Montag, 28. Juli 2014
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Zypern (Süd und Nord) Drucken E-Mail

Zypern, die drittgrößte Insel des Mittelmeers, politischer Zankapfel zwischen der Türkei und dem Rest der Welt, noch immer der unsinkbare Flugzeugträger Englands im nahen Osten und - wie der Mythos besagt - der Geburtsort der Göttin Aphrodite, birgt eine Überfülle an kunst- und kulturhistorischen Einmaligkeiten. Hier lebt die Vergangenheit neben der Gegenwart wie auf einem einzigartigen Gobelin lebendiger Geschichte. Abgesehen davon bietet die Insel Gebirgsregionen bis zu rund 2.000 m Höhe, alle Spielarten von Küste zwischen Steilabbruch und Sandstrand und jede Menge mediterraner kulinarischer Köstlichkeiten, auch wenn von 1878 – 1960 Großbritannien der politische Küchenmeister des Landes war. Geblieben davon ist z.B. der Linksverkehr. Von den vier Nächtigungsorten aus unternehmen wir Ausflüge in die bedeutendsten Regionen Zyperns, unter anderem auch zu Sehenswürdigkeiten jenseits der "Green Line"; also in jenen Teil der Insel, der seit dem Krieg von 1974 unter türkischer Verwaltung steht.

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1. Tag: Flug von Wien nach Larnaka. Besichtigungsprogramm in Larnaka und Umgebung: Im Zentrum der seit der Bronzezeit wichtigen Hafenstadt Larnaca besuchen wir die Lazaruskirche und das Pierides-Museum mit seiner kleinen aber qualitativ hervorragenden Privatsammlung archäologischer Schaustücke. Am Salzsee von Larnaca liegt die Hala Sultan Tekke, ein hochrangiges islamisches Heiligtum und Pilgerziel. Im Dorf Kiti, dem antiken Kition, findet man die kleine Kirche Angelokistis („die von den Engeln Erbaute“) die - klein aber fein - mit dem ältesten byzantinischen Mosaik der Insel aufwarten kann. Je nach Flugzeiten, finden diese Besichtigungen sofort nach Ankunft statt oder am Vormittag des Rückflugtages. Auf jeden Fall fahren wir mit dem Bus nach Nikosia, die Hauptstadt der Insel (Übernachtungsort für 3 Nächte). Während der Fahrt kurze Einführung in die Landeskunde und Geschichte Zyperns.

2. und 3. Tag: In und um die geteilte Hauptstadt Nikosia locken viele sehenswerte Ziele von der jungsteinzeitlichen Grabanlage bis zum jüngst revitalisierten Altstadtviertel. In letzeres, Laiki Gitonia, in dem sich jetzt Restaurants, Cafes, Boutiquen und Andenkenläden auf engem Raum drängeln, unternehmen wir an einem der beiden Tage einen abendlichen Bummel. Die Verteilung der folgenden 4 jeweils halbtägigen Besichtigungsblöcke auf die beiden Tage richtet sich nach den jeweils aktuellen Öffnungszeiten der verschiedenen Museen und Ausstellungsstätten:
1.) Vom Hotel aus ausführlicher Rundgang im griechischen Teil Nikosias mit Besuch des Archäologischen Museums, des Erzbischöflichen Palstes (Ikonenmuseum, Johanneskathedrale, Volkskundemuseum) bis zum Famagusta-Tor in den alten venezianischen Stadtmauern, die auch heute noch die Altstadt sternförmig umschließen.
2.) Kleiner Busausflug im griechischen Gebiet zum Kloster Ayios Irakleidios in idyllischer Lage. Die Kirche ist einem der über 300 christlichen Heiligen, die Zypern vorweisen kann, geweiht; nämlich dem Hl. Heraklidios, der den Aposteln Barnabas (der ein gebürtiger Zypriote war und Jesus während seines Auslandsstudiums in Jerusalem kennen gelernt hatte) und Paulus als Führer auf deren Missionsreise diente und der erste Bischof der Insel wurde. Zweiter Besichtigungspunkt sind die Ausgrabungen von Tamassós. Von der antiken Kupferstadt, zu deren Minenbesitzern u.a. Alexander der Große und König Herodes gehörten, ist nicht viel zu sehen, weil der moderne Ort an der Stelle der antiken Stadt liegt. Das kleine Grabungsfeld zeigt aber zwei hervorragend erhaltene Grabstätten, die möglicherweise einst für die hier regierenden Stadtkönige (ab dem 8. Jh. v. Chr.) erbaut worden sind.
3.) Vom Hotel aus Rundgang in den türkischen Teil von Nikosia. Festungsanlagen mit Kyrenia-Tor, ehemaliges Kloster der tanzenden Derwische, Venezianische Säule, Arap Achmet Moschee (eine der schönsten auf Zypern), Büyük Han (Herberge aus dem 16. Jh.), Selimiye Moschee (ursprünglich römisch-katholische Kathedrale Sta. Sophia).
4.) Bus-Ausflug nach Nordzypern zur hoch auf einer fast unzugänglichen Bergspitze liegenden Burgruine St. Hilarion, im Volksmund „Schloss der 1.000 Gemächer“ (bitte trittsichere Schuhe!), in die malerische Hafenstadt Kyrenia/Girne mit Besichtigung der Zitadelle, darin das Schiffswrackmuseum, das rund um die Reste eines ~300 v. Chr. gesunkenen reich beladenen Handelsschiffes eingerichtet wurde und zur Klosterruine Bellapais (in französischer Gotik).

