preloder
DRUCKEN

Die U.S.A. bieten an ihrer Westküste zwei der schönsten und kontrastreichsten Städte der Welt: Los Angeles und San Francisco. Im Hinterland finden sich in den Nationalparks ungestörte Naturlandschaften die nicht von ungefähr zur Kulisse eines ganzen Filmgenres wurden. Der Grand Canion ist ein Weltwunder der Natur.

1. Tag: Flug Wien – Los Angeles

2. Tag: Los Angeles mit seiner unvergleichlichen Lage an der Santa Monica Bay gehört mit rund 18 Mio. Menschen zu den größten Ballungsräumen der Erde. Im administrativen Stadtgebiet sind etwa 50% der Einwohner Latinos. Die „Stadt der Engel" ist nicht nur weltgrößter Standort für die Flugzeugbau und Raumfahrt, sondern auch berühmt wegen ihrer Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene. Natürlich besuchen wir den Theater District am Broadway. Hier befinden sich zahlreiche große Filmtheater; darunter so traditionsreiche Häuser wie das „Bradbury Building“ (1893), das „Million Dollar Theater" (1918; heute Kirchengemeindesaal) oder Grauman’s Chinese Theatre (1927). In den „Walk of Fame“, sind derzeit bereits über 2.300 Sterne eingelassen, mit denen Prominente – vor allem der amerikanischen Unterhaltungsindustrie – geehrt werden.
In Downtown Los Angeles stehen eine Reihe von architektonisch aufwendig gestalteten Wolkenkratzern. Wir besichtigen u.a. die Los Angeles Union Station (Hauptbahnhof, 1939 fertigestellt) und das Civic Center. Dieses umfasst verschiedene Regierungsgebäude (einschließlich der City Hall, dem Rathaus von Los Angeles) sowie das „Los Angeles Music Center“ und die Walt Disney Concert Hall, Architekt: Frank Gehry, 2003) aufregende Architektur und eine der bedeutendsten Konzerthallen der Welt. Nicht weit davon die Kathedrale „Our Lady of the Angels“, 2002 eingeweiht, postmoderne Interpretation einer spanischen Missionsstation.
Als ethnisch-architektonisches Kontrastprogramm dazu können wir dann am Abend durch Little Tokyo spazieren. Der Stadtteil (heute mit etwa 30.000 Einw.) wurde 1924 gegründet und ist ein kulturelles Zentrum der japanischstämmigen Bevölkerung.
Davor besuchen wir noch die Universal Studios. Die Bereiche, in denen aktuell Dreharbeiten stattfinden, sind nicht für Schaulustige zugänglich, doch wurde auf dem Studiogelände ein Themenpark errichtet, in dem man von der rasanten Wildwasserfahrt über die interessante Demonstration von Film- und Maskenbildner-tricks bis hin zur Feuerkatastrophensimulation alles hautnah miterleben kann, wofür die Traumfabrik berühmt ist.

3. Tag: Fahrt die Küste entlang nach Süden bis zur Südspitze Kaliforniens, nach San Diego. Die Stadt ist nicht nur ein Golfer- und Surfer-Paradies mit sehr angenehmem Klima sondern wurde im vergangenen Jahrzehnt zu einem der bedeutendsten Zentren der Telekommunikations- und Biotechindustrie. Wir besuchen Old Town und das Gaslamp Quarter sowie Point Loma. Weiters Besuch der Liveshow in „SeaWorld“, bei der man als Topattraktion die Kunststücke der Schwertwale („Orcas“) bewundern kann.

4. Tag: Fahrt zum Joshua Tree Nationalpark am Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste. Die beiden Wüsten haben auf Grund der verschiedenen Seehöhe unterschiedliche Ökosysteme. Besonders interessant auch die spektakulären Gesteinsformen (Jumbo Rocks, Wonderland of Rocks und im Indian Cove). Der Park ist auch ein Eldorado für Klettersportler. Weiterfahrt nach Blythe (Übernachtungsort).

5. Tag: Fahrt Richtung Grand Canyon. Wir machen einen Stopp im Lake Havasu State Park und benützen für einen Teil der Fahrt die legendäre Route 66, die ab 1926 bis in die 50er die wichtigste W-O Straßenverbindung der USA war („Americas Mainstreet“), heute jedoch vor allem ein Treffpunkt für Nostalgiker ist. Tagesziel ist Tusayan, direkt am Zugang zum Nationalpark (Übernachtung).

6. Tag: Grand Canyon Nationalpark – Die von unzähligen Bildern bekannte Schlucht des Colorado River übertrifft in der Realität immer noch jede Vorstellung. Die Blicke, ob lediglich vom Rand in die Tiefe oder vielleicht sogar aus dem Helikopter sind immer wieder atemberaubend. 5 Millionen Besucher im Jahr lassen sich dieses Naturwunder nicht entgehen. Das Programm im Grand Canyon Nationalpark gestalten Sie selbst. Zur Wahl stehen 3 verschiedene Wandermöglichkeiten (entlang des Randes, leicht / nach Indian Garden und zurück, 6 Stunden / bis an den Colorado River und zurück, 12 Stunden, nur geübten Berggehern zu empfehlen), die Möglichkeit, mit einem kostenlosen Shuttlebus am Rand entlangzufahren und die Möglichkeit den Canyon mittels Hubschrauberflug zu erleben (Kosten, Stand Sommer 2017: ab 150 US$ für 20 min; 30-45 min 200-280 US$).

