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Neu im ProgrammDie U.S.A. bieten an ihrer Westküste zwei der schönsten und in sich selbst kontrastreichsten Bundesstaaten: Kalifornien mit Hochgebirgen, Pazifik-Küste und herrlichen Nationalparks; und Nevada mit einem Wüsten-Klima im Zentrum, aber ebenfalls so hohen Bergen an seinen Grenzen zu Utah und Kalifornien. Beide Bundesstaaten sind jedoch nicht nur mit den unterschiedlichsten Naturschönheiten reich beschenkt, sondern weisen auch sehr voneinander verschiedene Städte auf. Los Angeles, San Francisco, Las Vegas, Monterey und Santa Barbara sind Orte mit jeweils ganz eigenem Profil, das als Ausdruck eines jeweils anderen Teils des American Way of Life gesehen werden kann. Diese 9-tägige Reise ist randvoll mit beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und ideal, wenn man als Westcoast-Greenhorn einen ersten Überblick bekommen möchte.

Landkarte mit Reiseroute1. Tag: Flug Wien – Los Angeles.

2. Tag: Los Angeles mit seiner unvergleichlichen Lage an der Santa Monica Bay gehört mit rund 18 Mio. Menschen zu den größten Ballungsräumen der Erde. Im administrativen Stadtgebiet sind etwa 50% der Einwohner Latinos. Die „Stadt der Engel” ist weltgrößter Standort für Flugzeugbau und Raumfahrt und berühmt wegen ihrer Film- und Fernsehindustrie (Hollywood). Ein Bauverbot für Häuser mit mehr als 14 Stockwerken, das erst 1958 gefallen ist, hat es mit sich gebracht, dass neuerdings im Stadtzentrum von L.A. die Wolkenkratzer wachsen.
Wir besuchen den Theater District am Broadway mit seinen traditionsreichen Filmtheatern. In den „Walk of Fame“, sind derzeit bereits über 2.300 Sterne eingelassen, mit denen prominente Unterhaltungskünstler geehrt werden.
In Downtown Los Angeles steht eine Reihe von architektonisch aufwendig gestalteten Bauten. Wir besichtigen u. a. den Hauptbahnhof (1939 fertig gestellt), das Civic Center (verschiedene Regierungsgebäude) sowie das „Los Angeles Music Center“ und die Walt Disney Concert Hall (Architekt: Frank Gehry, 2003). Nicht weit davon die Kathedrale „Our Lady of the Angels“, 2002 eingeweiht, postmoderne Interpretation einer spanischen Missionsstation.
Am Nachmittag Besuch des J. Paul Getty Museums. Als ethnisch-architektonisches Kontrastprogramm dazu können wir dann am Abend durch Little Tokyo spazieren. Der Stadtteil (heute mit etwa 30.000 Einw.) wurde 1924 gegründet und ist ein kulturelles Zentrum der japanischstämmigen Bevölkerung.

3. Tag: Fahrt durch den Stadtteil Beverly Hills, in dem sich zahlreiche Wohnsitze von Prominenten befinden und Besuch der Universal Studios. Die Studios, in denen aktuell immer Dreharbeiten stattfinden, sind nicht für Schaulustige zugänglich, doch wurde auf dem Studiogelände ein Themenpark errichtet, in dem man von der rasanten Wildwasserfahrt über die interessante Demonstration von Film- und Maskenbildnertricks bis hin zur Feuerkatastrophensimulation alles hautnah miterleben kann, wofür die Traumfabrik berühmt ist. Die Mutter aller Vergnügungsparks ist das 1955 eröffnete Disneyland in Anaheim (Beiname: “The Happiest Place On Earth”). Die Erlebnisfahrten durch virtuelle Räume (Weltraum, Bergwerk, Urwald, Wilder Westen u. a. m.), die verschiedenen Showveranstaltungen, die Begegnung mit Walt Disney’s Comicfiguren, die tollen Straßenparaden und die liebevoll gestalteten Gebäude machen den Park erlebenswert.

