preloder
DRUCKEN

Afrika, Asien und Europa begegneten einander hier schon in der Antike und das nur selten friedlich. Die Griechen schickten ab dem 8. Jh.v.Ch. Kolonisatoren. Die brachten Wein und Olive, gründeten spätere antike Großstädte und herrschten dann als Tyrannen. Die Phönizier / Karthager kamen zur gleichen Zeit in ähnlicher Mission auf die Insel, brachten Zitrusfrüchte und Mandel und rangen im frühen 4. Jh. v.Chr. nach langem Kampf die griechischen Stadtstaaten (mit Ausnahme von Syrakus) nieder. Dann kamen die Römer, brachten den Hartweizen und gliederten nach dem Gewinn der drei Punischen Kriege die Insel in ihr Imperium ein. Später hießen dann die Fremdherrscher Vandalen, Ostgoten, Byzantiner, Moslems, Normannen, Staufer, Aragonesen, Spanier, Savoyer, Österreicher und am Ende wieder Römer. In Sizilien 8-tägige Autobusrundfahrt mit Besichtigung der herrlichen normannischen Dome und Kreuzgänge, der antiken Tempel und Denkmäler, der großartigen römischen Mosaike. Eine Fahrt auf den Ätna rundet die landschaftlichen Eindrücke der Reise durch die ganze Insel ab und stellt einen Höhepunkt der Reise dar.

1. Tag: Flug Wien – Mailand oder Rom – Palermo.

2. Tag: Palermo Besichtigung des Doms (mit den Gräbern der Kaiser Heinrich VI. und Friedrich II., sowie des Normannenkönigs Roger II. und der Konstanze), des ehemaligen Königspalastes (mit der Capella Palatina, das schönste Denkmal normannisch-byzantinischer Baukunst), dem Palmengarten, den Kirchen S. Giovanni degli Eremiti, S. Cataldo und der wundervollen "La Martorana" und einiger Bauten aus der spanischen Epoche (Paläste und Brunnen). Am Nachmittag Ausflug mit dem Bus nach Monreale zum verschwenderisch ausgestatteten normannischen Dom. Seine Wände stellten mit über 6000 m² Gold-Mosaiken die Geschichten des Alten und Neuen Testaments dar. Sehenswert ist auch der quadratische Kreuzgang mit über 200 Doppelsäulen. Wer den Weg auf den Dachumgang des Domes nicht scheut, bekommt einen unvergleichlichen Blick auf die so genannte "Conca d’oro", die goldene Schale, in der Palermo liegt. Fahrt auf den Monte Pellegrino mit herrlicher Aussicht auf die Stadt und das Meer. Der Berg ist der Haus(-Wallfahrts)-Berg der Palermitaner; eine Barockkapelle erinnert an die Auffindung des unversehrt erhaltenen Leichnams der Heiligen Rosalia 400 Jahre nach ihrem Tod. Nächtigung in Palermo.

3. Tag: Ganztagesausflug an die Nordküste Siziliens, vorbei an den Resten des griechischen Tempels von Himera nach Cefalù. Die erste Blütezeit erlebte die Stadt im 12. Jh., die zweite aktuell durch den Tourismus. Besichtigung der pittoresken Altstadt und des mächtigen normannischen Domes. Auf der Rückfahrt nach Palermo Besuch der Ausgrabungen von Solunt (ehemals eine phönizisch-römische Stadt). Nächtigung in Palermo.

4. Tag: Von Palermo nach Segesta zum schönst gelegenen Tempel Siziliens, weiter auf den Monte Erice mit prächtigem Blick auf die Ägadischen Inseln. Weiter zu den beeindruckenden Überresten von Selinunte, das einst die westlichste griechische Kolonie in Sizilien war. Nächtigung in Selinunte.

Agrigent5. Tag: In Agrigent Besichtigung der erheblichen Reste der antiken Großstadt Akragas, gegründet 582 v. Chr. gemeinsam von Siedlern aus Gela und Rhodos, eine der bedeutendsten antiken Städte auf Sizilien. Die teilweise noch sehr gut erhaltenen Tempel zeugen von der Größe, Macht und kulturellen Hochblüte der damaligen griechischen Stadt. Der Zeustempel galt als der größte Italiens, der Concordia-Tempel verdankt seinen guten Erhaltungszustand seiner mittelalterlichen Verwendung als Kirche. Das Ausgrabungsfeld ist seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe. Ein Museum in den Gebäuden eines vormaligen Zisterzienserklosters zeigt die Kleinfunde. In der Neustadt nördlich des Ausgrabungsgeländes ist die Kathedrale San Gerlando ebenfalls einen Besuch wert. Sie wurde im 11. Jh. auf der höchsten Stelle des Girgenti-Hügels errichtet, mehrmals umgebaut, unter anderem im 16./17. Jahrhundert, jedoch im 20. Jh. wieder weitgehend in den mittelalterlichen Zustand zurückversetzt.

6. Tag: Fahrt von Agrigent über Caltanisetta nach Enna (höchstgelegene Stadt Italiens auf 900 m mit weitem Rundblick). Weiter nach Piazza Armerina mit Besichtigung der wohl schönsten erhaltenen spätrömischen Mosaike in der Villa Romana del Casale. Sie bedecken eine Fläche von 3.500 m² und befinden sich an dem Platz, für den sie bestimmt waren. Die UNESCO begründete die Aufnahme in das Weltkulturerbe damit, „dass die Villa … das hervorragendste Beispiel einer römischen Luxusvilla ist, das bildlich die vorherrschende soziale und ökonomische Struktur ihrer Zeit veranschaulicht. Die Mosaiken, mit denen sie dekoriert ist, sind außergewöhnlich in ihrer künstlerischer Qualität und ihrem Erfindungsreichtum sowie in ihrer Menge.“ Über Morgantina (eine der am besten erhaltenen griechischen Städte im Mittelmeerraum) zum Nächtigungsort Syrakus.

7. Tag: Syrakus war im Altertum eine der größten Städte des ganzen Mittelmeerraumes und Hauptstadt von »Großgriechenland«. Rundgang mit Besichtigungen des Doms, des Apollotempels, des griechischen und römischen Theaters, des riesigen Altars von Hieron II. und der Paradiso-Steinbrüche mit dem »Ohr des Dionysos«.

8. Tag: Weiter an der Ostküste der Insel nach Catania (Dom, Elefantenbrunnen, Kastell Ursino). Auffahrt auf den Ätna bis zum Endpunkt der Straße (1.882 m), über weite Lavafelder der verschiedenen Ausbrüche und mit Blick auf den Gipfel (bei klarem Wetter). Besuch des griechischen Theaters in Taormina, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Küste und unter Umständen bis zum Ätna hat.

9. Tag: Rückflug nach Wien.

Palermo - Cappella PalatinaTermin:

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Maria Wagner, Adrian Vonwiller (26.12.2016)   u. a.

Pauschalpreis: € 1.395,–

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – Palermo/ Catania – Wien (Alitalia)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Autobusrundfahrt auf Sizilien
Die Nächtigungen in Zweibettzimmern in guten Hotels (Du/WC oder Bad/WC)
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen (ohne eventuelle Eintrittsgebühren)
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 42,–

Hochsaisonzuschlag:
Österreichischer Nationalfeiertag (26. Oktober):  € 100,–
Abreisen im April sowie Mai:  € 200,–
Ostertermin:  € 300,–

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.