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Dieses Reiseprogramm mit den Meteora-Klöstern und Mistra bietet eine Vielzahl von Besichtigungen praktisch aller unverzichtbaren Orte des klassischen Griechenland sowie eine Auswahl der bedeutendsten byzantinischen Baudenkmäler des Landes und ist an Vollständigkeit kaum zu überbieten. Viele der Sehenswürdigkeiten die wir besuchen sind in der Liste der UNESCO Weltkulturerbe-Stätten eingetragen. Überall im Land sind in den letzten 25 Jahren neue und sehr gelungene Museumsbauten entstanden oder zumindest die einzigartigen Sammlungen in neuer Präsentation aufgestellt worden. Und trotz aller ökonomischer und politischer Probleme und europäischer Auflagen haben sich die Griechen ihre Freundlichkeit, Lebensfreude und gelassene Art die Dinge zu regeln, nicht nehmen lassen. Fakultative Verlängerungstage ermöglichen die Vertiefung der Reiseeindrücke (und/oder auch noch Zeit zum Baden und Seele baumeln lassen).

1. Tag: Flug von Wien nach Athen und Transfer ins Hotel. Je nach Ankunftszeit erste Besichtigungen.

2. Tag: Stadtbesichtigung in Athen: unter anderem: Dionysostheater, Odeon des Herodes Atticus, Akropolis mit Parthenontempel und Erechtheion, Pnyx, Aeropag-Hügel, Agora (antiker Marktplatz) mit Theseion, Besuch des archäologischen Museums mit einmaligen Schätzen der antiken Kunst sowie des neuen Akropolis-Museums (nach unendlichen Streitereien und vier Wettbewerben eröffnet 2009; Architekten: Bernard Tschumi und Michael Photiadis). Das Besichtigungsprogramm mit diesen Punkten verteilt sich – auch entsprechend den Flugzeiten und den Öffnungszeiten der Stätten – über die Tage 1, 2, 9 und 10.

3. Tag (235 km): Beginn der Rundfahrt mit dem Bus über den Isthmus von Korinth auf die Peloponnes, nach Alt-Korinth, einst die reichste Stadt Griechenlands. Davon sind nach der Zerstörung durch die Römer nur die Reste des Apollo-Tempels übrig geblieben; alles andere ist römisch (Peirene-Brunnen, Quelle der Glauke, Theater) oder mittelalterlich. Weiter nach Mykenae, mächtige Burganlage hoch auf beherrschendem Hügel aus dem 2. Jahrtausend v. Chr., die einer ganzen Kultur den Namen gab. Berühmt sind das Löwentor sowie die Kuppelgräber inn- und außerhalb der Burg. Das größte davon ist als „Schatzhaus des Atreus“ bekannt geworden. Tiryns, eine ebenso alte, allerdings in der Ebene liegende Palastanlage mit der berühmten „Zyklopenmauer“). Weiterfahrt nach Epidauros: besterhaltenes Theater Griechenlands mit wunderbarer Akustik, Reste des Asklepios-Heiligtums, antiker Kurort.

4. Tag (325 km): Am Morgen Besichtigung von Nauplia (Erste Hauptstadt Griechenlands nach seiner Befreiung von der Türkenherrschaft 1821, von Venezianern errichtete Zitadelle). Auf steiler Passstraße (über 1500 m) in das Zentrum der Peloponnes, über Tripolis und Sparta zur verlassenen byzantinischen Stadt Mistra, die zwischen stimmungsvollen Ruinen an steilem Berghang noch immer mehrere bemalte Kirchenräume bewahrt (UNESCO Weltkulturerbe). Weiterfahrt auf kurvenreicher, landschaftlich sehr interessanter Strecke nach Olympia (Schauplatz der ältesten und berühmtesten sportlichen Wettkämpfe seit 776 vor Christus).

5. Tag (290 km): Besichtigung der Tempelruinen und anderen Baureste in Olympia, sowie des Museums mit den schönsten Ausgrabungsstücken: die berühmte Hermesstatue des Praxiteles, die Nike-Statue des Paionios und die gewaltigen Giebelfiguren des Zeustempels. Durch die Ebene von Elis an die Küste und nach Patras. Dort Besuch des 2009 eröffneten Archäologischen Museums, das zweitgrößte seiner Art in Griechenland, ein spektakulärer moderner Bau. Im Inneren glänzt die Sammlung mit einem sehr interessanten Ausstellungskonzept, in dem hervorragende Fundstücke, Rekonstruktionen und Multimedia-Präsentationen einander ergänzen. Fahrt über den Golf mit der Fähre, dabei Blick auf die 2.252 m lange Rion-Antirion Brücke, 2004 eröffnet und bislang die längste Schrägseilbrücke der Welt. Auf der Panoramastraße entlang des korinthischen Golfes und durch die Ebene von Amphissa mit dem größten Ölbaumwald Griechenlands nach Delphi.

