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Eine landschaftlich wie kulturgeschichtlich gleich interessante Fahrt, die in einer großen Schleife die schönsten Erbstücke des alten Königreiches zeigt. Immerhin war Polen vom Spätmittelalter bis ins 18. Jh. eine europäische Großmacht und reichte von der Ostsee bis ans Schwarze Meer. Aber auch die Zeit der Wiedergeburt und Neu-Erfindung Polens seit 1918 hat sehr interessante Spuren hinterlassen. Eine Reise, die weit mehr bietet, als es zunächst den Anschein hat!

1. Tag: Flug Wien – Warschau. Rundgang durch die wieder aufgebaute, dennoch nicht große Altstadt (Via Regia vom Schlossplatz über den Altmarkt zu den Festungsbauten).

2. Tag: Weitere Besichtigung von Warschau mit Schloss Wilanow (Sommerresidenz der polnischen Könige) und Lazienki Park (Chopin-Denkmal und Lazienki Palais). Weiterfahrt durch Mittelpolen mit seiner abwechslungsreichen Landschaft von Feldern, Wiesen und Wäldern, durch kleine Dörfer und Mittelstädte über Pultusk (Bischofs- und Klosterkirche) und Ciechanów (Königsburg) nach Mragovo (Masuren).

3. Tag: Rundfahrt durch das Gebiet der Masurischen Seen, über Mikolajki („Stinthengst“-Legende), Eckersburg (Okartowo) am Spirdingsee (wunderschöne Dorfkirche), Rastenburg (Kętrzyn – Wolfsschanze, Hitlerattentat 1944), Lützen, zur Wallfahrtskirche Heiligelinde (Święta Lipka – schönster Barockbau Ostpreußens) nach Allenstein (Olsztyn), Mittelpunkt der 1945 Polen zugeschlagenen masurischen Seenplatte (das ehemalige südliche Ostpreußen).

4. Tag: Falls möglich, Schifffahrt auf einem der Masurischen Seen und Fahrt nach Marienwerder (Malbork – Domkapitelburg) und zur mächtigen Marienburg (Unesco Kulturdenkmal). Besichtigung des alten Schlosses des deutschen Ritterordens, dessen Hochmeister hier erst 1216 seinen Sitz hatte. Weiter nach Elblag (Besichtigung einiger Kirchen und Bürgerhäuser mit gotischen, Renaissance- und barocken Ornamenten aus dem 14. bis 17. Jahrhundert).

5. Tag: Ganztagsausflug mit dem Bus ins legendäre Königsberg. Besichtigung der nur noch wenig erhaltenen Altstadt; Kant-Grab, Dom sowie Bernsteinmuseum. Fahrt nach Danzig.

6. Tag: Rundgang durch die wieder aufgebaute Altstadt von Danzig mit ihren Kirchen, alten Hafenspeichern und Burghäusern. Am Nachmittag Ausflug zum bekannten Seebad Zoppot an der Ostsee. Nächtigung in Danzig.

7. Tag: Fahrt über Pelplin (Dom) und Mewe (Ordensburg) nach Graudenz (Grudziądz – mittelalterliches Stadtbild) durch das breite Weichseltal über Kulm (Innenstadt) nach Thorn. Rundgang entlang der alten Mauern und Türme und auf der Promenade an der Weichsel. Hier wirkte im 16. Jh. auch der bekannte Astrologe Kopernikus und entwickelte seine Gesetze von der Existenz und Bewegung der Planeten.

8. Tag: Fahrt über Strzelno (Klosterkirche) nach Gnesen (Gniezno), der erste Bischofssitz des christianisierten Polen (um das Jahr 1000 gegründet) mit seiner prachtvollen Kathedrale. Tagesetappenziel ist Posen mit Rundgang durch die Innenstadt, in der heute noch die neuromanischen und neugotischen Bauwerke des wilhelminischen Deutschland vorherrschen.

9. Tag: Weiterfahrt über Leszno (Marktplatz) und durch das westpolnische Hügelland nach Breslau, Hauptstadt von Schlesien (Rundgang durch die Innenstadt).

10. Tag: Fahrt nach Tschenstochau, der berühmteste Marienwallfahrtsort Polens, mit dem wundertätigen Muttergottesbild („Schwarze Muttergottes“). Durch Oberschlesien in die alte Haupt– und Königsstadt Polens, Krakau.

11.Tag: Besichtigung von Krakau mit Wawel, der mittelalterlichen Königsburg mit der Krönungskathedrale und den Gräbern der großen polnischen Könige, sowie auch bedeutender Staatsmänner und Dichter der polnischen Nation. Ferner Besichtigung der mittelalterlichen Tuchhallen und der wunderbaren gotischen Marienkirche mit dem weltberühmten überdimensionalen Schnitzaltar von Veit Stoß. Weiter zum Salzbergwerk Wieliczka.

12. Tag: Letzte Besichtigungen in Krakau und Rückflug nach Wien.

Termine:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Jakob Schleicher

Pauschalpreis: € 1.995,–

Inbegriffen:
• Die Flüge Wien – Warschau / Krakau – Wien (AUA)
• Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
• Die Rundreise
• Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
• Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
• Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
• Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 40,–

Russisches Visum (inklusive Besorgung): € 95,–
Obligatorische Versicherung für das russische Visum : € 40,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.