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Das Sultanat Oman ist das zweitgrößte Land der Arabischen Halbinsel, jedoch immer noch eines der unbekanntesten Reiseländer des Orients. Als Bindeglied zwischen Europa, Afrika und dem Fernen Osten verschmolzen hier die vielfältigsten Einflüsse mit den arabisch-islamischen Wurzeln zu einer faszinierenden Kultur. Landschaftliche und kulturelle Kontraste bestimmen das Bild: Wilde Gebirgslandschaften wechseln zu weiten Wüsten, alte Märkte treffen auf moderne Stadtlandschaften. Ein Land der faszinierenden Gegensätze.
Das Fakultativprogramm führt auf die Halbinsel Musandam,die an der südlichen Seite der
Straße von Hormus liegt. Hier lockt eine einzigartige Fjordlandschaft, die wir bei einer Schifffahrt kennen lernen.

1. Tag: Flug nach Muscat. Transfer ins Hotel.

2. Tag: Muscat – Entdeckungsfahrt durch die Hauptstadt des Oman. Große Moschee Sultan Qaboos mit dem größten zusammenhängenden Teppich der gesamten Region und einem kolossalen Kristallluster von Swarovski, Naturhistorisches Museum, Fischmarkt, Soukh, Altes Viertel von Muscat, Al Alam Sultanspalast (Zeichen moderner Architektur) flankiert von den beiden alten (portugiesischen) Forts Jalali und Mirani.

3. Tag: Fahrt in die Oasenstadt Nizwa, Hauptstadt der Julanda-Dynastie im 6. und 7. Jh., eine Hauptattraktion des Oman. Besichtigung des gewaltigen Forts und Bummel durch den Suq, berühmt für alten Beduinen-Silberschmuck und Khanjars (Silberdolche), die die Omanis noch heute bei offiziellen Anlässen tragen. Weiter nach Bahla, geheimnisvolle Lehmstadt und Weltkulturerbe. Weiter zum berühmten Sultanschloss von Jabrin, Zentrum islamischer Gelehrsamkeit und ein schönes Beispiel arabischer Lebensart und Kultur. Rückfahrt über die Ruinen von Tanuf (Schauplatz grimmiger Stammesfehden) nach Nizwa.

4. Tag: Mit Geländewagen Ausflug in die Gebirgswelt des Jabal Shams (Berg der Sonne) mit Oasen und Wadis und dem Grand Canyon des Jabal Shams (unvergessliches Naturschauspiel). Picnic-Lunch am Abbruch des Canyons. Dann Fahrt nach Osten via Ibra mit Halt bei der  alten Lehmstadt Al Mansfah, wo das Leben noch an das Mittelalter erinnert (einige Plätze sind hier nur für Frauen reserviert und den Männern verboten). Weiter in eine echte Sandwüste, die Wahiba Sands wo man noch vielen Beduinen mit ihren Kamelen begegnet. Aufregende Dünenfahrt durch die Sandwüste zum Sonnenuntergang auf einer Düne. Wir verbringen die Nacht in einem schönen Beduinenzeltcamp in der Wüste bei Lagerfeuer.

5. Tag: Nach einem Sonnenaufgang in der Wüste führt die Fahrt weiter zur Hafenstadt Sur und über Qalaht (Ruinen des Bibi Maryam Mausoleums) nach Wadi Shab, ein kleines Paradies mit einer wilden Schlucht und türkisgrünen Teichen. Weiter zur Fin’s Beach (Möglichkeit ein erfrischendes Bad im Meer zu nehmen) und Rückfahrt nach Muscat.

