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Eine Reise auf die arabische Halbinsel ist eine Reise zu den Ursprüngen der Menschheit. Die Mischung aus uralten Kulturzeugnissen, Traditionen und Modernität macht diese Region höchst spannend. Die Arabische Halbinsel bietet nicht nur die Symbiose von Resten der kargen nomadischen Lebensweise der Beduinen, tiefer islamischer Religiosität und Luxusleben der Happy Few des 21. Jahrhunderts sondern auch faszinierende Landschaftserlebnisse. Lassen sie sich entführen in das Land der Märchen aus 1001 Nacht!

1.Tag: Flug Wien (bzw. von einem deutschen Flughafen, der von der Lufthansa angeflogen wird) – Kuwait.

2.Tag: KUWAIT: Das kleine Land am Persischen Golf (etwa so groß wie Niederösterreich), konstitutionelle Monarchie, gehört infolge seiner Erdölvorkommen zu den reichsten Staaten der Welt. Der Tourismus hat hier allerdings noch kaum Fuß gefasst. Die Hauptstadt, Kuwait City präsentiert sich heute modern und interessant. Wahrzeichen der Stadt sind die drei Wassertürme und der Befreiungsturm. Trotzdem findet man hier noch die typischen orientalischen Basarviertel. Es gibt einen Waffenmarkt, einen Kupfermarkt und einen Goldmarkt. Die Waren sind teilweise auch sehr preiswert, da es in Kuwait keine Steuern gibt.
Besichtigungen: Die Al Sabah–Collection im ehemaligen American Hospital mit den einmaligen Funden aus drei Jahrtausenden: mesopotamisch, altpersisch, hellenistisch und Dilmun-Kultur. Das Al-Sadu Haus (gegründet 1979, ein „lebendes Museum“ für beduinisches Kunsthandwerk). Die Große Moschee (1986 eingeweiht, bietet bis zu 10.000 Gläubigen Platz und gilt als eine der größten Moscheen im Nahen Osten). Eines der modernsten Gebäude Kuwaits und mit 413 m das höchste Gebäude der Stadt ist der Al Hamra–Tower des amerikanischen Architekturbüros Skidmore, Owings and Merrill. Der Befreiungsturm ist einer der höchsten Fernsehtürme der Welt. Unser Weg führt auch vorbei am Majlis Al-Umma, das Parlament Kuwaits, von Jørn Utzon entworfen, der Architekt des Sydney Opera House. Die Musical Fountain ist ein übergroßer Springbrunnen in Kuwait-Stadt und der größte im Nahen Osten. Zu den Bewegungen und den immer wieder wechselnden Farben des Wassers erklingt passende Musik. Wir besuchen einen der Gold Souks, für die Kuwait weithin bekannt ist. Gold genießt im Nahen Osten sehr hohes Ansehen; es wird oft mit 21 oder 22 Karat gehandelt, also mit geringerem Goldgehalt als bei uns, wobei alle Waren zertifiziert werden. Weiters Besuch des Tareq Rajab Museums (1980 von dem Ehepaar Rajab gegründet) mit über 30.000 Objekten wie Schmuck, Keramik-, Stein- und Glasarbeiten, Miniaturen und Musikinstrumenten, aber auch historischen Kleidungsstücke, Kalligrafien und Manuskripten. An der Landzunge die in den persischen Golf hineinragt, befinden sich die weltbekannten Kuwait Towers, Wahrzeichen des Landes und Speicher für tausende Liter Wasser. 1980 haben sie den Aga Khan Preis für Architektur gewonnen.

3.Tag: Wenn es die Witterung und die Gezeiten zulassen, besuchen wir heute die Insel Failaka. Sie ist die schönste und bekannteste der neun Inseln, die vor der Küste Kuwaits liegen. Hier wurde eine Festungsmauer aus der Zeit Alexander des Großen und Siedlungsreste der 5000 Jahre alten Dilmun – Kultur gefunden. Die Überfahrt mit dem Schiff dauert ca. 45 Minuten. Heutzutage spielt Failaka eine große Rolle als Ferienziel für die Bürger von Kuwait. Die Iraker benützten auf ihrem Feldzug gegen Kuwait im Jahre 1990 die Insel als strategisches Hauptquartier zur Absicherung des Seezugangs nach Kuwait. Man sieht noch sehr viele zerschossene Gebäude und Kriegsrelikte wie alte zerstörte Panzer, Artilleriegeschütze und Fahrzeuge. Rückkehr in die Stadt am Nachmittag.