4. Tag: Wir verlassen L.A. und fahren ins Landesinnere. Dabei durchqueren wir das Gebirge, das die Stadt im Norden und Osten vom Binnenland trennt und gelangen dabei binnen kurzem in eine geologisch und klimatisch ganz andere Zone, nämlich von der Pazifik-beeinflussten angenehm warmen Meeresküste in die knochentrockene und brennheiße Hochebene, auf der sich hier die Mojave Wüste erstreckt. Besuch der Geisterstadt Calico; musealisiertes Überbleibsel eines kurzen Silberbooms, der Ende des 19. Jh. diese Siedlung “in the middle of nowhere” herbeizauberte und ebenso rasch wieder sterben ließ. Ein Teil der Mojave Wüste ist als nationales Schutzgebiet – Mojave National Preserve – ausgewiesen und weist auf verhältnismäßig engem Raum eine Vielzahl von geologisch und botanisch äußerst vielfältigen Gebieten auf. Kleine Gebirgsstöcke, vulkanisch entstande Landschaftsabschnitte, Sandlandschaften mit wandernden (und sogar singenden) Dünen, ausgetrocknete Steppenseen und eiszeitliche Strukturen existieren nebeneinander oder fließen ineinander. Wir haben leider nur einen halben Tag für die Besichtigung, was uns zwingt, Mut zur Lücke zu beweisen. Unser Tagesziel ist Las Vegas, größte Stadt des Bundesstaates Nevada (600 TEW; 2 Mio. im Agglomerationsgebiet). So richtig interessant wird es hier allerdings erst während der Nacht, wenn die “Sin City” (in Neusprech: City of Entertainment, damit es familienfreundlich klingt) die Gesicher zeigt, für die sie berühmt berüchtigt ist: Hier kann man vor allem auf alle erdenklichen Arten sein Glück im Spiel versuchen, jeden Abend mindestens zwei Weltstars in ihrer aktuellen Show erleben, ohne komplizierte Amtswege heiraten bzw. das Gegenteil und bleibt doch nur immer einer der 40 Millionen (Sex-)Touristen jährlich, die hier Station machen und den gigantischen Hotels und Casinos die entsprechenden Mega-Umsätze bescheren.

5. Tag: Zurück zur Natur! Auch das Death Valley ist ein mythischer Ort, der namengebend für einen ganzen (weiteren) Nationalpark im Gebiet der Mojawe Wüste wurde. Hier werden – bei minimalsten Niederschlägen – in den Monaten Juli bis August regelmäßig Tagestemperaturen von über 45 °C erreicht. Eine lebensfeindliche aber dennoch faszinierende Landschaft, die mit skurillen geologischen Phänomenen und Außerordentlichkeiten aufwartet. Das Rätsel der wandernden und dabei Spuren in den Sand ziehenden Felsen (“Racetrack Playa”) wurde erst im Jahr 2014 gelöst. Auch hier können wir nur einen kleinen Teil der sehenswerten Punkte besuchen. Noch steht der Yosemite Nationalpark auf dem Programm: ältester Nationalpark der USA, seit 1984 UNESCO-Weltnaturerbe und ein wahres Kontrastprogramm zum vorherigen. Seine Lage an den Westhängen der Sierra Nevada signalisiert bereits, dass das Thema des Parks nicht der permanente Kampf allen Lebens gegen das Verdursten ist, sondern Artenvielfalt, Größe der Bäume und die Erscheinungsformen und Wege des Wassers vom Hochgebirge bis in die Niederungen (Höhenerstreckung von 600 bis fast 4000 m ü. NN, Fläche 3.081 km²). Wir fahren bei der Tioga Pass Entrance auf der Straße 102 in den Park ein und durchqueren ihn; Fotostops und nach Möglichkeit und bei Interesse kurze Wanderung. Die Passhöhe dieser Straße liegt über 3000 m. Dem entsprechend ist sie nur während der Sommermonate passierbar. Sollte diese Passage der Sierra zum Reisezeitpunkt verschneit sein, umfahren wir das Gebirgsmassiv im Süden und machen einen Abstecher zum Südeingang des Parks zum Mariposa Grove of Giant Sequoias und Pioneer Yosemite History Center (Übernachtung in einem Hotel an der Westseite des Parks).

6. Tag: Noch einmal zurück in den Park. Ein Konzentrat all der landschaftlichen Schönheit bietet der zentrale Bereich des Parks, das Yosemite Valley. Wegen des starken Besucherandrangs muss neuerdings mit Zugangsbeschränkungen gerechnet werden. Gestern noch im Tal des Todes, heute schon wieder zurück in Gods own country. Auf dem Weg zurück zum Pazifik wird das Klima wieder mediterran und die Vegetation immer üppiger. Am Ende geht es vorbei an nicht enden wollenden Plantagen; Mandeln, Pistazien, Pfirsiche, und vor allem Orangen. Im Napa-Valley, das wir queren, gibt es etwa 300 Weingüter, die Spitzenqualitäten keltern. Bevor wir unser Tagesziel ansteuern noch Besuch des Muir Woods National Monument mit Kaliforniens letzten verbliebenen Baumriesen des Küstenmammutbaums (Sequoia sempervirens), die höchste Baumart der Erde (Übernachtung in San Francisco).

