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Dieses Programm bietet ein wirklich intensives Kennenlernen eines der ursprünglichsten und faszinierendsten Länder Südostasiens. Besuch absolut einmaliger und einzigartiger kulturhistorischer, ethnischer und landwirtschaftlicher Attraktionen. Noch hat der "Tourismus" Burma nicht vereinnahmt, noch machen Menschen und Märkte, Pagoden und Tempel und der stets gegenwärtige Buddhismus in "Buddhas Lieblingsland" die Tage in diesem Land zweifellos zu den schönsten, die man heutzutage in Asien verbringen kann.
Das fakultative Verlängerungsprogramm West-Burma führt in ein Gebiet, das von zwei großen Minderheiten, den buddhistischen Arakanesen und den moslemischen Rohingya besiedelt ist, die ihre spezifischen lokalen Kulturen ausgeprägt haben (und gegen den massiven Druck der burmesischen Regierung verteidigen). Alternativ dazu bieten wir Ihnen auch unser Fakultativprogramm Kambodscha an (siehe unten).

1. Tag: Flug von Wien nach Rangun.

2. Tag: Ankunft in Rangun; am Morgen erster Teil der Stadtbesichtigung: die über 2000 Jahre alte Sule-Pagode markiert das koloniale Stadtzentrum. Weiter zur achteckigen Bo-ta-Taung-Pagode im Hafengebiet entlang des Yangon-Flusses, der einer der neun Deltaarme des riesigen Ayeyarwady ist. Besuch der Weltfriedens-Pagode Kaba–Aye, auf deren Gelände 1954 die sechste buddhistische Synode einberufen wurde. Weiterfahrt zur Maha Pasana-Höhle, welche ungefähr 10.000 Menschen Platz bietet. Im National Museum steht unter anderem der 8 m hohe Goldene Löwen-Thron aus der Konboung-Dynastie. Bummel über den Bogyoke Markt.

3. Tag: Flug nach Pagan, der ersten und schönsten Hauptstadt der Birmanen, von einem großen König im 11. Jahrhundert begründet. Hier entstand die neben dem kambodschanischen Angkor bedeutendste Tempel- und Pagodenstadt Asiens. Ganztägige Besichtigungen in diesem riesigen Areal. Besuch der Shwezigon-Pagode, der einzigen alten und echten Goldpagode in Bagan, erbaut unter dem großen König Kyanzittha. Danach Besichtigung von Wetkyi-in-Gubyaukgyi (13. Jahrhundert), ein Höhlenkloster mit den ältesten Wandmalereien des Landes und des Ananda-Tempels, den viele für den schönsten und kunsthistorisch bedeutendsten Tempel von Pagan halten. Im nahen Meditationskloster sieht man uralte Wandmalereien mit höfischen Szenen und mit Alltagsbegebenheiten aus einer lange vergangenen Epoche. Am Nachmittag Besuch einer Lackwarenfabrik und von Dhammayangyi Phato, einem großartigen Tempel der späten Periode. Den Sonnenuntergang erleben wir auf der Plattform einer direkt am Fluss gelegenen Pagode – begeistert vom Anblick der tausendjährigen Tempel und Pagoden aus rotem Ziegelstein und weißem Putz in der weiten Ebene der Stadt.

4. Tag: Am Vormittag weitere Besichtigungen von Pagans eindrucksvollen Pagoden: Nagayon, ein eleganter und sehr gut erhaltener Tempel mit vielen Buddhastatuen, sowie Abeyadana Pahto mit sehr schönen Fresken. Am Nachmittag Besichtigung von Gubyankgyi, einem Tempel in perfektem indischen Baustil, mit hunderten von Fresken, die Jatakas, Vorleben des historischen Buddha Shakyamuni, illustrieren. Abschließend Besichtigung von Mingalazedi. Danach wegen des herrlichen Ausblicks und tief religiösen Umfelds Fahrt zum Heiligen Berg Popa: dort etwa 45minütiger Aufstieg auf den Karstkegel, auf dessen Spitze sich eine ausgedehnte Tempelanlage befindet. Wir genießen den wunderbaren Ausblick samt Sonnenuntergang. Am Abend Rückkehr nach Pagan.

