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Östlich der Krim erstrecken sich die Weiten der ukrainischen und russischen Steppe, Heimat des ethnisch und kulturell so vielfältigen Kosakenvolks. Der sonnige Süden Russlands überrascht mit kilometerlangen Badestränden entlang  der Küste des Schwarzen Meeres, mit üppiger mediterraner Vegetation und immer wieder schönen Ausblicken  auf die Gebirgswelt der Ausläufer des Kaukasus.

1. Tag: Flug Wien – Rostow am Don (RUSSLAND), wichtigste Stadt Südrusslands, das Tor zum Kaukasus und ein Schmelztiegel der Völker. Stadtrundfahrt mit dem Haus der früheren Duma, der orthodoxen Kathedrale und dem großen Markt. Besuch des Archäologischen Museums mit einer bemerkenswerten Sammlung an Gegenständen aus Gräbern skythischer Fürsten. Danach Check-in im Hotel.

2. Tag: Ganztagsausflug nach Taganrog, Hafenstadt in Südrussland. Anton Tschechow wurde hier geboren (Besichtigung seines Geburtshauses, heute ein Museum). Taganrog  wurde im 17. Jh. von Zar Peter dem Großen zur Festung ausgebaut, um den Zugang zum Meer zu sichern. Heute ist Taganrog eine idyllische Hafenstadt, gelegen an der Mündung des Don ins Asowsche Meer,  mit schönen Parkanlagen und alten Häusern mit italienischem Flair (im 13. Jh. war die Stadt Kolonie der Seerepublik Pisa).

3. Tag: Ganztagsausflug nach Novotscherkassk und Starotscherkasskaya Stanitsa (Alt-Tscherkassk), einst Hauptstadt der Donkosaken. Die frühere Hauptstadt der Donkosaken, einst das „Venedig des Don“ genannt, erbaut auf einer Insel, ist heute nur noch ein Dorf, dennoch UNESCO Weltkulturerbe. Vom 16. bis 19. Jh. befand sich hier das Zentrum der Donkosaken. Das Erbe, die Geschichte und Kultur der Kosaken sind hier immer noch lebendig, wie wir bei einem Spaziergang erleben können; wir sehen typische Kosakenhäuser, das Anwesen des Kosakenhauptmanns Efimov, die älteste Kathedrale im Dongebiet und verschiedene Kirchen. Da aber die Stadt immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht wurde, gründete der Kosakenführer Matwei Iwanowitsch Platow die neue Hauptstadt Novotscherkassk (Neu-Tscherkassk), die vom Beginn des 19. Jh. bis heute ein wichtiges kulturelles Zentrum für die gesamte Region war und ist. Die breiten Straßen erinnern noch daran, dass hier die Kavallerie der Kosakenarmee stationiert war. Wir sehen die große orthodoxe Himmelfahrtskathedrale, Zufluchtsort der Kosaken vor den vielen durchziehenden Eroberern von Napoleon bis ins 20. Jh., und den Palast des Ataman. Wir besichtigen die Auferstehungs-Kathedrale (1890), eine Stahlbetonkonstruktion und drittgrößte Kirche Russlands. Auf dem Platz vor der Kathedrale befindet sich das Denkmal von Ataman Jermak Timofejewitsch, Eroberer Sibiriens im Dienst des Zaren. Weiters sehen wir das Stadtschloss der Atamanen, das Don-Kosaken-Museum und die Voznesenskiy-Kathedrale, die "Perle des Don".

4. Tag: Busfahrt von  Rostov nach Krasnodar, Hauptstadt der Kuban-Region. Krasnodar liegt am Fluss Kuban und wurde in der früheren Sowjetunion zu einem industriellen Zentrum ausgebaut. Heute zählt die Stadt über 760.000 Einwohner und ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt; ebenso aber auch eine Stadt der Wissenschaft (der Kubankosaken-Obelisk ist das einzige interessante Monument der Industriestadt).

5. Tag: Fahrt von  Krasnodar über Novorossijsk (Boom Town und Handelshafen an der russischen Schwarzmeerküste)  – und über  Tuapse (Erdölhafenstadt und Geburtsstadt des Schachweltmeisters Wladimir Kramnik) nach Sotschi, in prachtvoller Lage zwischen dem Fuß des Gebirges und dem Meer.

6. Tag: Sotschi – am Vormittag Besichtigung der Stadt, die über 9 Jahrhunderte hinweg georgisch war. Eine Vielzahl an Kirchenbauten (-ruinen) bildet daher einen wesentlichen Teil der Rundfahrt. Daneben sehen wir Überreste der osmanischen Festung, die auch im Krim-Krieg in der Mitte des 19. Jh. eine Rolle spielte. Am Nachmittag Fahrt bis Sochumi.

7. Tag: Sochumi (röm. Sebastopolis – Pontus) ist die Hauptstadt der autonomen Republik ABCHASIEN in GEORGIEN und zählt wohl zu den schönsten Städten am Schwarzen Meer. Straßencafes, pompöse Hotels, palmengesäumte Straßen und eine üppige Vegetation mit subtropischen Pflanzen prägen das Bild der Stadt. Vor der Rückfahrt nach Sotschi führen uns Ausflüge in die Umgebung der Städte Gagra und Picunda (griechische Gründung), in den Kurort Novy Afon mit dem Kloster Novo-Afonski (heute eines der berühmtesten Heiligtümer des orthodoxen Christentums), zur Festung  Anokopijskaya und zum Blauen See Riza.

8. Tag:  Sotschi – Rückflug nach Wien.

Termin

Termine sind in Vorbereitung!

Reiseleitung: Prof. Dr. Johannes Breitenegger (Slawist) u. a.

Pauschalpreis: € 1.860,–

Inbegriffen:
die Linienflüge Wien-Rostov / Sotschi-Wien; (Turkish Airlines)
die Flughafen- und Sicherheitsgebühren
die Busrundreise
die Nächtigungen in Zweibettzimmern in 3- und (sofern vorhanden) 4-Stern-Hotels
die Halbpension (Abendessen /Frühstück)
die Besichtigungen mit den Führungen und Erklärungen
die Eintrittsgebühren
die Betreuung durch lokale BegleiterInnen so weit erforderlich
die qualifizierte Studienreiseleitung durch einen Akademiker oder anderen Fachmann

Einbettzimmerzuschlag pro Nacht: € 45,–

3 Visa: (zweimalige Einreise Russland und ein Mal Abchasien; inkl. Besorgung): € 195,–

Obligatorische Versicherung: € 49,– (Russland verlangt von jedem ausländischen Reisenden eine zusätzliche, extra für diesen Aufenthalt abzuschließende Krankenversicherung)

Teilnehmerzahl: mindestens 12, höchstens 25 Personen

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen in der letztgültigen Fassung unter Zusatz der auf der Rückseite unseres Anmeldebogens angeführten Punkte. Veranstalter-Nr. 2003/0011.