7. Tag: Weiterfahrt in den Bryce Canyon Nationalpark, der auf 2.400m bis 2.700m liegt. Man blickt zwar vom Rand des Colorado Plateaus in ein Flusstal, doch nicht der Fluss hat hier die Landschaft geformt, sondern Wind, Regenwasser und Eis erodierten die Kante des Plateaus zu großen Amphitheatern. Die Sedimentschichten erscheinen als rote, orangefarbene und weiße Bänder, überall ragen bizarre Felsnadeln, so genannte Hoodoos. Diese Felsnadeln erreichen bis zu 60m Höhe. Wir befahren den 29 km langen Scenic Drive mit seinen insgesamt 13 Aussichtspunkten und unternehmen bei trockenem Wetter eine Wanderung auf markiertem Pfad.

8. Tag:  Am Morgen fahren wir in westlicher Richtung weiter zum Zion-Nationalpark. Dieser weist eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons und eine große Zahl von verschiedenen Lebensräumen auf, bedingt durch die neun sichtbaren Gesteinsschichten und die großen Höhenunterschiede innerhalb des Parks. Das Gebiet war seit 6.000 v. Lebensraum für die Indianische Urbevölkerung, Um 1850 drangen erste mormonische Farmer und Baumwollpflanzer ein, um hier Zuckerrohr, Tabak und Obst zu kultivieren und die Bodenschätze auszubeuten. Doch wegen mangelhafter Erträge dauerte diese Episode nur 60 Jahre. Allerdings genügte sie, um die Ureinwohner zu vertreiben, die auch nicht mehr zurückkehrten. Seit dem Beginn des 20. Jh. existiert nun der Nationalpark, in dem seit längerem ein umfassendes Renaturierungsprojekt erfolgreich durchgeführt wird, bei dem auch die von den Farmern eingebrachten Kulturpflanzen entfernt und verschwundene Tierarten wieder ausgesetzt werden. Waldbrände, die häufig durch Blitzschlag entstehen, werden nicht gelöscht, sondern als natürlicher Bestandteil des Ökosystems angesehen und lediglich beobachtet. Wir machen vom Visitor Center aus eine Besichtigungsfahrt und eine Wanderung zu den Virgin River Narrows (1,5 Stunden, ebener Weg).

9.Tag: Weiter durch die Wüste Nevadas nach Las Vegas: Glücksspielerhauptstadt, Glitzerkulisse und „sin city“ (frei übersetzt: Sündenbabel). Schon am Stadtrand begrüßt uns das Schild: "Welcome to Fabulous Las Vegas", von den Hotels und Casinos brüllen die Leuchtreklamen und auf den Straßen liegen die Werbeflugblätter der unzähligen Prostituierten der Stadt. Nicht wenige Besucher kommen jedoch hierher, um ganz bürgerlich zu heiraten: Nevada hat außerordentlich unkomplizierte Eheschließungs- (und -scheidungs-) Gesetze. Dem entsprechend besichtigen wir eine Wedding Chapel. Ansonsten lassen wir uns von der Menge über den „Strip“ treiben, die Straße, an der die berühmtesten Hotelpaläste liegen. Wer möchte (und noch an ein Ticket kommt), kann die Show eines Weltstars miterleben (optional); zwei oder drei sind hier jeden Abend zur Auswahl.

10. Tag: Weiterfahrt durch die Mojave Wüste. Unterwegs stoppen wir im Death Valley. Hier werden in den Monaten Juli bis August durchschnittlich Temperaturen von über 45 °C erreicht. Eine lebensfeindliche aber dennoch faszinierende Landschaft. Besuch der Geisterstadt Calico. Die Stadt wurde 1881 im Zuge des Silberbergbaus gegründet. Zu ihren besten Zeiten lebten ungefähr 1.200 Menschen in Calico und es gab über 500 Minen.

11. Tag: Fahrt über den Tiogapass (3.031m) auf kurvenreicher Aussichtsstraße in den Yosemite Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe und ältester Nationalpark der USA). Der Park, flächenmäßig so groß wie Niederösterreich und Oberösterreich zusammen, liegt an den westlichen Hängen der Sierra Nevada und reicht von ca. 600m bis 4.000m in den Gipfelregionen. Insbesondere das Kernstück des Parks, das Yosemite Valley bietet auf engem Raum beeindruckende Felsformationen aus Granit (Anziehungspunkt für viele Klettersportler). Die vielen Wasserfälle, darunter die höchsten Nordamerikas, die Seen und Gletscher, die glasklaren Bäche, die Haine von Mammutbäumen und last but not least seine botanische  wie zoologische Artenvielfalt haben den Park weltweit bekannt gemacht; Besuch des Visitor Center und Spaziergang.