4.Tag: Flug von Kuwait nach BAHRAIN. Das Emirat ist ein winziges Land, kaum größer als Wien, und ein Einkaufsparadies. Es umfasst eine Gruppe von Inseln im Persischen Golf vor der Küste Saudi-Arabiens. Der Flughafen liegt auf der kleinen Insel Muharraq, die durch einen Autodamm mit der Hauptstadt Manama verbunden ist. Transfer ins Hotel. Fahrt von Manama nach Suk al-Khamis, mit der ältesten Moschee des Landes (1051) – weiter nach Isa-Town (moderne Stadt mit hauptsächlich Fertighäusern, eines der größten Siedlungsprojekte im Nahen Osten). Abstecher in das Dorf Aali, wo man besonders große Tumuli findet; Bahrain verfügt über mehr als 170.000 Grabstätten, aber die (vermutlich) königlichen Grabmale sind die imposantesten. Die Grabhügel liegen im Zentrum des Dorfes und sind bis zu 15m hoch bzw. 45m breit. Weiter nach Rifaa al-Gharbi zur Residenz des Emirs.

5.Tag: Stadtrundfahrt in Manama: King-Faisal Road mit Nationalmuseum (mit u.a. einer Sammlung von Fundstücken aus vorgeschichtlicher Zeit, griechischen Münzen und einem nachgebauten Souk), Opern- und Konzerthaus, Government Road mit dem Regierungsgebäude, Al-Khalifa Road mit imposanten Bank-, Handels-, und Verwaltungsgebäuden. Das World Trade Center wurde besonders gelobt für seine Energieeffizienz: Es besitzt zwischen seinen spitzigen, dreieeckigen Türmen Windkrafträder auf drei Ebenen. Bab al-Bahrain (das große Tor), Eingang in das Souk-Viertel mit einem Labyrinth von engen Gässchen. Weiter entlang der Nordroute zu den Ruinen eines portugiesischen Forts (Qalat al-Bahrain) mit Ausgrabungen der Dilmun- und der hellenistischen Zeit. Weiter durch das Gebiet mit vielen Tumuli (Grabhügel der antiken Dilmun-Kultur (3.000 v. Chr.), nach Barbar (Ruinen einer antiken Tempelanlage, die in drei Schichten ein Heiligtum aus dem 3. bis 1. Jahrtausend v. Chr. zeigt).  Besichtigung der alten Gässchen und Häuser der noch gut erhaltenen Altstadt von Muharraq.

6.Tag: Am Vormittag Fahrt in die südliche Wüste mit Besuch des Öl-Museums. Dieses ist nur wenige Meter neben der ersten Ölquelle des Nahen Ostens erbaut, und zeigt historisches Bohrequipment und Dokumentationen über die Ölentdeckung sowie ein Modell einer Bohrinsel. Wir sehen auch die gigantische neue Formel 1-Anlage für den Grand Prix von Bahrein. Kurzer Flug nach Qatar und Transfer ins Hotel.

7.Tag: Das Emirat QATAR liegt auf einer Halbinsel an der Westküste des Arabischen Golfs, ist drittgrößter Ölproduzent unter den Golfstaaten, zählt zu den Ländern mit den höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt, hat einen Ausländer-Anteil von 80% und ein geradezu luxuriöses Sozial-, Gesundheits- und Bildungssystem. Die Hauptstadt Doha kombiniert traditionelle arabische Stadtteile und Zonen moderner Architektur und verfügt u.a. über viele moderne Shopping Malls, künstliche Inseln mit gigantischen Überbauungen rund um einen „andalusischen“ Hafen, den Porto Arabico, viele z.T. sehr interessante Wolkenkratzer im Westbay – District, eine Moschee für 30.000 Gläubige und ein kürzlich erbautes riesiges Stadion. Vor dem Ölboom war Qatar als Handelsplatz für Perlen weltberühmt, doch brach dieser Wirtschaftszweig in den 1930ern durch das Aufkommen japanischer Zuchtperlen zusammen. Heute ist die Zucht der edelsten Araber-Pferde der Welt eines der Atouts des Landes, aber vor allem natürlich die reichen Ölreserven und die drittgrößten Gasvorkommen der Welt.
Am Vormittag Stadtbesichtigung von Doha: Corniche Road, die Prachtstrasse entlang des Golfs. Das großartige Museum für Islamische Kunst wurde von dem berühmten amerikanisch/chinesischen Architekten I. M. Pei (der u.a. die Louvre – Pyramide gebaut hat) in einem kubistisch-islamischen Stil entworfen. Es besitzt es die vielleicht kostbarste Sammlung an islamischer Kunst weltweit. Das Museum hat den großzügigen Jahresetat von einer Milliarde US-Dollar zur Verfügung. Dementsprechend einmalig ist auch die Sammlung von Keramik der Omayaden, Abbasiden, Buyiden, Samaniden und Mameluken bis zu den schönsten Iznik – Stücken des 16. Jh., syrischen und ägyptischen Metallarbeiten, Kalligrafie und Miniaturmalerei bis zu den  Schmuckstücken und Teppichen der Moguln; alles was die islamische Kunst an Kostbarkeiten aus 1400 Jahren zu bieten hat. Al Koot-Fort, Wakif Souk, Großer Platz mit Uhrturm, Große Moschee, der neu erbaute Palast des Emirs. Am Nachmittag Fahrt über Simaisma, wo wir die kleine alte Moschee besuchen; auch hier ist sie wie in anderen Dörfern das Herzstück der Siedlung. Sie wurde um 1938 von Perlentauchern und Fischern erbaut und war nicht nur religiöses sondern auch Bildungszentrum. Weiter nach Al-Khor (Küstenstadt nördlich von Doha), wo wir die Biznah Türme, das Nasser bin Abdullah Haus und den Dhow Hafen sehen. Das Nasser bin Abdullah Haus ist der Geburtsort von Sheikha Mozah bin Nasser Al-Missned, Hauptfrau des 2013 zurückgetretenen Emirs und Präsidentin der Qatar Foundation. Die Residenz wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jh. nach traditionellen qatarschen Vorlagen für private Bauten errichtet. Weiter nach Norden zu den Petroglyphen von Al-Jassasiya.