6. Tag (310 km): Berühmteste Orakelstätte der Antike am steilen Abhang des Parnassgebirges. Besichtigung des Tempelbezirkes von Delphi mit Museum, Stadion und Schatzhäusern, Kastalischer Quelle, Resten des Rundtempels (Tholos) und Gymnasion. Im Museum finden wir die zahlreichen in Delphi ausgegrabenen Plastiken, darunter den berühmten „Wagenlenker“. Anschließend führt die Route in in eine großartige einsame Landschaft zum Kloster Hosios Lukas (meisterliche byzantinische Architektur und Mosaike). Auf dem Weg dorthin passieren wir den Ort Distomo, in dem eine Gedenkstätte an die Kriegsverbrechen der deutschen Besatzer von 1944 erinnert. Auf dem folgenden Weg nach nordosten kommen wir ins Landesinnere und lernen die typische Landschaftsstruktur Mittelgriechenlands kennen: fruchtbare  Ebenen getrennt durch menschenfeindliche Bergzüge. Letzte Station des Tages sind die Thermopylen. Einerseits ein berühmtes antikes Schlachtfeld andererseits eine auch heute noch aktive schwefelige Thermalquelle in freier Natur; Badeanzug und Handtuch nicht vergessen! Übernachtung im Gebiet von Lamia.

7. Tag (275 km): Tagesausflug: Am Morgen Fahrt nach Kalambaka. Besichtigung der einzigartigen Meteora Klöster. Hier bauten byzantinische Mönche vor 600 Jahren auf den Gipfelplateaus von hochaufragenden, monolith-artigen Felsen, die schon für sich genommen ein unvergleichliches Landschaftsbild bieten, ihre Klostergebäude. Sie erscheinen wie Orte zwischen Himmel und Erde. Heute sind noch 6 der einst 24 Klöster bewohnt und bis auf eines von Nonnen bewirtschaftet. Wir finden in einem Teil dieser Klöster auch Einlass. Im Ort Kalambaka Besichtigung der Mariä-Himmelfahrts-Kirche, die antike Bauteile, Bodenmosaiken aus dem 6. Jh., eine zentral im Kirchenraum stehende Kanzel und Fresken aus dem 12.-16. Jh. harmonisch verbindet. Am Nachmittag zurück in das Hotel vom Vortag.

8. Tag (340 km): Am Vormittag entlang der Küste auf der Autobahn nach Marathon (Grabstätte der im Jahre 490 v. Chr. im Kampf gegen die Perser gefallenen Griechen, helladische Grabanlagen und lokales Archäologisches Museum nahe dem Tumulus für die attischen Gefallenen). Wir sehen auch das kleine Stadion, das für den Start des Marathonlaufes für die Olympischen Spiele 2004 errichtet wurde. Weiter durch die reizvollen Hügel Attikas zum Poseidontempel auf Kap Sunion mit seinem berühmten Ausblick. Nach Sonnenuntergang Rückfahrt nach und Übernachtung in Athen.

9. Tag: Weitere Besichtigungen in Athen (siehe Tag 2).

10. Tag: Rückflug von Athen nach Wien.

Fakultative Verlängerungstage in Athen sind möglich. Weitere lohnende Besichtigungen in Athen (z.B. Kloster Dafni, Kerameikos, Benaki-Museum, Pireius mit Schifffahrtsmuseum) oder Tagesausflüge (vor Ort zu buchen) bieten sich zur Abrundung des Aufenthaltes an. Wir machen Ihnen auch gerne ein individuelles Zusatzangebot für Erholungstage – vielleicht auf Kreta oder Korfu?

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung:   Dr. Sava Gorgos

Pauschalpreis: € 1.990,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Athen – Wien (AUA)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Busrundfahrt laut Programm
Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne ev. Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Fakultative Verlängerungsnacht in Athen (mit Halbpension): € 69,–

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 40,–

Hochsaisonzuschlag (Ostern und orthodoxe Ostern): € 150,–

Teilnehmerzahl: mindestens 15, höchstens 30 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.