12. Tag: Weiterfahrt Richtung Pazifik vorbei an nicht enden wollenden Plantagen. Mandeln, Pistazien, Pfirsiche, Wein und vor allem Orangen – Gestern noch im Tal des Todes, heute in Gods own country. Tagesziel ist San Francisco.

13. Tag: San Francisco – Die "Belle of the Bay", hat eine unvergleichliche Lage auf einer hügeligen Halbinsel zwischen dem Pazifik und der Bay. Die Zufahrt in die Bay, die einen riesigen Naturhafen bildet, wird von der weltbekannten Golden Gate Bridge überspannt. In der Bucht von San Francisco liegen u.a. die heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, Angel Island und Treasure Island. Um die Stadt umfassend zu besichtigen, folgen wir dem 49-Mile Scenic Drive. Der Streckenverlauf wurde anlässlich der Weltaustellung von 1939 eingerichtet und inzwischen natürlich einige Male angepasst. Nach wie vor führt er jedoch zu allen touristisch interessanten Punkten der Stadt: Vom Civic Center ausgehend zum Museum of Modern Art (MOMA), Japantown, Union Square, Chinatown usw. Selbstverständlich auch zum Pier 39 und Fishermans Wharf, zur Golden Gate Bridge und zur State University. Auf dem Weg machen wir immer wieder Besichtigungspausen und Fotostopps.

14. Tag: Fahrt die Küste entlang nach Süden. Erster Stopp in Monterey: Cannery Row, die Straße der Konservenfabriken, bekannt durch John Steinbecks gleichnamigen Roman, ist heute ein nicht ganz billiges Pflaster; Souvenirgeschäfte dominieren das Bild! Der weitere Weg ist äußerst pittoresk und hat einen berühmten Namen. Wir fahren über Carmel weiter zum „17-Mile-Drive“, der mittlerweile Maut kostet. Der Weg führt durch Pebble Beach, eines der vornehmsten Naturreservate Amerikas. Mit sieben weltweit berühmten Golfplätzen, einer Nobelhotellerie sowie Millionen-Anwesen der oberen Zehntausend ist Pebble Beach eine Spielwiese für Millionäre, die Normalsterbliche gegen Gebühr besichtigen dürfen. In Big Sur beginnt der schönste und dramatischste Abschnitt des Highway No.1: Fahrt über die kurvige, an den unzersiedelten Felshängen entlang gebaute Strasse. Kurz vor San Simeon erreichen wir dann eine See-Elefantenkolonie. Wir können den hier wild lebenden Tieren bei ihren Paarungsritualen oder einfach nur beim Faulenzen zusehen. Santa Barbara: Die Stadt ist die teuerste Wohngegend in den USA. Sie liegt an der „Amerikanischen Riviera“ und zeigt sehr deutlich spanisch-mexikanische Einfluss im Stadtbild. Dies geht auf die Entscheidung zurück, 1929, nach einem schweren Erdbeben, die Stadt wieder so aufzubauen, wie sie vorher war. Auf unserem Weg machen wir Halt beim Hearst Castle. Tagesziel ist San Luis Obispo.

15. Tag: Am Morgen zurück nach Los Angeles. In der Umgebung befinden sich zahlreiche Meisterwerke der Villenarchitektur. Je nach Lage des Hotels besuchen wir zwei oder drei der Bauten von beispielsweise Richard Neutra, Frank Lloyd Wright oder eines der so genannten „Concept Houses“. Fahrt durch den Stadtteil Beverly Hills, in dem sich zahlreiche Wohnsitze von Promis befinden. Am Nachmittag Besuch des J. Paul Getty Museums, das in stilvoller Umgebung eine hochkarätige Sammlung klassischer Kunst beherbergt. Vom Museum aus hat man noch dazu einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Abflug nach Europa am Abend.

16. Tag: Ankunft in Wien.


Termine:

Sa 24.03.2018  -  So 08.04.2018  (Ostern)  freie Plätze 
So 06.05.2018  -  Mo 21.05.2018  (Chr. Himmelfahrt bis Pfingsten)  freie Plätze 
Sa 07.07.2018  -  So 22.07.2018    freie Plätze 
Sa 04.08.2018  -  So 19.08.2018    freie Plätze 
Buchungsinformation

Gleich Buchungs­anfrage senden!

Reiseleitung: Adrian Vonwiller  u. a.

Pauschalpreis: EUR 3.990,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Los Angeles – Wien (AUA)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Busfahrt und alle genannten Ausflüge
Die Nächtigungen in Doppelzimmern in sehr guten Hotels (DU/ WC oder Bad/ WC)
Die Eintrittsgebühren (nur) in die Nationalparks
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne die Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: EUR 55,–

ESTA-Anmeldung (Elektronische Anmeldung der Einreise):  € 20,–

Saisonzuschlag (Juli und August): EUR 570,–

Teilnehmerzahl: mindestens 15 Personen, maximal 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.