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Kuba, die "Königin der Antillen”, wie die größte Karibikinsel auch genannt wird, lässt sofort an Hemingway, Fidel Castro, Havannazigarren und an weiße, palmengesäumte Strände denken. Diese Reise führt zu den kolonialen Denkmälern der Insel. Genießen Sie aber auch die üppige Vegetation, das milde Klima und die karibische Lebenseinstellung. Nach der Revolution von 1959 gab es eine stürmische Zeit des gesellschaftlichen Umbaus und der außenpolitischen Neupositionierung, die aber bekanntlich in Wirtschaftskrisen, Verelendung und Stillstand endete. Seit dem Rückzug Fidel Castros 2006 aus seinen Machtpositionen erwacht "die Braut" zunehmend wieder zum Leben, legt vorerst einmal ein bisschen neue Farbe auf und erlaubt direkte Flüge von und nach den USA, auch wenn in Guantanamo noch immer Häftlinge festgehalten werden.

Da sollten Sie noch ein paar Tage am Strand dranhängen! Cool

1. Tag: Flug von Wien mit ein Mal Umsteigen nach Havanna und Transfer ins Hotel.

2. Tag: Stadtrundfahrt und Spaziergang in Havanna mit Plaza de la Catedral, Plaza de las Armas, Palacio de los Capitanes Generales, der ehemalige Sitz der spanischen Gouverneure, Museum der Stadtgeschichte, Museum der Revolution. Aperitif in der berühmten „Bodeguita del Medio“ wo Hemingway seinen „Mojito“ (Nationalgetränk Kubas) getrunken hat.

3. Tag: Besuch in einer Zigarrenfabrik, wo die Zigarrendreher(innen) ihre Arbeit noch immer von Hand verrichten. Anschließend Stadtrundfahrt durch das moderne Havanna mit Besuch der Marina Hemingway. Der Rest des Tages steht für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Die Altstadt Havannas, mit ihren barocken und neoklassischen Monumenten wurde bereits 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe deklariert. Für Spezialinteressenten: Kuba ist ein Paradies für Fans alter Autos – in den Straßen von Havanna kreuzt so mancher Oldtimer US-amerikanischer Provenienz.

4. Tag: Ausflug nach Westen in das Valle de Viñales, eine besonders malerische Landschaft. Das breite und etwa 10 km lange Tal zwischen Kalkstöcken ("Orgelpfeifengebirge") ist das Herzstück eines Naturparks und wurde von der UNESCO als Kulturlandschaft der Menschheit ausgezeichnet. Besichtigung einer Orchideenfarm und der lndianerhöhle „Cueva del Indio“. Es ist das eine Karsthöhle, die teilweise mit dem Boot befahren wird. Zurück nach Havanna.

Kuba, Havanna, Altstadt kleine bunte heruntergekommene Straße mit Passanten, vielen Kindern und einem Oldtimer5. Tag: Am Vormittag Ausflug nach San Francisco de Paula und zur Finca Vigía (Museum Hemingways). Weiter nach Cojimar, ein Lieblingsplatz Hemingways. Hemingway hatte von 1939 bis zur Revolution seinen Lebensmittelpunkt in Kuba. Hier lernte er auch das Vorbild für den Helden seiner Novelle "Der alte Mann und das Meer" kennen, die ihm Weltruhm einbrachte. Zurück in Havanna weitere Besichtigungen wie das Museum der Schönen Künste (kubanisches Volksmuseum) und das Napoleon Museum.

6. Tag: Flug von Havanna nach Santiago de Cuba und Transfer zum Hotel. Santiago ist die Stadt des Salsa und die Stadt der Rumdestillerien. Hier steht bis heute das Haus von Diego Velázquez, spanischer Eroberer und Städtegründer. Die Stadt besticht durch ihre herrliche Lage zwischen Bergen und Meer.

7. Tag: Besichtigung von Santiago mit Museumsbesuch, Besichtigung der Festung „Castillo del Morro“ (herrlicher Blick auf das Bergland Sierra Maestra), Moncada Kaserne (Ursprungsort der kubanischen Revolution). Busfahrt durch den Bacanao Park bis Baracoa. Die Stadt an der Honigbucht, am Ostende Kubas streitet mit einem 200 km weiter westlich gelegenen Ort um die Ehre, der Ort gewesen zu sein, an dem Kolumbus erstmals den Fuß auf kubanischen Boden gesetzt hat. Das ist ebenso eine gut argumentierbare Vermutung, wie dass Gabriel García Márquez Baracoa als Schauplatz für seinen Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" benützt hat. Bis nach der Revolution gab es keine befahrbare Verbindung ins übrige Land, weil die „Sierra del Purial“ die kleine verschlafene Stadt abriegelt.

Santiago de Cuba - Karnevalplakat mit einem naiv gezeichneten bunt gekleideten fröhlich tanzenden dunkelhäutigen Paar8. Tag: Ausflug zum Fluss Toa mit Flussfahrt in einem Cayuco (das traditionelle Boot der Ureinwohner) in der üppigen Natur des Hinterlandes (Parque Nacional de Alejandro de Humboldt). Rückfahrt nach Baracoa und Bummel durch das romantische Städtchen. In der leise vor sich hinbröckelnden – um nicht zu sagen baufälligen – Catedral de Nuestra Señora de la Asunción kann man ein Holzkreuz besichtigen (Cruz de la Parra, das Original), das Christoph Columbus ursprünglich am Hafen aufgestellt hatte. 29 Kreuze soll Kolumbus einst auf seinen vier Reisen nach Amerika hinterlassen haben. Dieses hier ist das einzige erhaltene.