6. Tag: Ausflug ins wirtschaftlich schwächer entwickelte nördliche Landesgebiet nach Barka (Küstenstadt mit kleinen Suqs und einem urtümlichen Fischmarkt) und durch die atemberaubende Landschaft des Wadi Shatan bis zum Fuß des höchsten Gebirgsgipfels des Hajargebirges und in die wilden Schluchten des Wadi Bani Awf (Besuch bei einem Bienenzüchter). Rückfahrt wieder hinunter an die Batinah-Küste und erneut ins Landesinnere zur Oase Nakhl. Zu Füßen des steilen und kahlen Bergmassivs des Jebel-Nahkl liegt das fruchtbare Gebiet, das von einer mächtigen Festung überragt wird. Fahrt bis nach Rustaq, von 1624 an für rund 150 Jahre die Hauptstadt des Oman (Übernachtungsort). Die Stadt liegt am Nordrand des Hadschar-Gebirges, verfügt über eine starke Quelle und ist das Tor aus dem Bergland in die fruchtbare Küstenebene.

7. Tag: Busfahrt zurück entlang des Golfes von Oman nach Muscat.

8. Tag: Rückflug von Muscat nach Wien.


Fakultativprogramm Musandam
(Verlängerung um zwei Tage):

8. Tag: Einschiffung zur Fahrt mit dem Tragflügelboot nach Khasab (ca. 500 km). Khasab wurde während des 17. Jh. als Stützpunkt der portugiesischen Fernostsegler gegründet und war bis zum Bau einer modernen Küstenstraße auf dem Landweg nicht erreichbar. Heute ist die Stadt (ca. 18.000 EW) ein beliebtes Wochenendziel für Besucher aus den Emiraten, Fischerei- und Fischverarbeitungszentrum und gleichzeitig der Hauptumschlagplatz für den (illegalen) Warenverkehr mit dem Iran. Die Straße von Hormuz ist hier nur etwa 60 km breit. Nachts kommen die Boote „von gegenüber“, beladen mit Schafen und Ziegen für die arabischen Schlachthöfe, und noch vor Sonnenaufgang stechen sie wieder in See, gefüllt mit elektronischen Geräten und amerikanischen Zigaretten und kreuzen dabei die Route der großen Tankschiffe, die hier unablässig passieren.

9. Tag: Am Vormittag Stadtrundfahrt in Khasab-Town. Zu besichtigen ist vor allem das Fort of Khasab, mit einem gut bestückten Volkskundlichen Museum. Weiters werden prähistorische Felszeichnungen in der nahe der Stadt gelegenen Siedlung Qadah besucht. Am Nachmittag Fahrt mit einer Dhau in der Straße von Hormuz entlang der Küste. Die landschaftliche Schönheit des Gebiets erschließt sich am besten vom Schiff aus. Die Berge steigen gleich hinter der Küste bis über 2.000 m an. Auf Grund der zerklüfteten und tief ins Land einschneidenden Küstenlinie hat die Halbinsel auch den Namen „Norwegen Arabiens“. – Badesachen nicht vergessen: Die meisten Schiffe ankern eine Weile bei Telegraph Island und geben Gelegenheit zu einem Bad im kristallklaren Wasser.

10. Tag: Rückflug von Khasab über Muscat nach Wien.

Hinweis: Dress Code für den Besuch der Moschee in Muscat: Arme und Beine sollten bedeckt sein, Frauen sollen das Haar bedeckt tragen.

Termin:

Di 26.12.2017  -  Di 02.01.2018  / Do 04.01.2018  freie Plätze 
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Pauschalpreis€  2.995,–
Als Individualreise: €  3.140.–
(mit örtlicher deutschsprachiger Führung, auch zum Wunschtermin; ab 4 Personen)

Fakultativprogramm:  € 490,–

Reiseleitung: Prof. Mag. Gerhard Bauer  u. a.

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien–Muscat / Muscat–Wien (Qatar Airways)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Nächtigungen in 4/5 Sterne Hotels auf Basis Zweibettzimmer (Bad/ WC oder Du/ WC)
Das Wüstencamp
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die lokale Reiseleitung
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 50,–

Visum (vor Ort zu bezahlen): USD 25,–

Teilnehmerzahl: mindestens 10, höchstens 18 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.