7. Tag: San Francisco, die “Belle of the Bay”, hat eine unvergleichliche Lage auf einer hügeligen Halbinsel zwischen dem Pazifik und der Bucht, die einen riesigen Naturhafen bildet. In der Bucht liegen u.a. die heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, Angel Island und Treasure Island. Wir folgen dem 49-Mile Scenic Drive. Der Streckenverlauf wurde anlässlich der Weltaustellung von 1939 eingerichtet und führt nach wie vor zu allen touristisch interessanten Punkten der Stadt: Vom Civic Center ausgehend zum Museum of Modern Art (MOMA), Japantown, Union Square, Chinatown usw. Selbstverständlich auch zum Pier 39 und Fishermans Wharf, zur Golden Gate Bridge und zur State University. Auf dem Weg machen wir immer wieder Besichtigungspausen und Fotostopps.

8. Tag: Fahrt die Küste entlang nach Süden. In Monterey Besichtigung der Cannery Row. Die Straße der Konservenfabriken, bekannt durch John Steinbecks gleichnamigen Roman, ist heute ein nicht ganz billiges Pflaster; Souvenirgeschäfte dominieren das Bild! Der weitere Weg ist äußerst pittoresk und hat einen berühmten Namen. Wir fahren über Carmel weiter zum „17-Mile-Drive“, der mittlerweile Maut kostet. Der Weg führt durch Pebble Beach, eines der vornehmsten Naturreservate Amerikas. Mit sieben weltweit berühmten Golfplätzen, einer Nobelhotellerie sowie Millionen-Anwesen der oberen Zehntausend ist Pebble Beach eine Spielwiese für Millionäre, die Normalsterbliche gegen Gebühr besichtigen dürfen. In Big Sur beginnt der schönste und dramatischste Abschnitt des Highway No.1: Fahrt über die kurvige, an den unzersiedelten Felshängen entlang gebaute Strasse. Auf dem Weg nach Süden machen wirt einen Abstecher zum Hearst San Simeon State Historical Monument; ein exotisches Phantasieschloss, in den 1920er Jahren vom Zeitungsverleger William Randolph Hearst auf einem Hügel erbaut. Kurz vor San Simeon erreichen wir dann eine See-Elefantenkolonie. Wir können den hier wild lebenden Tieren bei ihren Paarungsritualen oder einfach nur beim Faulenzen zusehen. Santa Barbara: Die Stadt ist die teuerste Wohngegend in den USA. Sie liegt an der „Amerikanischen Riviera“ und zeigt sehr deutlich spanisch-mexikanische Einfluss im Stadtbild. Dies geht auf die Entscheidung zurück, 1929, nach einem schweren Erdbeben, die Stadt wieder so aufzubauen, wie sie vorher war. Nach der Besichtigung Fahrt direkt zum Flughafen und Beginn des Rückflugs.

9. Tag: Ankunft in Wien.

Termine:

Sa 03.02.2018  -  So 11.02.2018    freie Plätze 
Sa 24.03.2018  -  So 01.04.2018  (Ostern)  freie Plätze 
Sa 26.05.2018  -  So 03.06.2018  (Fronleichnam)  freie Plätze 
Fr 26.10.2018  -  Sa 03.11.2018    freie Plätze 
Buchungsinformation

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Reiseleitung: Mag. Martin Beck  u. a.

Pauschalpreis: EUR 2.140,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Los Angeles – Wien (AUA)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Busfahrt und alle genannten Ausflüge
Die Nächtigungen in Doppelzimmern in sehr guten Hotels (DU/ WC oder Bad/ WC)
Die Eintrittsgebühren (nur) in die Nationalparks
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne die Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: EUR 50,–

ESTA-Anmeldung (Elektronische Anmeldung der Einreise):  € 20,–

Saisonzuschlag (Juli und August): EUR 330,–

Teilnehmerzahl: mindestens 15 Personen, maximal 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.