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Diese Reise weicht vom landläufigen Ungarnklischee der Pusztaromantik ab und legt den Schwerpunkt auf die schönen Baudenkmäler und beachtlichen Stadtensembles mit dem dazugehörigen geschichtlichen Hintergrund. Insbesondere Pécs, Europäische Kulturhauptstadt 2010, glänzt mit mediterran anmutendem Flair und einer Reihe von hochinteressanten Besichtigungsmöglichkeiten.

Urheber und Rechte: Orion Reisen1. Tag: Wien – Szeged
Busfahrt von Wien nach Szeged, die Stadt der ungarischen Salami und die sonnenreichste Stadt des Landes. Bei einem Stadtrundgang besichtigen wir den Széchenyi-Platz mit dem Jugendstil-Rathaus, einer der schönsten Plätze Szegeds mit seinen Grünflächen, Statuen und Brunnen, weiters den neoromanischen Dom, der erst 1930 fertiggestellt wurde, mit dem mittelalterlichen Demeter-Turm, die Serbisch-Orthodoxe Kirche(1778 erbaut) mit einer wunderschönen, von Jován Popivics aus Birnenholz geschnitzten Ikonostase und das bekannte Virág-Kaffeehaus, ein traditionelles ungarisches Kaffeehaus von dem aus man die beste Aussicht auf den Széchenyi-Platz hat. Als Abschluss der Stadtbesichtigung besuchen wir die Neue Synagoge im „orientalischen Stil“ aus dem 19. Jahrhundert, die vom bekannten Synagogen-Architekten Leopold Baumhorn entworfen wurde.

2. Tag: Szeged – Baja – Mohács – Pécs
Nach dem Frühstück Fahrt nach Westen und Überquerung der Donau bei der kleinen Handelsstadt Baja, auf Deutsch Frankenstadt (ein ehemaliges Siedlungsgebiet der Donauschwaben und seit alten Zeiten auch ein bedeutendes Weinbaugebiet). Wir machen einen Zwischenhalt bei Mohács, und besuchen den Gedächtnispark zur Erinnerung an die Schlacht im Jahr 1526 bevor wir die Europäische Kulturhauptstadt 2010 – Pécs erreichen. Erster Stadtrundgang.

Urheber: Takkk  Rechte: CC 3.03. Tag: Pécs – Stadtbesichtigung
Domplatz und Dom, eines der ältesten Bauwerke Ungarns mit seinen unterirdischen frühchristlichen Grabkammern mit Fresken; weiter zum mittelalterlichen Barbakan (ein Rest der alten Stadtfestung), zum Széchenyi-Platz (Hauptplatz) mit dem prächtigen, im Jugendstil gehaltenen Zsolnay-Brunnen aus glasiertem Marmor der Porzellanfirma Zsolnay und zur innerstädtischen, katholischen Kirche (die umgebaute Moschee Gazi Khassim aus türkischer Zeit). Danach besuchen wir das Zsolnay-Museum mit seiner weltberühmten Keramiksammlung sowie das Museum für Viktor Vaserely (bedeutender Maler und Grafiker des 20.Jh. und Begründer der „Op-Art“) und zum Schluss die schöne Synagoge auf dem Kossuth-Platz im „romantischen Stil“ des 19.Jh. mit der ersten Angster-Orgel (von der Angster-Fabrik in Pécs angefertigt).

4. Tag: Pécs – Szigétvár – Balaton (Tihàny) – Sümeg – Wien
Fahrt von Pécs zu der mittelalterlichen Burg in der südungarischen Kleinstadt Szigétvár (vor ihr starb 1566 Sultan Süleyman der Prächtige), weiter Richtung Norden zum Balaton nach Tihàny, mit der barocken Stiftskirche, die das Zentrum der Stadt bildet und in der das älteste ungarische Sprachdokument (aus dem Jahr 1055) aufbewahrt wird. Weiter nach Sümeg im Westen Ungarns mit Burg (im 14.Jh. auf einem 270 m hohen Kalksteinhügel über der Stadt erbaut), danach zurück über die Grenze nach Österreich – Wien

Termin:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Prof. Dr. Wolfgang Trachta

Pauschalpreis: € 620,–

Inbegriffen:
die Busrundreise
die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
die Halbpension (Abendessen / Frühstück)
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
wo erforderlich die Betreuung durch lokale BegleiterInnen
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 35,–

Teilnehmerzahl: mindestens 10, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.