9. Tag: Fahrt nach Santiago über den „Mirador de Malones“. In Santiago Besuch des Santa Ifigenia Friedhofs mit dem Grab – eigentlich ist es ein Mausoleum – von José Martí. Martí (1853-1895) ist als Schriftsteller unumstritten und gilt mit seinen Gedichten als einer der wichtigsten Autoren Lateinamerikas. Als politischer Autor, Ideologe und Organisator des kubanischen Unabhängigkeitskampfes ist er eine omnipräsente Ikone des Landes. Darüber hinaus wurden und werden seine Ideen von revolutionären Kräften wie Regierungen Südamerikas jedwelcher Couleur gerne als Grundlage und Rechtfertigung des eigenen Handelns vereinnahmt.

10. Tag: Busfahrt zum Marienwallfahrtsort "Virgen de la Caridad de Cobre". Diese Maria wurde seit dem 17. Jh. schon als Nationalheilige verehrt, jedoch erst 1916 zur päpstlich approbierten Schutzpatronin Kubas. Die Kirche zeigt unzählige Votivgaben, darunter auch die Nobelpreis-Medaille von Ernest Hemingway. Das Gnadenbild wird auch von den Anhängern der afrokubanischen Religionen (Santería-Religion) verehrt. Unter dem Namen Ochún ist sie die Göttin der Flüsse und der Liebe (Gedenktag für alle gemeinsam: 8. September). Danach weiter über Bayamo (zweitgrößte Stadt der Insel, gegründet 1513) bis Camaguey.

11. Tag: Besichtigung von Camaguey mit Kirche San Juan de Dios und Park Igancio Agramonte. In Manaca Iznaga sieht man ehemalige Sklaven-Siedlungen. Fahrt nach Trinidad (75 TEW; nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel!) in der Provinz Sancti Spiritus, eine Kolonialstadt, wo man sich in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlt. Heute profitiert die Stadt davon, dass hier im Lauf des 19. Jh. die Uhren allmählich stehen blieben, während das nahe gelegene Cienfuegos zur Industriestadt wurde und boomte.

12. Tag: Besichtigung von Trinidad (die Altstadt ist als Flächendenkmal UNESCO Weltkulturerbe) mit "Santa Ana Kirche", Museo Romantico, Parque Central. Hier merkt man vielleicht am deutlichsten, dass sich Kuba von der Lethargie und Perspektivlosigkeit der Fidel-Castro-Zeit zu lösen beginnt. Überall wird renoviert, öffnen privat geführte Läden und Restaurants. Am Abend Besuch einer Afro Show möglich.

Cienfuegos - Dreigeschoßige Villa in maurischem Stil - Prunkbau eines Zuckerbarons13. Tag: Fahrt nach Cienfuegos (175 TEW) in der gleichnamigen Provinz. Während des 19. Jh. entstand hier ein Zentrum der Zuckerverarbeitung und in der Gegenwart verfügt die Stadt über den weltweit größten Zuckerexporthafen. Das alte Stadtzentrum ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Besichtigung mit Kathedrale, Theater Therry (historistisch), Botanischer Garten. Ein besonderes Baudenkmal ist der Triumphbogen der Stadt, der daran erinnert, dass französische Kolonisten eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Stadt spielen.

14. Tag: Rückfahrt über Guamá, wo die Rekonstruktion einer Indianer Siedlung inmitten eines herrlichen Seen-Gebietes zu besichtigen ist. Weiter nach Santa Clara (Tren Blindado und Grabmal von Ernesto "Ché" Guevara), danach zurück nach Havanna.

15. Tag: Zeit zur freien Verfügung in Havanna. Abflug nach Europa.

16. Tag: Ankunft in Wien.

Termine:

Sa 25.11.2017  -  So 10.12.2017    freie Plätze 
Di 26.12.2017  -  Mi 10.01.2018    freie Plätze 
Di 06.02.2018  -  Mi 21.02.2018    freie Plätze 
Buchungsinformation

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Reiseleitung: Adrian Vonwiller, Prof. Mag. Detlef Georgsdorf (06.02.2018)  u. a.

Pauschalpreis:  € 3.850,–
Pauschalpreis (gültig für alle Abreisen ab 1. Oktober 2017):  € 3.990,–
Als Privatreise: € 3.800,–
Als Privatreise (gültig für alle Abreisen ab 1. Oktober 2017): € 3.995,–
(ab zwei Personen mit örtlicher deutschsprachiger Reiseleitung, auch zum Wunschtermin)

Inbegriffen:
Die Linienflüge (AUA, Air Canada, Cubana)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Rundfahrten mit den Besichtigungen
Die Nächtigungen in guten Hotels auf Basis Doppelzimmer (Bad/ WC oder Du/ WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Eintrittsgebühren
Falls erforderlich die Betreuung durch einen einheimischen Führer
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 45,–

Hochsaisonzuschlag (Silvester, Ostern): € 240,–

Visum (inklusive Besorgung): € 50,–

Obligatorische Versicherung: € 50,– (Kuba verlangt von jedem ausländischen Reisenden eine zusätzliche, extra für diesen Aufenthalt abzuschließende Reiseversicherung)

Teilnehmerzahl: mindestens 15, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.