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Lagoudera - Panagia tou Arakou
4. Tag: Kurvenreiche Fahrt in das Troodos-Gebirge, mit abgeschiedenen naturbelassenen Waldgebieten und herrlichen byzantinischen Kirchen. Die hier zu sehenden klerikalen Bauformen und Fresken (teilweise zeigen auch noch die Außenwände Bemalungsspuren) sind etwas unverwechselbar Zypriotisches. Die etwa 30 im Troodos-Gebirge befindlichen sog. Scheunenkirchen wurden zwar als UNESCO-Weltkulturerbe qualifiziert, aber die Jagd nach dem fast immer in der Hand des Dorfpopen befindlichen Kirchenschlüssel gelingt leider nicht immer. Die Kuppeln der Kirchen sind mit weit herunter gezogenen Satteldächern überdeckt, die steinernen Wände werden von weiter außen stehenden Holzwänden vor dem rauen Winterwetter geschützt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Tages sind die Fünf-Kuppel-Kirche von Peristerona, die Kirche der Panagia tou Arakou beim Dorf Lagoudera, die Marienkirche von Assinou (herrliche Malereien des frühen 12. Jh.) sowie die Kirchen von Galata (zwei bemalte Kirchen: Panagia Podithou und Erzengel-Michael-Kapelle)  und last but not least die Kirche des Heiligen Nikolaus vom Dache, eine Scheunendachkirche aus dem 11. Jh. Vor dem Abendessen noch ein Spaziergang durch das sorgfältig erhaltene alte Dorf Kakopetria (Übernachtungsort), dessen Ortsname ("Schlechter Stein"), auf die Überlieferung einer schrecklichen Begebenheit zurückgeht.

5. Tag: Besichtigung weiterer Scheunendachkirchen im Troodos-Gebirge. Die in Pedoulás ist dem Erzengel Michael geweiht und zeigt gut erhaltene Fresken im Inneren. Weiter zur Besichtigung der Panagia tou Moutoulla, die am höchsten Punkt des Dorfes Moutoullas steht und als älteste noch erhaltene Giebeldachkirche gilt (erbaut 1279). Danach Fahrt zum ehemaligen Klosters des Hl. Johannes Lambadistís in Kalopanayiótis. Unter einem riesigen "Scheunendach" sind hier drei miteinander verschmolzene Kirchen zu besichtigen, daneben ein kleines feines Kirchenmuseum. Hervorragend zu erkennen ist in den Fresken der Wechsel von klassisch byzantinischer zu fränkisch beeinflusster Maltechnik ("Lateinerkapelle"). Der nächste Halt, das Kloster Kykko ist seit Jahrhunderten das größte und reichste Kloster der Insel. Davon zeugen auch die großartigen Kirchenschätze im Klostermuseum. Grundlage des Wohlstandes waren die großen Ländereien des Klosters, sogar auf dem griechischen Festland, in Kleinasien und in Russland. Allein rund um das Kloster standen Grund und Boden von 18 ganzen Dörfern im Besitz der geistlichen Herren. Die dort arbeitenden Menschen waren bestenfalls Pächter, meistens jedoch lohnabhängige Bauern, also eigentlich Mägde und Knechte des Klosters. Im Gebiet des Klosters liegt auch das Grabmal des Erzbischof Makarios (1913-1977), der einst als Novize in dieses Kloster eingetreten war. Seine politische Tätigkeit führte zur Herauslösung Zyperns aus dem Commonwealth und 1958 zur schmerzvollen Geburt der Republik Zypern. Weiter durch die wunderbare Landschaft des Troodos-Gebirges; im Zederntal ist noch ein Wald jener Bäume zu sehen, die einst auf der ganzen Insel zu finden waren und deren Holz seit dem Beginn der Bronzezeit begehrter Rohstoff war. Landschaftlich besonders schöne Fahrt aus dem Gebirge hinaus hinunter ans Meer nach (Nea) Paphos (Übernachtungsort für 3 Nächte).

