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Diese Reise führt uns zu reizvollen, vom Massentourismus noch verschont gebliebenen Regionen: zunächst in die Marken mit Fano am adriatischen Meer, der Renaissance-Stadt Urbino und den eindrucksvollen Grotten von Frasassi, dann nach Umbrien. Von unserem Hotelstandort in Assisi aus (kein täglicher Quartierwechsel!) unternehmen wir Ausflüge in das „grüne Herz Italiens”, wo Kultur und Landschaft an Schönheit miteinander wetteifern. Für die Hin- und Rückfahrt sind weitere Höhepunkte eingeplant, wie die Giotto-Fresken in Padua oder die mit prachtvollen Mosaiken geschmückten Kirchen von Ravenna.

1. Tag: Fahrt Wien – Padua.

2. Tag: Padua, Stadt des heiligen Antonius. Er ist in der an Kunstschätzen reichen Basilika „Il Santo“ bestattet. Besichtigung der Kapelle der Scrovegni mit Fresken von Giotto. Weiter nach Urbino, zur vollkommensten Frührenaissance-Stadt Italiens: Herzogspalast des Federico von Montefeltro mit der Nationalgalerie der Marken, Geburtshaus Raffaels. Raffaello Sanzio, wie er mit vollem Namen hieß, erlebte als Maler in Florenz einen steilen Aufstieg und wirkte ab 1514 am päpstlichen Hof in Rom (Bauleiter des Petersdoms und Aufseher über die römischen Antiken). Übernachtung in oder bei Urbino.

3. Tag: Besichtigung von Fano: Augustusbogen, Loggia San Michele, Kirche Santa Maria Nuova. Weiter zu den Grotten von Frasassi, die zu den spektakulärsten und größten Karsthöhlen Europas zählen. Danach Fahrt nach Assisi, Stadt des heiligen Franziskus (4 Übernachtungen).

4. Tag: Ausführliche Besichtigung von Assisi. Prächtig auf einem Vorhügel des Monte Subasio gelegen: Minervatempel (lt. Goethe „das erste vollständige Denkmal der alten Kunst“); Basilika des heiligen Franziskus (herrlicher Freskenschmuck); Dom San Rufino mit schöner romanischer Fassade; Kirche Santa Chiara, Kloster San Damiano (hier soll Franziskus seinen berühmten „Sonnengesang“ gedichtet haben), Wallfahrtskirche Santa Maria degli Angeli (Lieblingskirche des heiligen Franziskus). Kurze Fahrt nach Spello: liebliches Stadtbild mit verwinkelten Treppengassen, schmalen Wohnhäusern und eingestreuten kleinen Plätzen; S. Maria Maggiore mit der Kapelle Baglioni. Zurück nach Assisi.

5. Tag: Ausflug nach Gubbio, sehenswert wegen seines mittelalterlichen Charakters und der schönen mittelalterlichen Stadtpaläste, besonders der zinnengekrönte Palazzo dei Cónsoli; Palazzo Pretorio und Palazzo Ducale, Dom (13. Jh.), Piazza della Signoria. Weiterfahrt nach Perugia, prachtvoll über dem Tiber-Tal auf einer Anhöhe mit herrlichem Rundblick gelegen. Perugia zählt neben Florenz, Pisa, Siena und Assisi zu den bedeutendsten Kunststädten Mittelitaliens. Dom San Lorenzo (seltenes Beispiel einer gotischen Hallenkirche); Priorenpalast (zählt zu den schönsten Palästen Mittelitaliens); Fontana Maggiore (herrlicher, mittelalterlicher Brunnen); Collegio del Cambio (Freskenzyklus mit Darstellungen der Tugenden und religiöser Motive); Etruskertor. Rückfahrt nach Assisi.

6. Tag: Ausflug nach Spoleto, das schon in umbrischer und römischer Zeit eine bedeutende Rolle spielte. Kirche S. Eufemia (10. Jh.); Dom mit Fresken von Filippo Lippi; Ponte delle Torri (so genannte Brücke der Türme, Aquädukt aus dem 14.Jh.); Clitumnusquelle (von Plinius besungen). Weiter nach Montefalco, „Balkon Umbriens“; Kirche San Francesco mit Fresken von Benozzo Gozzoli. Über Bevagna mit schönem Stadtplatz und Mauerring zurück nach Assisi.

7. Tag: Ausflug in das mittelalterliche Städtchen Todi mit Dom, Santa Maria della Consolazione und nach Orvieto mit seinem einzigartigen Dom, eine der prachtvollsten Leistungen gotischer Baukunst auf italienischem Boden; u.a. auch Pozzo di San Patrizio (St. Patricks-Brunnen), ein 1527 – 1740 angelegter 61 m tiefer Brunnen, in den man auf zwei Wendeltreppen hinabsteigen kann. Weiterfahrt entlang des Trasimenischen Sees (größter See der italienischen Halbinsel, berühmt geworden durch den Sieg, den Hannibal hier 217 v. Chr. über die Römer errang) nach Città di Castello.

8. Tag: Città di Castello: Altstadt, Rathaus, Dommuseum mit dem Schatz von Canoscio. Fahrt nach Ravenna, 401-535 Regierungssitz der Weströmischen  Herrscher, einst wie heute ein Schrein voll prachtvoller Kunstschätze. Zahlreiche historische Gebäude der Stadt gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sant`Apollinare Nuovo mit prachtvollen Mosaiken aus dem 5. Jh., Grab von Dante, Basilika S. Vitale (6.Jh.), Palast und Grabmal des Ostgotenkönigs Theoderich der Große. Weiter nach Padua.

9. Tag: Padua – Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Mag. Elisabetta Dal Bello

Pauschalpreis: € 1.395,–

Inbegriffen:
die Busrundreise
die Nächtigungen in Zweibettzimmern in sehr guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
die Halbpension (Abendessen / Frühstück)
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
wo erforderlich die Betreuung durch lokale BegleiterInnen
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 40,–

Teilnehmerzahl: mindestens 15, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.