Jh. Sommerwohnsitze auf dem Festland erbauen ließ, wurden für diese Aufgaben die besten Architekten engagiert. So entstanden in der lieblichen Landschaft der Campagna Veneta baukünstlerische Ensembles, die sich perfekt in die Umgebung einfügen. Insbesondere Andrea Palladio, der letzte große Baumeister der Renaissance, setzte seine Villen, Paläste und Kirchen immer wieder so ins Umfeld, dass dieses erst durch seinen Bau besonders reizvoll wurde. Die Reise umfaßt nicht nur die venetischen Villen (UNESCO-Weltkulturerbe), sondern auch an Kunstschätzen so reiche Städte wie Vicenza, Padua, Verona und natürlich das großartige Venedig.

1. Tag: Fahrt Wien – Graz – Villach – Vicenza (dort die ersten drei Übernachtungen).

2. Tag: Vicenza: Palladio machte diese Stadt zu einem ‘Musterbuch“ des Renaissance-Baustils. Das berühmteste Bauwerk Vicenzas ist wohl die Basilica Palladiana (Tagungsort des Stadtrates von Vicenza), weiters die Loggia del Capitano (Statthalterresidenz der Republik Venedig) sowie der Bischofspalast. An und nahe der ursprünglich römischen Hauptstraße, der heutige Corso Palladio, stehen zahlreiche Renaissance Paläste z.B. der Palazzo Chiericati. Am Nachmittag Besichtigung der Brücke in Bassano del Grappa.

3. Tag: Vicenza: Die wichtigste Schöpfung Palladios ist wohl das Teatro Olimpico. Auffahrt auf den Monte Bérico mit seiner Wallfahrtskirche. Nachmittags die Palladio-Villa Barbaro in Maser, nahe Asolo, deren Repräsentationsräume mit einem von Paolo Veronese gemalten Freskenyklus geschmückt sind. Im Park der Villa steht die ebenfalls von Palladio entworfene Familienkapelle Tempietto Barbaro, der nach Scamozzi “die hervorragendste Form der Gotteshäuser darstellt“. Über Fanzolo mit der Villa Emo zurück nach Vicenza.

4. Tag: Vicenza: Die Prachtvilla Almerico Capra, auch “La Rotonda“ genannt, Palladios wohl bekanntestes Werk. Am Nachmittag die benachbart liegenden Villen Piovene (nur außen) und Godi Malinverni in Lonedo di Lugo, weiter nach Verona.

5. Tag:  Verona – Den Vormittag widmen wir der Besichtigung der Altstadt von Verona (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der Arena, dem Haus der Julia, der Kirche S. Zeno u.a.m. Wir verlassen die Stadt an der Etsch Richtung Südosten und besuchen zuerst Montagnana, ein mit gut erhaltenen mittelalterlichen Befestigungen bewehrter Ort.  Unmittelbar außerhalb die Villa Poiana: neu restauriert erstrahlt sie als kleines Juwel. Nach kurzer Fahrt kommen wir zum Palazzo, bzw. zur Villa Pisani-Ferri (nur außen), ebenfalls ein Werk Palladios. Weiter nach Padua, wo sich das Ende des von Venedig hierher führenden Brenta-Kanals befindet, an dessen Ufer eine Reihe schöner Villen liegt. Abendbummel durch Padua mit Dom des Hl. Antonius (2 Übernachtungen in Padua).

6. Tag: Fahrt ins herrliche Venedig, wo wir u.a. auch besonderes Augenmerk auf die Palladio-Bauten legen. Il Redentore, S. Giorgio Maggiore, S. Pietro di Castello, S. Francesco della Vigna. Auch ein Teil der heutigen Academia delle BeIle Arti geht auf Palladio zurück. Rückfahrt nach Padua.

7. Tag: Zur Villa Malcontenta, ebenfalls ein architektonisches Juwel. Der Name erinnert an eine Edelfrau, die in die Einsamkeit des Landlebens verbannt wurde, um für ihr ausschweifendes Leben zu büßen. Entlang des Brenta-Kanals nach Stra zur Villa Pisani, ein eindrucksvolles Lustschloss aus dem 18. Jh., das in Anlage und Pracht an Versailles erinnert. Sie wird auch gern “La Nazionale“ genannt. Nach Piombino Dese zur Villa Cornaro, das Vorbild einer großen Zahl von Nachahmungen. Nächtigung in Treviso, eine Stadt mit hübschem mittelalterlichem Stadtkern und schönen Beispielen freskenverzierter Häuser.

8. Tag: Fahrt nach Udine: Stadtspaziergang – Arco Bollani (Aufgang zum Kastell) und Palazzo Antonini (ein heute als Bank dienender Palladiobau). Rückfahrt nach Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Mag. Elisabetta Dal Bello 

Pauschalpreis: € 1.370,–

Inbegriffen:
Die Rundreise mit modernem Reisebus
Die Straßensteuern und -mauten
Die Nächtigungen in guten Hotels auf Basis Zweibettzimmer (Bad/ WC oder Du/ WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 48,–

Teilnehmerzahl: mindestens 15, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.