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Paphos - Grab der Könige
6. Tag: Zum Auftakt des Programms in Paphos Besuch der „Königsgräber“, eine weitläufige Nekropole der hellenistischen und römischen Zeit. Hier, in einer Anlage, die sich einst etwas außerhalb der Stadt befand, werden schon die Größe und der Reichtum der antiken Stadt erkennbar. Das heutige Paphos hat ein durchaus wechselhaftes Schicksal hinter sich. Gegründet wurde es erst im 4. Jh.v.Chr. als Nea Paphos, nachdem ein Erdbeben die beim alten Aphrodite-Heiligtum gelegene Siedlung Palea Paphos in Schutt und Trümmer gelegt hatte. Die neue Siedlung boomte dank der Pilgerströme, die in seinem hervorragenden Naturhafen an Land gingen und dann zum Heiligtum der Aphrodite wanderten, fast 800 Jahre lang. Im 2. Jh. v. Chr. wurde es Hauptstadt der Insel, dann 58 v. Chr. auch Sitz eines römischen Prokonsuls. Aus dieser Periode stammen die besten Stücke des Archäologischen Museums sowie des Ausgrabungsgeländes (Mosaiken in der Villa des Dionysos, im Haus des Theseus, des Orpheus und im Haus der Vier Jahreszeiten). Im Gelände befindet sich auch ein Odeon (ehemaliger Konzertsaal), daneben die Grundmauern eines Asklepieions und der Überrest der byzantinischen Festungsanlage Saranda Kolones (Vierzig Säulen). Außerhalb des Grabungsgeländes ist die kleine Kapelle der Heiligen Salomoni noch heute ein Ort des Volksglaubens an Wunderheilungen. Ganz in der Nähe besichtigen wir noch ein Ausgrabungsfeld, auf dem die imposanten Reste einer 7-schiffigen frühchristlichen Basilika zu Tage getreten sind. Ein kleines Gotteshaus aus dem 13. Jh. inmitten des Grabungsfeldes hält die Stellung und beherbergt alle christlichen Spielarten, gleich ob orthodox, katholisch oder protestantisch. Der alte Hafen, dessen Becken ein Fort aus der Zeit der Osmanischen Oberherrschaft und viele äußerst touristische Restaurants umgeben, lädt zur Rast ein. Diese neuen Einrichtungen wie auch die gesamte moderne Stadt und der zweite internationale Flughafen der Insel entstanden (nach Jahrzenten der Provinzialität) erst nach der Okkupation des Nordteils, als sich die vertriebenen Griechen, die zuvor an den Sandstränden des Nordteils vom Fremdenverkehr gelebt hatten, eine neue vergleichbare Existenzgrundlage schufen.