5. Tag: Kurzer Flug nach Mandalay, wo Könige der Konbaung-Dynastie residierten und schließlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor den Briten kapitulierten. Besichtigung von Inwa/Ava. Ein Höhepunkt ist der „schiefe Turm“ von Ava, das Maha Aungmye Bonzan Kloster (aus Stein gebaut und mit schönen Stuckarbeiten und Mosaiken verziert). Als schönstes, traditionelles Holzkloster gilt bis heute das Bagaya Kloster, dieser Bau zeugt von der ehemaligen Macht Inwas. Weiterfahrt nach Amarapura mit der berühmten U Bein-Brücke (längste Teakholzbrücke der Welt). Über die Ava-Brücke weiter nach Sagaing, dessen Charme in seinem Rundblick liegt – beherbergen doch 735 Klöster an die 8000 Mönche. Unzählige Pagoden bietet dieses ehemalige Maditationszentrum, zu viel um alle sehen zu können. Den besten Rundblick genießt man von der Umin Thonze-Pagode.

6. Tag: Mit dem Boot führt eine kurze Fahrt flussaufwärts nach Mingun. Hier wurde während der Herrschaftszeit von König Bodawpaya mit dem Bau einer Pagode mit einer Höhe von 150 Metern begonnen, die die größte der Welt werden sollte (unvollendet). Für die Pagode wurde eine 90 Tonnen schwere Glocke gegossen, von der behauptet wird, sie sei die größte, unbeschädigte Glocke der Welt. Weiters Besichtigung der Hsinbyume-Pagode. Zurück in Mandalay Besichtigung des Mahamuni-Tempels mit dem berühmten Arakan (Mahamuni)-Buddha aus purem Gold, der Kuthodaw-Pagode, die man wegen der 729 Marmortafeln, in die der gesamte buddhistische Kanon anlässlich des 5. Buddhistischen Konzils eingehauen wurde, auch als „größtes Buch der Erde" preist, das Teakholz Goldkloster Shwe Nandaw, das einzige noch heute existierende Bauwerk von einst mehr als 100 Gebäuden, die das Palastareal der Konbaung-Könige bildeten, einen Palast, den man als „Weltwunder" einstufte und der im Zweiten Weltkrieg leider verbrannte. Am Abend Aufstieg und Auffahrt (Rolltreppe/Aufzug) auf den Mandalay Hill mit beeindruckendem Ausblick auf die Stadt und die Umgebung (Sonnenuntergang!).

7. Tag: Flug nach Heho, auf das Shanplateau und landschaftlich besonders schöne Fahrt per Bus nach Kekku, welches (erst seit kurzem zugänglich) mit seinen über 1000 weißen Pagoden im enorm ausgedehnten Hügelgebiet besticht. Zuerst Stopp in Taunggyi, der Hauptstadt des südlichen Shanhochlandes, wo am Morgenmarkt Bergvölker Ihre Waren feilbieten. Besuch einer Cheroot (Burmesische Zigarren) Fabrik. Dann geht es durch das Pa O Land nach Kekku, wo Sie, begleitet von einem speziellen Führer, wunderschöne Eindrücke gewinnen können. Gerade durch die wechselne Beleuchtung durch Sonne, Nebel, Wolken beeindruckt die Größe der Anlage enorm. En Route Besuch des Weingutes Aye Thar Yar, wo es einem Europäer gelang, wohlmundigen Wein zu kultivieren. Am Abend Fahrt nach Nyaungshe zum Boottransfer zu Ihrem Hotel am Ostufer des  Inle-See. Abendessen und Nächtigung im Resort.