8. Tag: Wüstensafari zum Binnensee – ein Meeresarm in der südlichen Wüste von Qatar – ein Hauch von Abenteuer und eine hautnahe Begegnung mit der lebensfeindlichen Naturlandschaft. Wir fahren mit einen 4×4 Landcruiser quersandeinüber die unendlichen Dünen der qatarschen Wüste bis zum azurblauen Inlandsee an der Grenze. Anschließend Bademöglichkeit im Persischen Golf.

9. Tag: Besuch des Nationalmuseums (vermutlich Ende 2014 fertig), eine gigantisches, spektakuläres Megaprojekt der zeitgenössischen Architektur (Jean Nouvel). Ein Gebäude der Superlative mit schräggestellten tellerförmigen Gebäudeteilen, die an übereinandergestapelte fliegende Untertassen gemahnen. Es wird eine naturhistorische und eine geschichtliche Sammlung enthalten, mit einer höchst interessanten Dokumentation über das Leben der Bewohner von Qatar von der Steinzeit bis heute. Weiters eine Ethnologische Abteilung mit Beispielen für die Webkunst der Beduinenfrauen und schönen Stickereien und einer einzigartigen Sammlung von Perlen. Am Nachmittag Fahrt zum Sheikh Faisal Museum, außerhalb der Stadt, mit einer reichhaltigen und hochqualitativen Privatkollektion, kontinuierlich aufgebaut seit den 1960er-Jahren, welche die Abteilungen Islamische Kunst und Waffen, Münzen, Manuskripte und Drucke sowie Fossilien umfasst. Besonders interessant ist die Oltimer-Sammlung des Scheichs, der etwa 60 Autos, von ganz frühen Modellen des 19. Jh. über Limousinen der 20er und 30er Jahre bis zu Formel 1 – Boliden sammelte. Am Abend Möglichkeit zur einer Dhow-Cruise.

10.Tag: Rückflug nach Wien (bzw. nach einer anderen Destination die von Turkish Airlines angeflogen wird).


Termin
:

Di 26.12.2017  -  Do 04.01.2018    freie Plätze 
Fr 09.02.2018  -  So 18.02.2018    freie Plätze 
So 25.03.2018  -  Di 03.04.2018  (Ostern)  freie Plätze 
Fr 26.10.2018  -  So 04.11.2018    freie Plätze 
Buchungsinformation

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Reiseleitung:  Prof. Dr. Anton Mauer,  OStR. Prof. Mag. Fritz Stampfer   u. a.

Pauschalpreis mit Flug ab/bis Wien:  €  3.340,–
Privatreise mit Flug ab/bis Wien:       €  3.990,–

(ab zwei Personen mit örtlicher englischsprechender Reiseleitung, auch zum Wunschtermin)

Aufzahlungen:
Bei Flug ab/bis alle deutschen und schweizer Flughäfen, die von Turkish Airlines angeflogen werden:  €  95,–
Bei Flug ab/bis alle &uumbrigen europäischen Flughäfen, die von Turkish Airlines angeflogen werden:  €  185,–

Inbegriffen:
die Flüge Wien – Kuwait – Bahrain – Qatar – Wien (Turkish Airlines)
die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
die Busrundreise
alle Flüge und zugehörigen Gebühren in den Emiraten gemäß Programm
die Nächtigungen in Zweibettzimmern in einem sehr guten Hotel (Du/WC und Bad/WC)
Verpflegung: nur Frühstück
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
die Betreuung durch einen lokalen Begleiter
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 50,–

Saisonzuschlag (Silvestertermin): € 195,–

3 Visa: Alle 3 Visa werden jeweils bei der Einreise erteilt. Gesamtkosten ca. € 160,–. In Ihrem Pass darf kein israelischer Stempel enthalten sein.

Teilnehmerzahl: mindestens 10, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.