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Die Metropole, 1703 durch Peter den Großen gegründet, besticht durch Charme, einmalige Eleganz und bewundernswerte Eigenart. Alle Stilrichtungen finden in der Gestaltung von St. Petersburg ihre Widerspiegelung. Nicht nur die Stadt allein ist harmonisch, sondern auch ihre einzigartigen Ensembles in der nahen Umgebung: prächtige Schlösser, Landsitze und Parkanlagen bezaubern bis heute durch ihre meisterhafte Architektur. Unter anderem Besuch der weltberühmten Zarenschlösser Puschkin und Peterhof und eines der bedeutendsten Museen der Welt, der „Eremitage“.

1. Tag: Flug nach St. Petersburg und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Stadtrundfahrt in der großzügig angelegten, 1703 gegründeten und in vielem Paris nachempfundenen Hauptstadt Zar Peter des Großen: Newskij Prospekt (größte Prachtstraße der Stadt), Isaaks Kathedrale, Denkmal Peter des Großen, Admiralität, Schlossplatz, Alexandersäule, Marsfeld, Sommergarten mit dem Palais Peter I., Platz der Künste mit russischem Museum, Philharmonie, Puschkin Denkmal, Smolny Kloster.

3. Tag: Besichtigung der Peter-Pauls-Festung (Gräber der Zaren und ihrer Familien seit der Zeit Peters des Großen bis zur Oktoberrevolution, Kasematten, Bastionen). Am Nachmittag Ausflugsfahrt mit dem Bus entlang der Newa bis zum Finnischen Meerbusen zu Schloss Peterhof (Pedrodworez). Zar Peter I. beschloss 1709, nach dem entscheidenden Sieg über Schweden im Zuge des sog. Großen Nordischen Krieges, die Anlage als prunkvolle Denkmal-Stadt zu errichten. Die perfekte Kombination aus planvoll gestalteten Parkanlagen, Prachtbauten und Meerblick beeindruckt auch heute noch jeden Besucher. Das gesamte Ensemble von Schloss, Park, Pavillons und historischer Altstadt wurde 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen und gilt als russisches Versailles. Sie spazieren durch den großen Barockgarten mit den goldenen Kaskaden, den berühmten Wasserspielen, den Lustschlössern und dem Residenzgebäude (Innenbesichtigung). Rückkehr nach St. Petersburg.

Katharinenpalast4. Tag: Besuch der Eremitage, die in Teilen des von Bartolomeo Rastrelli erbauten Winterpalais untergebracht ist. In 350 Räumen werden 60.000 von insgesamt 2,7 Millionen Kunstwerken der Sammlung ausgestellt. Es wird als das schönste Museum der Welt bezeichnet. Der bedeutendste Teil ist die Sammlung der westeuropäischen Kunst (französische Malerei vom 15. bis zum 20. Jahrhundert mit Lorrain, Watteau, Delacroix, Courbet, Corot, H. Rousseau, Monet, Renoir, italienische Malerei mit Leonardo, Raffael, Tizian, Veronese, und die Spanier El Greco, Velazquez, Ribera, Murillo). Die Eremitage besitzt außerdem die größte Rembrandt Sammlung und aus Deutschland sind Holbein, Lukas Cranach d.Ä. und d.J., sowie C.D. Friedrich vertreten. Ebenfalls finden wir Rubens, van Dyck, Michelangelo ("Hockender Knabe"). Am Nachmittag Ausflug nach Puschkin (ehemals Zarskoe Selo). Hier verbrachte der "russische Goethe" Aleksandr Sergejewitsch Puschkin seine Jugend. Der Ort war auch eine beliebte Sommerrresidenz der Zarenfamilien. Der weitläufige Komplex von residenziellen Gebäuden inmitten eines Landschaftsparks hat eine sehr verwickelte und abwechslungsreiche Baugeschichte, die vom Jahr 1707 bis in die unmittelbare Gegenwart reicht. Baukünstlerische Dominante des Ensembles ist der blau-weiße Katharinenpalast (Innenbesichtigung) mit seinen goldenen Kuppeln. Hier befindet sich auch die Rekonstruktion des legendären Bernsteinzimmers, einst ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an Zar Peter den Großen. Die einzigartige Originalausstattung ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschollen. Erst 2003 wurde der nach alten Vorlagen wiederhergestellte Raum eröffnet.

5. Tag: Besuch des Aleksander-Newski-Klosters, Sitz des Metropoliten von St. Petersburg und Begräbnisort des Namensgebers, der ein russischer Nationalheld (13.Jh.) und seit dem 16.Jh. ein Heiliger der russisch-orthodoxen Christen ist. Das Kloster liegt gemäß der Überlieferung an jener Stelle am Ufer der Newa, an der Fürst Alexander 1240 durch einen kühnen Überraschungsangriff den Sieg über ein schwedisches Invasionsheer errungen hat. Besonders beeindruckt der Besuch des Tichwiner Friedhofs: neben vielen anderen Prominenten ruhen hier Iwan Krylow (Fabeldichter), Marius Petipa (Choreograph, Begründer des russischen Balletts), Anton Rubinstein, der Vater von Artur R., Michail Glinka, Pjotr I. Tschaikowskij, Aleksandr Borodin, Modest Mussorgskij, Nikolaj Rimskij-Korsakow (Komponisten) und Fjodor M. Dostojewskij (Schriftsteller). Danach Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

Termine:

Mi 06.12.2017  -  So 10.12.2017    freie Plätze 
Sa 30.12.2017  -  Mi 03.01.2018    freie Plätze 
Buchungsinformation

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Reiseleitung:  Prof. Dr. Johannes Breitenegger, Ute v. Maurnböck u.a.

Pauschalpreis:  € 1.495,–
Privatreise:        € 1.570,–
ab zwei Personen mit örtlicher deutschsprechender Reiseleitung, auch zum Wunschtermin

Inbegriffen:
Die Linienflüge Wien – St. Petersburg – Wien (AUA, Rossija)
Die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Die Unterkunft in einem Hotel der Kategorie 1 auf Basis Doppelzimmer mit Bad/WC
Die Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
Die Eintrittsgebühren
Die Begleitung durch lokale FührerInnen
Die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 50,–

Hochsaisonzuschlag: für Mai und Juni 2017: € 99,– 

Visum (inklusive Besorgung): € 120,–

Obligatorische Versicherung für die Erteilung des Visums: € 40,–
(Russland verlangt von jedem ausländischen Reisenden eine zusätzliche, extra für diesen Aufenthalt abzuschließende Krankenversicherung)

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Impfungen: Diphtherie, Hepatitis (Empfehlung)

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.