8. Tag:  Ganztägiger Bootsausflug auf dem See. Der Inle-See ist die Heimat der “Intha”, der Architekten der Pfahlbauten und der Schwimmenden Gärten. Berühmt wurden sie durch ihre eigenwillige Methode, beim Fischfang mit einem Bein zu rudern. Die Phaung Daw U Pagode, erst in den Sechziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbaut, beinhaltet 5 kleine, unscheinbare Buddhafiguren, welche einmal im Jahr anlässlich einer großartigen Prozession von Ort zu Ort um den See gerudert werden. Weiter geht es zu den Webereien von Inpawkhon. Im wunderschönen Kloster Nga Phe Chaung, 250 Jahre alt, springen von den Mönchen dressierte Katzen durch einen Reifen. Über den wunderschön gearbeiteten Altären hängen religiöse Malereien.  Bootsfahrt auf dem See bis nach Indein mit seinen 1.500 Shanstil-Pagoden. Am Abend Rückkehr in Ihr Resort am See. 

9. Tag: Kurzer Rückflug nach Rangun – Anschließend gleich Weiterfahrt durch das Deltagebiet und über den Sittang-Fluss nach Kyaikhtiyo. Vom Ort Kinpun aus beginnt der Pilgerpfad zur rund 10 Kilometer entfernten und auf 1.200 Meter Höhe liegenden Pagode auf dem berühmten „Goldenen Felsen“. Fahrt auf der Ladefläche eines Lkw zu einem Lager, von dem man nur noch etwa 1 Stunde zu Fuß zum Goldenen Felsen braucht. (Hinweis: für ältere oder gebrechliche Gäste stehen Träger bereit, die diese Teilnehmer gegen eine Gebühr in Bambusstühlen bis zum Ziel tragen). Erster Besuch des Goldenen Felsens im weichen Licht des Nachmittags. Abendessen und Übernachtung am Goldenen Hügel – Sonnenuntergang!!!!

10. Tag: Abstieg und Rückfahrt nach Rangun. Auf dem Weg Halt in Bago, wo der Besuch der wesentlichen Sehenswürdigkeiten auf dem Programm steht: Liegender Buddha Shwethalyaung (52 m lang), Goldpagode Shwe Maw Daw (die höchste des Laneds). Der Besuch eines Mon-Dorfes mit seinen Heimwebereien und ein Bummel über den Markt geben Einblick in die Lebensgewohnheiten. Vier riesige sitzende Buddhas der Kinpun-Pagode, in die Kardinals Richtungen blickend, runden den Besichtigungstag ab – Rangun.

11. Tag: Stadtbesichtigung in Rangun: entlang des Königlichen Sees, bis zur Karaweik-Halle, einer schiffsähnlichen Betonkonstruktion im See, die den mythologischen Vogel Karaweik repräsentiert. Anschließend Besuch des riesigen Liegenden Buddha Chauk Htat Gyi mit seinen 72 Metern, der größte im Land. Besichtigung der weltberühmten Goldenen Pagode Shwedagon. Unzählige kleinere Pagoden und Tempel umgeben die ca. 100 m hohe, massiv goldene Stupa, das Wahrzeichen des Landes. Majestätisch und dennoch graziös ist der Anblick dieser architektonisch spektakulären, sakralen Architektur. In der Abendsonne glimmert das Gold weit über Rangun hinaus…

12. Tag: Rückflug nach Europa und Ankunft in Wien bzw. Beginn des Fakultativprogrammes. Sie haben die Wahl zwischen einer Verlängerung in West-Burma (Detailprogramm siehe unten) oder einem Zusatzprogramm in Kambodscha – siehe Fakultativprogramm Kambodscha (13+5 Tage).

13. Tag: Ankunft in Wien.

Fakultativprogramm West-Burma (13+3 Tage)

12. Tag: Flug von Rangun nach Sittwe, der bedeutendsten Stadt im Rakhaine-Staat (eine der 14 Verwaltungseinheiten Myanmars; während der englischen Kolonialzeit: Hinterindien). Fahrt mit einem Schiff den Kalanda Fluss aufwärts nach Mrauk U. Vorbei an zeitlosen Dörfern mit weißen Pagoden, wird die Weite des Flusses und die großartige Landschaft einen tiefen Eindruck hinterlassen. Mit Glück kann man Süßwasser-Delphine sehen.