7. Tag: Ausflug zum Kloster Ayios Neofytos mit seiner tief in den Berg gegrabenen, mit Fresken ausgemalten Mönchsklause des Heiligen. Auch der Kirchenschatz des Klosters ist bemerkenswert. Danach ins Dorf Panagia. Besuch des in den letzten Jahren museal restaurierten Geburtshauses von Erzbischof Makarios. Unweit vom Ort liegt das Kloster Chrysorrogiatissa (1200 m), dessen Mönche für ihren Wein bekannt sind; es gibt nicht nur gute Rote sondern, wohl dank der relativ kühlen Höhenlage des Klosters, auch einen erstklassigen Riesling und einen bemerkenswerten Chardonnay - den einstmaligen fränkischen Landesherren Zyperns sei Dank! Weiter nach Polis; das in den letzten Jahren explosionsartig zu einer modernen Badedestination wurde, die vor allem von deutschen Urlaubern besucht wird. Das alte Zentrum des früheren Marktstädtchens lädt mit schönen Restaurants und Kaffeehäusern rund um den Hauptplatz zum Verweilen ein. Bevor wir uns da ggf. niederlassen, statten wir, ganz am Westrand des Ortes den "Bädern der Aphrodite" einen Besuch ab. Von hier aus bis ganz an die 8 km weit entfernte nordwestliche Spitze der Insel führt ein bequemer Wanderweg, von dem man stets den Panoramablick auf die Küste genießen kann. Die gesamte Inselspitze westlich von Polis, der Akámas, ist ein (wunderschönes) Landschaftsschutzgebiet. Wir wandern, so lange uns Lust, Kraft und angenehme Witterung nicht verlassen. Wer nicht mehr weiter will, kann auf einem der vielen Ruheplätzchen die Rückkehrer der Unermüdlichen erwarten oder schon alleine zu dem Terrassenrestaurant zurückgehen, das sich am Ausgangspunkt der Wanderung befindet. Rückfahrt nach Paphos.

8. Tag: Wir verlassen Nea Paphos und fahren über Yeroskipos mit Kirche der Ayia Paraskevi (Mehrkuppelbauweise 11. Jh.) nach Kouklia (Alt-Paphos) zum Tempel der Aphrodite (Ausgrabungsfeld). Wiederum einige Kilometer weiter östlich kommen wir zum Geburtsort der Göttin, Petra tou Romiou, wo die Schaumgeborene dem Meer entstiegen sein soll. Ein Spaziergang entlang des kiesigen Strandes (bzw. ein kleines Bad im Meer - Badeanzug nicht im Koffer vergessen!) macht verständlich, warum sich der Mythos der Göttin mit diesem wunderschönen Ort verbunden hat. Weiter entlang der Küstenstraße kommen wir anschließend zur antiken Stadt Kourion, die sich auf einem Felsstock hoch über dem Meer befand. Die Ausgrabungsstätten sind über ein weitläufiges Gebiet verteilt. Wir besichtigen u. a. das Heiligtum des Apollon-Hylates, die enorm großen römischen Bäder, ehemalige Privathäuser, deren Mosaikfußböden überdauert haben, das Theater der Stadt, das in der Gegenwart wieder genutzt wird und aktuell 3.500 Besucher fasst, und die Reste einer Basilika, die von Bischof Zeno im 5.Jh. in Auftrag gegeben worden sein dürfte. Weiterfahrt zur Kreuzritterburg von Kolossi, neben der sich auch die Reste einer Zuckerfabrik befinden, die vom 14.-18.Jh. zum Reichtum ihrer jeweiligen Besitzer beigetragen hat. Fahrt an Limassol vorbei zur neolithischen Siedlung von Choirokoitia (2 Besiedelungsphasen seit dem 9. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung). Hier finden sich Überreste der ältesten nachgewiesenen Zivilisation der Insel. Die Ausgrabungen, die in den 1930er Jahren begonnen wurden, haben Fundamente der Häuser und Befestigungsmauern eines ganzen steinzeitlichen Dorfes, in dem etwa 650 Menschen gelebt haben dürften, ans Licht gebracht. Der Aufbau einiger Rundhäuser nach dem Muster der Originale gibt einen lebendigen Eindruck, wie es hier einst ausgesehen haben dürfte. Die Ausgrabungsstätte wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe deklariert und ist für jeden archäologisch Interessierten sowohl wegen ihres Alters als auch wegen des Umfangs der hier bereits freigelegten Reste ein Höhepunkt dieser Reise. Eine Fahrt ins 20 km weiter in den Bergen gelegene Dorf Levkara erübrigt sich, weil die berühmten, dort in Handarbeit hergestellten Spitzen ohnehin in jedem Andenkengeschäft der Insel angeboten werden. Weiterfahrt nach Larnaca (Übernachtungsort für 2 Nächte)