13. Tag: Besichtigung von Mrauk U, einst Hauptstadt eines mächtigen Königreichs, das in seiner Blütezeit die Hälfte von Bangladesh, den heutigen Rakhaing-Staat und den westlichen Teil von Niederburma beherrschte. Höhepunkte bieten die Tempel Andaw, Ratana-Bon, Ley Myet-Hna, Maha-Bodhi-Shwe-Gu und viele beeindruckende religiöse Bauwerke mehr. Acht Kilometer nördlich liegt die alte Hauptstadt Vesali, welche bereits im 4. Jahrhundert gegründet wurde, heute nur noch ein kleines malerisches Dörfchen. In der Umgebung befindet sich ein hochrangiges Pilgerziel, der  „Hügel der Buddhistischen Synode“, die hier laut einer Legende im Jahre 638 stattgefunden hat. Etwa 35 km von Mrauk U befindet sich auf dem flachen Sirigutta Hügel seit der Zeit der alten Königsstadt Dhanyawadi (5.-8.Jh.) der Mahamuni-Tempel. Von der Stadt sind kaum mehr Spuren vorhanden, nur die Meditationsstätte hat überdauert. Im Tempel befindet sich ein Abbild der berühmten goldenen Mahamuni-Buddha-Figur. Das vermutliche Original, an dessen Guss Buddha persönlich mitgewirkt haben soll, befindet sich heute in Mandalay.  

14. Tag: Weitere Besichtigungen in Mrauk U, danach Rückfahrt mit dem Boot nach Sittwe.

15. Tag: Besichtigungen in Sittwe mit Museum, Grab von Babagyi, ein lokaler, muslimischer Heiliger und der Pyaylone Chanta Hpaya Gyi-Pagode, welche eine große Buddhafigur aus Bronze beherbergt, sowie des eisernen Klosters am Teich Kyaw U Baw Kyaund. Direkt an der Mündung des Kaladanflusses befindet sich ein Aussichtspunkt, von welchem man einen herrlichen Fernblick hat; mit etwas Wetterglück bis hin zum schwarzen Strand des Golfs von Bengalen. Am Nachmittag Rückflug nach Rangun und weiter nach Europa.

16.Tag: Ankunft in Wien

Termine:

Di 26.12.2017  -  So 07.01.2018  / Mi 10.01.2018  freie Plätze 
So 04.02.2018  -  Fr 16.02.2018  / Mo 19.02.2018  freie Plätze 
Sa 24.03.2018  -  Do 05.04.2018  / So 08.04.2018 (Ostern)  freie Plätze 
Do 10.05.2018  -  Di 22.05.2018  / Fr 25.05.2018 (Chr. Himmelf. u. Pfingsten)  freie Plätze 
Buchungsinformation

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Reiseleitung: Dipl. Päd. Markus Steiger

Pauschalpreis € 3.695,–
Als Privatreise:  € 3.795,–

Fakultativprogramm West-Burma: € 995,–
Hochsaisonzuschlag West-Burma (Dezember-Termin): € 100,–

Fakultativprogramm West-Burma als Privatreise: € 1.100,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge laut Programm (Thai Airways und lokale Gesellschaften)
Alle zugehörigen Flughafengebühren, Sicherheitstaxen und dgl.
Die Nächtigungen im Doppelzimmer in 4-5-Stern-Hotels, am Goldenen Felsen im besten verfügbaren Haus
Die Frühstücke
Die Besichtigungen, Ausflüge, Stadtrundfahrten laut Programm
Die Transfers
Die Eintrittsgebühren
wo erforderlich die Betreuung durch lokale BegleiterInnen
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 55,–

Hochsaisonzuschlag (Dezember): € 220,–

Visum (inkl. Besorgung):  € 95,–

Teilnehmerzahl: mindestens 10, höchstens 20 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.