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Famagusta - Orthodoxe und Katholische Kathedrale
9. Tag: Ausflugsfahrt mit dem Bus von Larnaca aus noch ein Mal in die Türkische Vereinigte Republik Nordzypern, die jedoch lediglich von der Türkei anerkannt wird. Wir besuchen Famagusta, das auf Grund seines natürlichen Tiefwasserhafens insbesondere während des gesamten Mittelalters eine hervorragende Rolle gespielt hat. Nach dem Fall der christlichen Königreiche und Festungen im Nahen Osten lief (auch auf Grund päpstlicher Anweisung) ein Großteil des Handels Süd- und Westeuropas über diesen Hafen; der Reichtum der hier Ansässigen war nach zeitgenössischen Berichten unüberbietbar. Wir besichtigen die Bollwerke und Mauern der Stadt, darunter den sog. Othello-Turm (In Shakespeares Drama wird Othello, Oberbefehlshaber der Streitkräfte Venedigs, nach Zypern entsandt, um einen bevorstehenden Angriff der osmanischen Flotte abzuwehren. Auf der Insel spielt sich dann die Eifersuchtstragödie ab, die mit der Ermordung seiner jungen Frau endet.). Weiters Besuch der Moschee Lala Mustafa Pascha, die zuvor die (gotische) Kathedrale des Hl. Nikolaus gewesen war, und des ehemaligen Regierungssitzes der Könige von Zypern, der Venezianische Palast. Zweites großes Besichtigungsziel dieses Tages ist Salamis. Diese Stadt soll im Jahre 1184 v. Chr. von dem Troja-Kriegsheimkehrer Teukros gegründet worden sein, hatte in der Antike bereits 100.000 EW und war 2 Jahrtausende lang ökonomisch, politisch und kulturell die wichtigste Stadt der Insel. Während des 1. und 3. Jh. n. Chr. erlitt die Stadt mehrmals schwere Erdbebenschäden, im Jahr 647 wurde sie von arabischen Invasoren dem Erdboden gleichgemacht und diente bis zu ihrer Wiederauferstehung am Ende des 19. Jh. hauptsächlich als Steinbruch. Vom etwa 5 km² großen Stadtgebiet sind nur kleine Teile ergraben. Zu sehen sind neben vielem anderen ein Gymnasium mit Palästra, römische Bäder, Reste eines Aquädukts, das aus 60 km Entfernung das Trinkwasser für die Stadt herbeigeführt hatte und vor allem das Theater, eines der größten des gesamten Mittelmeerraums und gegenwärtig während des Sommers wieder Aufführungsort für griechische Tragödien. Auf der Rückfahrt machen wir Halt in Ayia Napa. Der eine Grund dafür sind eine Klosteranlage aus dem 15. Jh. in der Mitte des Dorfes, in der eine katholische und eine orthodoxe Kirche unter einem gemeinsamen Dach koexistieren, der andere die Strände des Orts, die zu den schönsten der gesamten Insel zählen. Allerdings vereinnahmen Hotels und Freizeitanlagen immer mehr Platz an der Küste. Auch hier gilt wieder: Badesachen nicht vergessen!

10. Tag: Wenn nicht schon am ersten Tag erfolgt, am Vormittag Besichtigungsprogramm in Larnaca (siehe 1. Tag). Rückflug nach Wien.


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Larnaka - Hala Sultan Teke Mosche
Termin:
Fr 24.10.2014 - So 02.11.2014   freie Plätze
Sa 28.03.2015 - Mo 06.04.2015 (Ostern)   freie Plätze
Sa 11.07.2015 - Mo 20.07.2015   freie Plätze

Reiseleitung:  Prof. Dr. Hanna Neves

Pauschalpreis: € 1.750,–
Pauschalpreis und Festlegung der inbegriffenen Leistungen für 2015 in Vorbereitung

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Larnaca - Wien (Cyprus Airways)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Autobusrundfahrt laut Programm
Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
  (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 40,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 30 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.

 

 
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